durchs genick



kann mir jemand erklären, wie ich ein faules pferd, das durchs genick gehen hasst, in jeder gangart und wirklich immer durchs genick kriege???
Auf mit den händen spielen und mit den füßen gegenhalten reagiert es nicht!!! smile
hmmm wie alt ist denn das Pferd, wer reitet denn alles das Pferd, wie ist sein ausbildungsstand ?
also wir haben am anfang bei einem jungen Pferd das es lernen soll durchs Gedick zu gehen eine Art ausbinder aber einen elastischen der das Pferd im Falle einen Sturzes nicht verletzten kann..so lernt es das Pferd eigentlich ziemloich schnell nach 2 Wochen hält er es beim reiten mit den nötigen Hilfen von alleine...
ich dagegen halte nicht sooo viel von ausbindern aller art... kurzfristig mögen sie bei fachleuten etwas bringen, allerdings vertuschen sie ansonsten nur reiterkliche schwächen... ich vermute mal das pferd hat im laufe der zeit wohl falsche muskeln aufgebaut , und deshalb fällt es ihm schwer am zügel zu gehen... ich würde versuchen das pferd zuerst viel vorwärts abwärts zu reiten und vorallem zu lösen und biegen und anfangs dann imemr nur kurz versuchen das pferd an den zügel korrekt zu stellen
ich probier dann jetzt, in also noch mehr vorwärts zu treiben und dann kurze zeit versuchen, in durchs genick bringen!? halt auch nicht viel von ausbindern (hatte er auch schon!!!) aber martingal kann ich noch akzeptieren!!!
Danke
Das kann ich nicht beurteieln..wir machen das halt immer am anfang bei jungen Pferden wenn ein Pferd es nicht von anfang an gelernt hat ist es sicher auch etwas anderes..wie gesagt wir nemen es ja nur am Anfang für ein paar Wochen... aber es ist natürlich eure sache was ihr macht hab halt nur mal meinen Tipp abgegeben Augenzwinkern
des isch ja wahrscheinlich au net bös gemeint!!! des problem isch halt, dass er n schjulpferd isch (ihn mögen aber komischerweise aber zu meinem glück nur sehr wenige!! warum weiß ich auch nicht!!!) ich könnt auch ausbinder nehmen aber wenn nur ich ihn so reit bringt des ja au nix!!! Naja, probier halt mal den rest!!!
Danke
ja ich bin dir ja auch nciht böse ! ich hoff du bekommst das bald in den Griff mit deinem Pferd Wink
ich finde mit Ausbindern reiten, ist kein richtiges reiten. Die Haltung wird doch nur erzwungen, das Pferd kann sich nicht mehr richtig biegen und außerdem werden Fehler eingebaut.
Ausbinder würde ich völlig weglassen.
ja, so seh ich das auch, nur bei Anfängern z.B. kann es ganz nützlich sein, oder bei Leuten die versuchen das Pferd an den Zügel zu holen, es nicht können aber es unbedingt wollen, denn wenn die nur im Maul robben sind Hilfszügel vllt noch angenehmer fürs Pferd!
ja ich denke das sieht eben jeder anders..wir reiten unsere Pferde schon immer so ein (erfolgreich)... aber eben nur bei jungen Pferden...
das problem ist, dass er nicht mein pferd ist (leider schulpferd, aber sonst könnte ich ihn ja au net reiten (wurde schon über einen verkauf geredet an so ne andere schülerin die an ihm hängt aber die kommt gar nicht mit ihm zurecht und reitet ihn in letzter zeit auch gar nicht!!!)) ich finde martingal okay, aber stoßzügel und so, neee danke!!!
Wink
Zitat:
Original von summerwind
kann mir jemand erklären, wie ich ein faules pferd, das durchs genick gehen hasst, in jeder gangart und wirklich immer durchs genick kriege???
Auf mit den händen spielen und mit den füßen gegenhalten reagiert es nicht!!! smile


Warum schreiben alle immer "durchs Genick gehen"?? Das ist von grundauf falsch, aber irgendwie hat sich das so festgesetzt. Das Pferd soll nicht im Genick runtergezerrt werden, sondern über einen weichen gewölbten Rücken über den Hals bei aktiver Hinterhand an den Zügel treten mit entsprechender Aufrichtung.

