Wilde Mustangs in den USA
Wer kann sich die unendlichen Weiten der USA ohne Wildpferde vorstellen? In unzähligen "Western" fingen sich die Helden prachtvolle Hengste, zähmten sie und überstanden Dank ihrer Ausdauer viele Abenteuer. Unabhängig von diesem Hollywood-Mythos waren die Wildpferde aber tatsächlich sehr wichtig für die Entwicklung Nordamerikas.
Vor der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus gab es in Amerikas Prärien keine Pferde. Doch in nur wenigen Jahrhunderten entstanden aus ein paar entlaufenen spanischen Reittieren große Herden verwilderter Pferde - die Mustangs. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Indianer auf die mühsame Jagd zu Fuß angewiesen. Schnell lernten sie die Vorzüge der Mustangs kennen. Vorher mussten sie es dem Zufall überlassen, wann sich eine Bisonherde näherte. Nun konnten sie den riesigen Herden folgen. Die Lebensweise der Indianer veränderte sich in kurzer Zeit grundlegend.
Doch auch für die ins Land drängenden Europäer waren die Mustangs gute, preisgünstige und nützliche Reittiere. Die robusten Pferde erleichterten ihnen die Eroberung des Westens erheblich.
Der Niedergang der wilden Pferde
Als freie Weideflächen immer seltener wurden, schien auch das Schicksal der Mustangs besiegelt. Ihre Bestände gingen zurück. Im Jahr 1959 wurde ein "Gesetz zum Schutz der Wilden Pferde" erlassen. Der sogenannte "Wild Horse Annie Act" regelte aber nur den Umgang mit den Pferden, schützte die Pferde selbst jedoch noch nicht. Erst 1971 wurde ein entsprechendes Gesetz eingeführt, das die Mustangs als einen wichtigen Bestandteil der US-amerikanischen Geschichte anerkennt und deren Existenz sichert.
Mustangs heute
Die Mustangbestände werden vom "U.S.-Bureau for Land Management" verwaltet: Über 40.000 Tiere existierten nach seinen Angaben im Jahr 2000. Um Überweidungen zu vermeiden werden jährlich rund 7000 Mustangs gefangen und in spezielle Adoptionsprogramme überführt oder verkauft. Dieses Verfahren ist umstritten. Kritiker berichten von illegalen Verkäufen an Schlachthöfe und anderen ungesetzlichen Machenschaften.
Wer kann sich die unendlichen Weiten der USA ohne Wildpferde vorstellen? In unzähligen "Western" fingen sich die Helden prachtvolle Hengste, zähmten sie und überstanden Dank ihrer Ausdauer viele Abenteuer. Unabhängig von diesem Hollywood-Mythos waren die Wildpferde aber tatsächlich sehr wichtig für die Entwicklung Nordamerikas.
Vor der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus gab es in Amerikas Prärien keine Pferde. Doch in nur wenigen Jahrhunderten entstanden aus ein paar entlaufenen spanischen Reittieren große Herden verwilderter Pferde - die Mustangs. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Indianer auf die mühsame Jagd zu Fuß angewiesen. Schnell lernten sie die Vorzüge der Mustangs kennen. Vorher mussten sie es dem Zufall überlassen, wann sich eine Bisonherde näherte. Nun konnten sie den riesigen Herden folgen. Die Lebensweise der Indianer veränderte sich in kurzer Zeit grundlegend.
Doch auch für die ins Land drängenden Europäer waren die Mustangs gute, preisgünstige und nützliche Reittiere. Die robusten Pferde erleichterten ihnen die Eroberung des Westens erheblich.
Der Niedergang der wilden Pferde
Als freie Weideflächen immer seltener wurden, schien auch das Schicksal der Mustangs besiegelt. Ihre Bestände gingen zurück. Im Jahr 1959 wurde ein "Gesetz zum Schutz der Wilden Pferde" erlassen. Der sogenannte "Wild Horse Annie Act" regelte aber nur den Umgang mit den Pferden, schützte die Pferde selbst jedoch noch nicht. Erst 1971 wurde ein entsprechendes Gesetz eingeführt, das die Mustangs als einen wichtigen Bestandteil der US-amerikanischen Geschichte anerkennt und deren Existenz sichert.
Mustangs heute
Die Mustangbestände werden vom "U.S.-Bureau for Land Management" verwaltet: Über 40.000 Tiere existierten nach seinen Angaben im Jahr 2000. Um Überweidungen zu vermeiden werden jährlich rund 7000 Mustangs gefangen und in spezielle Adoptionsprogramme überführt oder verkauft. Dieses Verfahren ist umstritten. Kritiker berichten von illegalen Verkäufen an Schlachthöfe und anderen ungesetzlichen Machenschaften.
