Lena und die Pferde



Alles war richtig gut!
Ich bedankte mich bei Mama und Anke für ihre Hilfe und ging in den Stall zu Britt.
Ich sattelte sie und ging danach zum Hallen und Platz Plan.
Halle heute um 15:00 Uhr besetzt! Mist... daußen war es schon etwas kälter geworden, aber egal! Ich ging auf den Platz und trainierte ein bisschen mit Britt. Heute ließ ich mal das Springen und machte normales Konditionstraining! Das machte sogar ziemlich Spaß!
Nach dem Reiten wusch ich Britts Trense ab und gab ihr Hafer.
Während sie fraß schaute ich kurz in der Halle vorbei.
Dort trainierte schon die große Gruppe mit ihren Großpferden!
In der Mitte stand Karl - der neue Reitlehrer.
Ich grüßte ihn und ging dann zu Mama. Sie unterhielt sich grade mit Anke. "So Mama wir können jetzt nachhause fahren , Britt ist fertig und ihen Hafer hat sie jetzt auch schon bekommen!" Mama verabschiedete sich von allen und wir stiegen ins Auto.
Währen der Fahrt las ich eine Zeitschrift über Pferde.
Mama bekam aufeinmal einen Anruf vom Handy! "Ja hallo? Guten Tag! Soll ich dir Lena geben? Ja gut tschüß!" Mama übergab mir das Handy. "Hallo? Ja hi! Klingt gut wann wollen wir das denn machen? Okay bis morgen dann! Tschüß!" ich legte auf. "Wer war denn das?", fragte Mama. "Das war eine Schulkoleging von mir, wir wollen uns morgen bei ihr treffen!", sagte ich.
"Na aber vergiss nicht wieder die Schule!", sagte Mama.

Am nächsten Tag ging ich in die Schule. Als ich in die Klasse kam saßen schon alle auf ihren Plätzen, obwohl ich sogar etwas zu früh war! Ich fragte was los sei! Alle starrten mich irgendwie böse an. "Was hab ich denn verbochen?", fragte ich lachend. Miriam sagte dann "Wieso hast du uns beim Lehrer verpetzt?" "Ich soll was?", sagte ich empört. "Jawohl!", erwiederte Matthias. "Du hast uns in die Pfanne gehauen mit dem Klo streich letzdens weißt du noch?" Alle murmelten. Ich standt dort wie angewurzelt... Ich soll was getan haben? Aber ich war doch immer die stillste dort und habe auch nie sowas getan, weder verpetzt noch an dem Streich teilgenommen! "Achja? Na da habt ihr euch wohl die falsche ausgesucht! Ich war ja an dem Tag garnicht in der Schule! Und warum sollte ich mich auf so ein Kindergarten Niveau begeben und Klo Streiche machen!! Und Petzen tu ich auch nicht", sagte ich. Ich war sauer und gekränkt und setzte mich neben Anni. "Du ich glaub nicht das du das warst", sagte sie. Ich muffelte. Auch wenn ich ja eigentlich meine Unschuld beweisen konnte, glaube mir den ganzen Tag fast niemand...
Sauer ging ich nachhause...
.....zu Hause rannte ich wütend in mein Zimmer. Ich war einfach nur stinksauer. Wieso sollte genau ich die ganze Klasse verpetzen? Hunderte Fragen gingen mire durch den Kopf. Tief in den Gedanken versunken merkte ich garnicht das meine Mama herreingekommen ist. Sie setzte sich zu mir und fragte: "Was ist den?" "Ich sollte meine Schulkollegen verpetzt haben! Soetwas würde ich niemals tun! Nur Anni glaubt mir.", antwortete ich. Meine Mama packt mich am Arm und schaut mir ins Gesicht. Sie fragte ob ich die Haushaufgabe später machen würde und ich bejahte. Wir setzten uns ins Auto und ab ging die Post.....
...geradewegs zur Schule. Mein Klasenlehrer war nämlich leider noch da:er hatte Nachmittagsunterricht. Mit gemischten Gefühlen betrat ich gemeinsam mit meiner zornigen Mutter das Schulgebäude. Auf der einen Seite fand ich es ja gut, dass meine Unschuld jetzt bewiesen werden würde, aber peinlich war es auch...Mama zog mich an einem Arm durch die ganze Schule geradewegs zum Lehrerzimmer. Ältere Schüler sahen uns erstaunt zu. Da, wir waren beim Lehrerzimmer angekommen. Meine Mutter klopfte laut an, die Tür öffnete sich...