Das bekommt man hin, indem man das Pferd ordentlich aufwärmt und löst. Ein Pferd direkt aus der Box muss 10 min. zuerst im Schritt gearbeitet werden, ein Pferd von der Koppel 5 min. und ein Pferd mit Arthrose 15 - 45 min.
Danach gehts weiter im Trab. Schön v/a auf großen gebogenen Linien, Zügel immer mal wieder aufnehmen und wieder hingeben, mit dem Zügel spielen, äußerer Zügel mal mehr dran, mit dem inneren Schenkel gegen den äußeren Zügel und das äußere Bein treiben, wieder länger lassen usw.
Dabei natürlich leichttraben, Pferd ordentlich treiben. Sollte gutes Arbeitstempo sein.

Dann gehts weiter mit vielen Wechseln, Zügel etwas mehr aufnehmen, Volten und aus der Ecke kehrt können eingebaut werden, aber auch noch etwas größer.
Wenn die Hinterhand schon etwas aktiver ist und das Pferd sich aufrichtet, kann man schonmal galoppieren. Auch erstmal nur v/a und im ordentlichen Tempo und ebenfalls das Spiel.

Wenn das Pferd soweit ist, tritt es meist schon von selbst an den Zügel. Dieser Ansatz muss aber da sein! Dann sitzt man aus, nimmt die Zügel richtig auf und hält gegen. Schlägt das Pferd mit dem Kopf Gerte, stärker vorwärtsreiten. Gibt das Pferd vorne nach, gibst auch du nach. Behalte aber die Verbindung. Inzwischen werden auch enge Wendungen geritten.

Du musst aber bedenken, das es schwer fürs Pferd ist, wenn es nie korrekt über den Rücken geritten wurde. Demnach kannst du das Pferd nicht 30 min. voll am Zügel reiten, sondern immer mal etwas.
Fängt man an mit nem halben Zirkel, dann wieder v/a. Zügel wieder aufnehmen, halbe Runde, wieder v/a. Das Pferd braucht dafür richtig Muskeln und Kondition, also um korrekt am Zügel zu gehen.

Wenn Pferde im Maul nur runtergezogen werden durch Riegeln oder Hilfszügel, gehen sie nicht korrekt "am Zügel", sprich über den Rücken.

edit: auf keinen Fall vorne spielen!!! Das wird schnell zum Riegeln, was wir dem Pferd ja wohl nicht antun wollen. Wir halten so lange gegen, bis das Pferd nachgibt. Erst dann geben auch wir nach. Um das Pferd aufmerksam zu machen und den Zügel weich zu halten entsprechend halbe Paraden geben, wenn eine neue Hufschlagfigur oder Gangart kommt.
also ich möchte zum thema ausbinder nur sagen, dass es für das pferd schlimmer ist, wenn es ohne ausbinder mit der nase in der luft läuft. denen, die das bezweifeln sage ich nur:
kniet euch mal auf den boden mit den händen abstützen. (so als wärt ihr das pferd) dann den kopf in den nacken nehmen, hohlkreuz machen. (so läuft nämlich dann auch das pferd) jetzt lasst mal jemanden auf eurem rücken sitzen, evtl sogar noch drauf "rumhüpfen". ich kann nur sagen das tut weh im rücken. so fühlt sich das pferd dann auch. finde das muss nicht sein!
zum vergleich: selbe position, aber kopf nach unten senken und rücken "hoch" wölben und wieder jemand auf euern rücken lassen. (so wäre das mit ausbindern). ihr werdet sehen, dass das längst nicht so schlimm ist.

ich denke, wenn jemand es nicht schafft, ein pferd selbst "durchs genick" zu reiten, sollten IMMER hilfszügel genutzt werden, da sie für das pferd auf jeden fall die bessere alternative sind. natürlich lassen sie dadurch den rücken nicht automatisch los, aber es fällt dem reiter und dem pferd auch leichter, dieses ziel zu erreichen.
und wenn dreieckszügel genutzt werden, hat das pferd auch die möglichkeit, sich in alle richtungen zu bewegen und natürlich kann es sich auch biegen!
bei uns im schulbetrieb werden alle pferde mit dreieckszügeln geritten und von ihnen hat zumindest keines rückenprobleme.
Hey ich hatte auch ziemliche Probleme meine Reitbeteiligung durch's Genick zu reiten. Meine Reitlehrerin hat mir einen Tipp gegeben, jedoch ist diese Methode nicht von jederman beliebt. Probier doch mal Schlaufzügel und zwar diese nicht durch den Sattelgurt befestigen sondern durch die Trensenringe und dann in die Hand, So hat man 2 Zügel und 2 Schlaufzügel in der Hand und das Pferd nimmt so leichter den Kopf runter jedoch muss es sich natülrich auch erstmal daran gewöhnen. jedoch sollte man damit konstant arbeiten um erfolg zu erreichen.

