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HI Leute
Ich wollt mal wissen wie ihr euer Pferd an zugel stellt. Ich mach es so:
Ich biege mein Pferd auf dem Zirkel und mche denn Zirkel dann langsam Kleiner. Oder ich richte mein Pferd ruekwaerts und dann gehts.
ist das so richtig??
Ich denke mal, da ist jedes Pferd anders und man kann so etwas nicht gleich in "richtig" oder "falsch" einordnen. Ein Pferd ist dann am Zügel, wenn der Kopf fast genau senkrecht ist und das Pferd nicht auf der Vorderhand rumlatscht.
Mein Dickerchen kommt immer schön an den Zügel, wenn ich viele Außenparaden gebe, 'ne Menge gebogene Linien reite und oft aus dem Trab stehen bleibe. Das variiert aber immer und ich schaue darauf, nicht zu riegeln oder ihn hinter die Senkrechte zu "ziehen".
Aber ich freu mich auch, wenn er besonders gehorsam ist und auf alles reagiert, was ich auf seinem Rücken mache. D.h. aus dem Galopp sauber in den Schritt und andersrum, dass er auch mal nur auf Schenkel reagiert.. Ich setz mich da nicht unter Druck.
Freizeitreiter halt c:
Danke
aber was meinst du mit an der Vorderhand rumlatscht?
ich denk auch das kommt auf jeden fall aufs pferd an. meine karo zb muss ich gut 20 minuten erstma vorwärts abwärts reiten weil die sich sonst nur auf den zügel legt. wenn sie dann selber angängt abzukippen fass ich halt die zügel nach un fang dann erst im galopp an sie ranzustellen, das fällt ihr leichter. joa un beim ponsel reit ich viele übergänge damit er geschmeidig wird. das kommt dann ganz von selbst irgendwann. aber gestern zb bin ich die 4jährige vin meiner rl geritten und da merkt man dass sie die anlehnung wirklich bruacht. also ohne äußeren zügel geht das nicht. auch bei meinen 2 reicht es wenn ich außen zu und innen annehmen und nachgeben (natürlich nur aus dem handgelenk). dann gehn se meistens wie ne eins.
auf der vorderhand rumlatschen.. das pferd soll über die hinterbeine, über den rücken laufen Es soll schwingen und halt eben nich sich vorne auf den zügel legen und festhalten.
Ein "Patentrezept" gibts da sicher nicht, jeder Reiter ist anders und auch jedes Pferd reagiert anders. Wichtig ist meiner Meinung nach, sehr gefühlvoll zu bleiben und auf keinen Fall zu riegeln! Na ja, man braucht etwas Geduld und wenns nicht sofort klappt, nicht frustriert oder sauer auf das Pferd sein! 
Nach einiger Zeit klappts wie von selbst!
Ja, und wichtig ist auch, dass man es ohne Gewalt macht. Manchmal versteht ein Pferd es einfach nicht und dann sollte man es vom Boden aus mal versuchen. Also ich mache das manchmal, wenn mein Kleiner gar nicht will.
Wenn du nur das machst, ist es falsch.
Du musst dein Pferd erst ausreichend im Schritt aufwärmen (ca. 5 - 10 min.) und dann im Trab lösen. Dazu reitet man erst v/a (ca. 15 - 20 min.). Zu Beginn reite ich da erst nur auf dem Zirkel, beide Hände. Wenn man da gleich viele Figuren und verschiedene Biegungen reitet ist es meist zu viel fürs Pferd. Also erstmal auf den Zirkel bis du merkst das dein Pferd entspannter wird, anfängt sich zu strecken und gelassen geht. Dann kann man Hufschlagfiguren einbauen, aber auch erst ohne enge Wendungen, ebenfalls v/a. Dazu gehören z. B. Zirkel, durch die ganze Bahn wechseln, aus dem Zirkel wechseln, durch die halbe Bahn wechseln, groß angelegte Volten und aus der Ecke kehrt (auch groß angelegt), Schlangenlinien durch die ganze Bahn 3 Bögen, einfache Schlangenlinie. Wichtig dabei ist, dass das Pferd nicht länger geradeaus geht, sondern wirklich ständig beschäftigt ist und sich auf beiden Händen biegen muss.