Lieber mit Ausbindern reiten als ohne und das Pferd nimmt den Kopf hoch, denn das schadet dem Pferderücken auf Zeit ich reite auch Pferde die ich durch's genick reiten kann andere Pferde tun sicher schwer oder haben dies nie richtig gelernt, diese muss man dann eben mit Ausbindern und viel gedult reiten
Also bei den Ausbindern bin ich gleicher Meinung wie du und Petra.

Das mit den Schlaufzügeln find ich allerdings nicht besonders gut! Höchtens für gaaaanz erfahrene Reiter, aber die haben so was dann oft nicht mehr nötig. Stell dir mal vor das Pferd erschrick, rennt los. Das willst du natürlich nicht, weil dann ja auch was passieren kann. Du nimmst also die Zügel an (kann sein dass das auch schon reflexartig passiert) und wenn ein pferd vor dem durchgehen ist, weil es sich so erschreckt hat (ist nicht bei jedem Pferd so), aber wenn ein Pferd erst mal richtig rennt kann man es meist nicht mehr durch leichtes Zügelannehmen stoppen. Dann ziehst du stärker am Zügel. Ohne den Schlaufzügel wäre das nicht ganz so schlimm, natürlich würde es dem Pferd warscheinlich weh tun, aber durch den Schlaufzügel wird diese wirkung noch vertärkt!
Zitat:
Original von Petra
also ich möchte zum thema ausbinder nur sagen, dass es für das pferd schlimmer ist, wenn es ohne ausbinder mit der nase in der luft läuft. denen, die das bezweifeln sage ich nur:
kniet euch mal auf den boden mit den händen abstützen. (so als wärt ihr das pferd) dann den kopf in den nacken nehmen, hohlkreuz machen. (so läuft nämlich dann auch das pferd) jetzt lasst mal jemanden auf eurem rücken sitzen, evtl sogar noch drauf "rumhüpfen". ich kann nur sagen das tut weh im rücken. so fühlt sich das pferd dann auch. finde das muss nicht sein!
zum vergleich: selbe position, aber kopf nach unten senken und rücken "hoch" wölben und wieder jemand auf euern rücken lassen. (so wäre das mit ausbindern). ihr werdet sehen, dass das längst nicht so schlimm ist.

ich denke, wenn jemand es nicht schafft, ein pferd selbst "durchs genick" zu reiten, sollten IMMER hilfszügel genutzt werden, da sie für das pferd auf jeden fall die bessere alternative sind. natürlich lassen sie dadurch den rücken nicht automatisch los, aber es fällt dem reiter und dem pferd auch leichter, dieses ziel zu erreichen.
und wenn dreieckszügel genutzt werden, hat das pferd auch die möglichkeit, sich in alle richtungen zu bewegen und natürlich kann es sich auch biegen!
bei uns im schulbetrieb werden alle pferde mit dreieckszügeln geritten und von ihnen hat zumindest keines rückenprobleme.


Warum gleich Ausbinder? Schonmal was vom Wiener gehört? Ich glaube nicht das du verkrampft mit runtergezogenem Kopf laufen möchtest. Der Wiener gibt die Möglichkeit, das sich das Pferd v/a bewegen kann, nach oben ist der Weg aber zu.
Also ich halte überhaupt ncihts von Ausbindern... aber das muss man natürlcih selbst entscheiden.
ICh versuch es erst mal mit gutem Schwung vorwärst zureiten. Mcih hindern die ausbinder i-wie daran *g* Aber je nach Person eben.
Ja und dann eben versuchen mal Schwung in das gute Tier zu bekommen
Wenn das klappt kann man immer halbe und ganze Paraden geben so bekomm ich auch schwere Pferde an den Zügel.
Klar dauert das auch seine Zeit aber ist esser als Ausbinder meiner Meinung nach smile
Ich arbeite eben gerne nach Monty Roberts:
"Kein Mensch dieser welt wir mit dem recht geboren zu sagen, entweder du tust was cih sage oder ich werde dir weh tun"
ich reite eben mit martingall,a ber nicht mit so richtigen asbindern! aber i-wie ist das martingal n bissl umsonst find ich, da da keine spannung und nichts ist! aber mittlerweile schaff ichs auch! kam irgendwie vor einiger zeit von selbst! aber jetzt muss ich dann schon was dafür machen!!! Augenzwinkern

LG Wink
Klar Zeit brauch es immer)
Und wenn man sich anstrengt wie du dann kalppt das auch eig sogut wie immer.
Außer das Pferd ist naja nciht ganz soo begabt *g*
eben! manche haben ihren kopf hat senkracht in die lusft gesteckt und bei denen ists dann auch schwieriger...! aber mit geduld und zeit geht vieles!!!!!
LG Wink
Der Wiener hilft bei sowas wirklich sehr sehr gut. Wenn du dein Pferd v/a arbeiten möchtest, verschnallst du ihn etwas länger. Das Pferd kann aber trotzdem den Kopf nicht ganz hochreißen. Das macht es dir leichter mit den Hilfen durchzukommen und es korrekt zu reiten. Wenn das Pferd nur runtergeschnürrt ist weist du nicht, ob es richtig geht weils keine andere Möglichkeit hat.
So kann man selbst auch gut an der Anlehnung arbeiten. Auch wenn du den Wiener kurz schnallst, hat das Pferd den Weg leicht nach unten. Es liegt nicht so fest wie ein Ausbinder, bei dem sich das Pferd nur einrollen kann.

Ich hab aber noch einen guten Tipp für euch, wenn ihr Probleme mit v/a oder dem an den Zügel reiten habt.
Eure äußere Körperseite bildet eine Wand. Der Zügel muss immer gut anstehen, genauso wie das äußere Bein immer anliegen muss. Nicht nach außen einknicken und immer eine feste Linie außen behalten. Das Pferd muss immer an dieser "Wand" gehen. Ihr müsst das Pferd immer an diese vorgestellte Wand reiten mit eurer inneren Körperhälfte. Also Außen eine feste Linie, gegen die ihr innen reitet. Da müsst ihr euch mal reinfüllen. Wirklich richtig eine feste Wand, ein festes Band oder ähnliches vorstellen, an dem sich das Pferd bewegen soll. Das ist so ähnlich wie nach Außen reiten, halt mit innen nach außen treiben. Wenn es korrekt am Zügel gehen soll, fühlt sich der äußere Zügel zu Beginn wie ein Ausbinder an. Eine gerade feste Linie. Wenn das Pferd auf den Zügel reagiert, dreht man die äußere Hand wieder leicht aus und wird innen etwas weicher.
Ja Wiener hilft eigentlich immer. Hast du das schon versucht?
oman war ma im urlaub.. da liefen alle pferde mit chambon oder stoßzügeln.. nja fands ätzend muss ich sagen. Habt ihr schon ma mim gogue longiert ? ich finde, das is zu empfehlen. Das pferd kann so abtauchen aber den kopf nicht weiter nach oben machen, es lässt den kopf dann irgendwann von allein "fallen" nja das durchs genick reiten kommt von selbst.. nur was ich schade find wenn das pferd nicht mal die gelegenheit kriegt seinen kopf selber zu tragen, was es ja soll, sondern dann da geriegelt wird bis zum geht nich mehr und dann vorne festgehalten wird.
Von selbst kommt es nicht. Wenn man schon länger reitet aber damit Probleme hat, gibt es einige grundlegende Fehler. Ein Fehler ist z. B., das solche nicht richtig treiben. Man muss genau dann treiben, wenn es hinten abhuft und genau auf der Seite. Die meisten verspannen sich, klammern sich fest und treiben entweder durchgehend oder überhaupt nicht im Takt. Ein weiteres Problem ist das Zumachen in der Hüfte. Das Pferd verspannt sich und kann nicht korrekt an den Zügel treten. Das muss erstmal funktionieren, bovor man überhaupt richtige Zügelhilfen geben kann und dann kommt noch das nächste Problem mit dem Feingefühl. Das kann man nur entwickeln, wenn Gewichts- und Schenkelhilfen richtig gegeben werden weil diese vor dem Zügel kommen.
So, und das wissen einige nicht bzw. bekommen es im normalen Schulunterricht auf Schulpferden nicht erklärt, oder der Reitlehrer übersieht es, ist schlecht ausgebildet und merkt es nicht. Da kann es nichts werden, egal wie lange man reitet und wie viele Reitstunden man nimmt.