Wenn das Pferd dann gut mit Hinterhand untertritt und sich von selbst aus etwas aufrichtet, kannst du die Zügel Stück für Stück nachfassen, bis du die richtige Länge hast. Dann sitzt du aus und biegst dein Pferd stärker. Wenn das Pferd sich schwer tut, kann man Zirkel verkleinern/vergrößern üben, bis das Pferd auf der Linie bleibt, sich nicht verwirft und nicht schief geht.
Wichtig dabei ist, das du richtig treibst, der äußere Zügel immer anstehend ist und du das Spiel zwischen Gegenhalten und Nachgeben beherrscht.
Das Pferd muss erstmal richtig vorwärtsgehen mit gutem Grundtempo um locker zu werden, sich selbst aufzurichten und damit man die Hinterhand aktivieren kann.
So, dann bau ich meist nochmal eine kurze Dehnungsphase ein. Es ist nicht gut, wenn das Pferd die ganze Zeit in korrekter Anlehnung laufen muss. Also reite ich nochmal kurz v/a und galoppiere dann an. Ebenfalls v/a und eigentlich genauso wie im Trab, nur das ich vorm Wechseln durchpariere.
Spätestens dann kaut und schäumt mein Pferd gut und ich kann richtig arbeiten.
Wenn ich das so lese fält mir nur eins ein: man lernt nie aus!! was man alles beachten sollte/ falsch machen kann...ja ja, reiten ist schon eine Kunst
War das auf meinen Beitrag bezogen? Was meinst du damit 
?
Viellt, dass sie daraus ein paar gute Infos gezogen hat, oder so.. (:
Ach so 
.
*nick*
ich mein, das kann man ja nicht mal eben irgendwo nachlesen...was ich sagen will, ist einfach, dass es sehr gute tipps sind!
Danke, wie lieb von dir 
.
Ja mein ich auch. Rica? Schöne Grüße auch von Jana. Ich sitz grad bei ihr aufm Schoß c:
Viele Grüße zurück, auch wenn das...egal! (kannste dir schon denken)
Na ja, auf jeden Fall gehört natürlich auch Übung dazu!
Und wieder was dazugelernt die letzten Tage. In jedem Fall muss man bei jedem Pferd ausprobieren was ihm gefällt. Ich bin die Woche eins geritten, das sich strickt geweigert hat am Zügel zu gehen. Gesundheitlich ist alles ok, genauso wie Sattel etc.
Na ja, Besi total fertig und ihr Reitlehrer meinte nur ständig, das sie ordentlich gegenhalten soll und wenn sie das nicht kann, soll sie Hilfszügel verwenden. So ein Spinner!
Das Pferd will einfach nur ganz weich geritten werden. Richtig getrieben und halbe Paraden geben. Wenns nach ner Weile wieder anfängt den Kopf hochzureißen in den Schritt, sammeln und nochmal. Oder mal kurz v/a strecken lassen und dann die Zügel wieder aufnehmen. Das Pferd richtet sich so wunderbar von selbst auf, das die Zügel eigentlich nicht extra dafür eingesetzt werden, also zum Gegenhalten usw.
Da muss man sich echt reinfühlen und ausprobieren. Nicht gleich Problempferd schreien oder sich vom RL niedermachen lassen, weil man ja angeblich nicht gegenhalten kann. Ist einfach von Pferd zu Pferd unterschiedlich.
Okay.. Ich kenne auch Pferde, die sich partout dagegen wehren. Kaum gibst du Paraden und versuchst es einigermaßen zu stellen, steht es nur noch auf 2 Beinen oder buckelt..