Wenn man auf sowas achtet bekommt man fast jedes Pferd korrekt an den Zügel.

edit: Traurig find ichs vor allem, wenn ein Reitschüler das Pferd mal kurz an den Zügel bekommt (weil er zufällig die richtigen Hilfen gegeben hat) und denkt aus dem Grund das es am Pferd liegt. Also Sporen und hartes Gebiss rein.
hab hier mal n bisl, damit ihr euch davon überzeugen könnt, dass es wirklich klappt, wenn es auch sehr verschwommen und auch n anderes pferd ist, aber die, die draufsitzt bin ich!!!

geht ja hier nur um die form!


das forn auf dem fuchs bin ich!!! Zunge raus

LG Wink
Das Pferd geht hinter dem Zügel und hat Balanceprobleme.
eigentlich läuft sie auch nicht so extrem! durchschnittlich eigentlich so:

http://img141.imageshack.us/img141/3058/dsc02713gm6.jpg

wobei sie sonst eher vorwärts abwärts geht! also nicht gar so rund und längerer hals...
Also auf den ersten Blick sieht das jedenfalls nicht schlecht aus!
Aber es ist jetzt nicht das Pferd, das du am Anfang meintst, oder? Kopf kratz
nee, eben nicht! aber den bekomme ich mittlerweile auch gut durchs genick! okay, manchmal mehr, manchmal weniger, aber er geht immer!!!

LG Wink

PS: streck meine sarme da halt irgendwie n bissl komisch in die gegend!^^
Auf welchem Ausbildungsstand bist du denn deiner Meinung nach?

Es ist zwar ziemlich verschwommen, aber man sieht das beide Pferde nicht über Hinterhand und Rücken an den Zügel treten und du einige Sitzfehler hast, was sich auch stark aufs Pferd auswirkt.

edit: Du sitzt sehr zusammengekauert ohne einer gewissen Körperspannung auf dem Pferd. Den Kopf streckst du vor wodurch dein Rücken nicht gerade ist = keine korrekten Gewichtshilfen, keine korrekte Schwerpunktverlagerung was man deutlich auf dem ersten Bild sieht.

Aus der Hüfte heraus musst du dich besser strecken nach oben wie auch nach unten. Was für einen Sattel hast du denn? Für Dressur sind die Steigbügel zu kurz, was aber durchaus daran liegen kann das es kein Dressursattel ist. In einem VS Sattel sitzt man immer anderst.

Mit deiner Körperhaltung bekommst du kein Pferd korrekt an den Zügel. Du musst mit deinen Gewichts- und Schenkelhilfen die Hinterhand aktivieren und den Rücken geschmeidig bekommen. Das geht dann durch den Hals ans Pferdemaul und von dort erst in den Zügel und zu deiner Hand zurück. Deine Hand schließt den Kreis und fängt ihn nicht an. So sieht es allerdings bei dir aus, was wohl stark auf deinen Sitz zurückzuführen ist.

edit: Ach so, auf dem 2. Bild versteckt sich das Pferd hinterm Zügel. So aufgerollt wie der Hals ist, müsste es richtig deutlich bergauf gehen, sprich stark die Hinterhand belasten. Das ist hier aber nicht der Fall, Hinterhand kaum aktiv, Schultern sind nicht frei.
also das mit dem nicht aufrecht sitzen stimmt nicht! die weste knickt immer vorn ein und ich muss zugeben es sieht nach rundem rücken aus, aber das ist er nicht! echt!!!!

und das mit der hüfte ist, weil ich nen angeborenen hüftfehler habe, so ne fehlstellung!!!

ist n vs-sattel! und ich glaube, in der stunde sind wir auch gesprungen... Kopf kratz

das mit dem hals kann ich mir nur so erklären, dass sie den kopf in der regel hochstreckt und man sie entweder so laufen lässt oder sie den hals eben wie da rund hoch macht! versteht man das... Kopf kratz

ich schaue mal, ob ich irgendwann mal n bild mahcen kann, auf dem nichts so verschwommen ist...

LG Wink
Ja, kannst ja nochmal schauen. Ich bin auf das nicht gerade sitzen gekommen, weil deine Schultern oben auch eingefallen aussehen was man mit den vorgestreckten Armen begründen könnte oder kann.

Ich frag mal eine Bekannte, ob ich eins ihrer Bilder als Beispiel hier reinsetzen darf.
jepp! mach das!!!

klar, aber man soll die schultern ja auch nicht hochziehen... smile also das mit den armen ist da echt ne außnahme noch so nebenbei! muss mich gerade im blödsten moment erwischt haben... naja, wie gesagt, ich schaue mal, ob ich bald neue bilder machen kann!

find ich aber auch gut, dass du dir so viel mühe gibst! Danke

LG Wink
Ich wusste ehrlich gesagt nicht, wie du darauf reagierst. Ob ich eins vor den Latz bekomme weil du es gar nicht hören/lesen willst, oder obs ok ist.

Ne, Schultern nicht hochziehen aber zurücknehmen, gerader Rücken, Oberarme hängen locker am Körper runter, abgewinkelt und in gerader Linie mit dem Zügel zum Pferdemaul.
neee, ist schjon okay! ich meine, jeder will sich verbessern!

werd wieder mal daran denken! hab ich früher imer schn gemacht und dann habe ich diese giftsprizte bekommen und war erst mal mit anderem beschäftigt!

aber noch was: das mit der linie zum pferdemaul ist schwierig, weil sie sonst abgeht, kopf kerzengerade in die höhe streckt (kann sie gut^^)... wenn man sie eher an den körper bzw. hals nimmt ist die sache besser°!

beim anderen trage ich die hände besser weil er einfach anders geht und da stimmt die linie dann!

LG Wink
Wenn das Pferd bei gerader Linie abgeht ist es aber auch nicht richtig. Das zeigt, das du das Pferd am Zügel festhälst was ja eigentlich nicht sein soll.

Du musst also bewusst darauf achten das du das Pferd richtig löst und in der Hüfte immer locker bleibst. Reite mal ohne Sattel und konzentriere dich auf deine Gesäßknochen. Teste aus wann du deine Gesäßknochen spürst und übe die Gesäßknochen gleichzeitig und getrennt voneinander einzusetzen. Wenn du dann noch im Takt treibst geht das Pferd besser und du musst es nicht mehr mit dem Zügel halten.

edit: Ach so, und übe auch den Schwerpunkt zu finden. Du lehnst dich auf dem Bild etwas nach vorne was sich auch wieder negativ aufs Pferd auswirkt. Wenn es schneller wird bewusst tief setzen, eher deinen Schwerpunkt nach hinten verlagern. Das Pferd versucht dann wieder unter den Punkt zu kommen und wird langsamer. Natürlich nur, wenn du weiterhin richtig mit Gewichts- und Schenkelhilfen arbeitest. Sonst steht es nicht an den Hilfen und sucht sich selbst seinen angenehmen Schwerpunkt, sprich, er läuft dir unterm Hintern weg. Wenn du etwas langsamer mitgehst und die Hilfen soweit wie möglich hinauszögerst ohne aus dem Takt zu kommen, hilft es auch sehr viel.
klar, aber ich kann nicht gerade n schuli schnappen und ohne sattel reiten!!!

und ich habe mittlerweile bei ihr ne lockere zügelverbindung und sie geht besser als früher!

aber sie ist sehr sensibel und merkt die kleinste "gesäßhilfe", deshalb ist auch das treiben damit schwierig, weil sie echt beim kleinsten bissl reagiert (meistens jedenfalls^^)...

LG Wink
Ach so, ist ein Schulpferd. Hab ich wohl überlesen?

Wenn du weiterkommen willst, musst du lernen alle Hilfe getrennt voneinander einzusetzen und eben bewusster.
nee, hab ich glaub gar nicht geschrieben!!! Zunge raus

ich werde alles am freitag mal versuchen, wenns auch viel auf einmal wird! bist jetzt meine "trainerin" okay! großes Grinsen

LG Wink

Auf durchs genick antworten !