*kommentar verkneif*
klaa, kommt alles vor!
Schatzi, ist so. Du siehst ja nicht täglich solche durchgeknallten Tierchn. Außerdem kenn ich nur eine die das macht und die ist auch schon beim Händler gelandet.
Ich hab doch gesagt, das gibts alles! war nicht ironisch gemeint!
Aha, trotzdem finde ich es wichtig, dass man sein Pferd am Zügel hat.
Die Frage ist nur wie. Nach der Reitlehre hält man gegen bis das Pferd nachgibt. Das kann man allerdings nicht allgemein sagen sondern muss es aufs Pferd anpassen. Die einen richten sich fast von selbst auf und weigern sich, wenn man gegenhält. OG, was ich da teilweise in den Reitschulen erlebt hab... Da hatte man teilweise echt das Gefühl, dass das Gebiss gleich bei den Ohren angekommen ist und RL meckert, das der Zügel nicht kurz genug ist und man gefälligst gegenhalten soll. Die armen Pferde kann ich nur sagen.
Schulpferde können einem wirklich oft leid tun, nicht nur deswegen!
Also man muss das natürlich erstmal richtig aneignen, denn sonst kann man dem pferd nicht die richtigen hilfen/paraden geben. man sieht es, wie du gesagt hast, nur allzuoft, dass leute an ihrem pferd rumziehen und einfach nicht checken, dass das pferd einen nicht versteht. gerade bei sowas sollte man es erst richtig können, denn die pferde sind dann die leidtragenden!
Und in den meisten Reitschulen lernt man es leider nicht. Es ist so einfach, wenn man es einmal richtig erklärt bekommen hat. Nur müssten es so einige "RL" mal kapieren. Besonderst schlimm sind so reine Schulställe. Da gehts meistens nur ums Geld und nicht darum wie es den Pferden und Reitschülern geht. Irgendwann sind die total frustriert und hören mit dem Reiten auf. So gings mir leider auch mal.
Mir ging es auch mal so (als ich mal zu ein paar Reitstunden mitmachen durfte, sonst war ich nur in den Ferien auf Wanderritten), immer, wenn ich an der wahnsinnig engarierten RL vorbeiritt schrie sie "äußerer zügel" mehr nicht.
Als ich das nächste mal vorbei kam hatte ich meinen äußeren Zügel abgemacht (hatten vorne so snap ons am Gebiss) als sie wieder "äußerer zügel" schrie, hab ich ihn ihr hingeworfen....da war sie erstmal ein bisl platt. Ich sagte dann zu ihr, dass ich mit "äußerer Zügel" allein nix anfangen kann, soll ich den hingeben, kürzer nehmen, paraden geben???
Ich meinte am Schluß der Stunde, dass ich eigentlich Geld bekommen sollte, weil ich das Pferd bewegt habe, denn gelernt habe ich nun wirklich nix.
Naja, ich bin dort dann auch nicht wieder geritten.
Ich finde man muss sich seine RLs wirklich sehr gut aussuchen. Meine bisher beste RL konnte mir in kurzen 20 minütigen Einheiten soviel mehr vermitteln, als alle RLs vorher zusammen nicht. Weil sie ganzheitlich erklären kann. Was nützt es einem, wenn man weiß wo der "Knopf" ist, wenn man nicht weiß, was der Knopf auslöst....
Nun mittlerweile weiß ich ein Glück, wie ich mein Pferd an den Zügel bekomme...
Oh wie ich dir recht geben muss.
Aber da zahl ich lieber 30 - 50 € pro Stunde und dafür halt nur 1x im Monat (wenn ich nicht mehr Geld habe) und lern dafür soviel, wie andere in normalen Reitschulen in einem Jahr. So schauts tatsächlich aus.
Ganz eurer Meinung!
Vorausgesetzt, man findet eine gute Reitschule!
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