...und hinter ihr stehen mein Klassenlehrer UND der Direktor. Ich bin geschockt! Meine Mama schimpft: "Was denken ie sich eigentlich? Die ganze Klasse hänselt meine Tochter und sie tun nichts dagegen!! Und es trifft sich gut dass der Herr direktor auch da ist! Hiermit melde ich meine Tochter von dieser Schule ab!!!!!" Tränen standen mir in den Augen. Was nun? Meine Mutter zerrte mich aus der schule.Unterwegs sagte sie zu mir:
"Weißt du was? Wie ziehen um!! Ganz weit weg von heir." Ich konnte nichts mehr sagen......
Ich hoffte bloß, dass sie das nicht ernst nehmen würde, doch ich kannte meine Mutter. Wenn sie einmal einen Entschluss gefasst hat, lässt sie sich nicht mehr davon abbringen.Sie zieht alles durch, egal, ob sie den Beschluss inzwischen bereut.
Doch was sollte in einer anderen Stadt aus mir werden? Hilfe! Reitehöfe gibt es überall, aber.....Das war mein zuhause.Ich konnte nicht so einfach weg.
Als wir zu Hause ankamen, musste ich zuerst meine Hausaufgaben erledigen. Meine Mutter telefonierte die ganze Zeit. Ob sie schon Erkundigungen wegen passenden Städten und Häusern einholte?
Nein...!. Für mein geliebtes Pferd wäre das auch eine große Umstellung. Pferde gewöhnen sich zwar meistens ohne große Probleme ein, aber....
Die neuen Gerüche Geräusche, Menschen....Und was, wenn wir keinen passenden Stall finden würden????
Meine Mutter unterbrach meine traurigen Gedanken. Sie erzählte, sie hätte bereits meinem Vater alles erzählt, und er hätte gemeint, dass alles super passen würde, da er gearde ein neues Job.Angebot in eineanderen Stadt hätte....Nicht der auch noch! Verschwört sich denn immer alles gegen mich?
Und meine Mutter hing schon wieder am Telefon.Jetzt holte sie wirklich schon Informationen über infragekommende Häuser ein, denn wenig später kam sie mit einem vollgeschriebenen Notizblock zurück und las mir Hausbeschreibungen vor.,,Nächsten Samstag haben wir den ersten Besichtigungstermin!'',erzählte sie mir euphorisch.
Oh mein Gott, wie sollte ich diesen Samstag, diesen verfluchten Samstag nur überleben? Besondres, da das schon üvbermorgen war.........
......heute war freitag,ich konnte ausschlafen den meine mutter hatte mich ja von der schule abgemeldet und da sowiese bald sommerferien waren,war das egal.
So konnte ich richtig ausschlafen...plötzlich kam meine mutter reingedonnert:
Schatz,es gibt frühstüch und ich hab neuigkeiten für dich also beeil dich."Was so
früh,war wohl doch nichts mit ausschlafen,ich guckte auf den wecker,es war mitten in der nacht 7:30uhr.Viel zu früh für meinen geschmack,doch ich wollte ja nicht böse sein und wusch mich und zog mich an.Dann ging ich runter zum frühstückstisch und setzte mich hin.Goss mir einen kakao ein und schmierte mir ein brötchen mit marmelade."Also ich habe eine andere hausbesichtigung dazwischen geschoben,das heißt heute um 10uhr,wir werden uns eine doppelhaushälfte ansehen und mach doch nicht so ein betrübtes gesicht,es wird schon nicht so schlimm werden." "die weiß ja garnichts,natürlich wird es schlimm werden,dachte ich."Nach dem frühstück ging ich wieder auf mein zimmer,denn
ich fand für eine hausbesichtigung musste man schon schöner aussehen.Ich guckte in meinen kleiderschrank und fand mal wieder nichts passendes,also zog ich einfach eine schöne dunkelblaue jeans mit einem rotem polo t-shirt und eine strickjacke an.So ging ich wieder runter und schaltetete den fernseher an,schaute ein bisschen und dann mussten wir auch schon los denn es war ein etwas weiterer weg.Die fahrt dauerte stundenlang,naja ehergesagt drei viertel stunden.Als wir endlich da wahren sah ich schon auf den ersten blick das das haus nichts für mich war,gottseidank hatte meine mutter den gleichen geschmack und sagte:die ist ja scheußlich,komm wir fahren lieber gleich wieder und das taten wir dann auch,wieder eine dreiviertelstunde.Zuhause angekommen zog ich die sachen aus und zog reitsachen an,ich sagte mama das ich zu britt gehe und das tat ich dann auch
als ich in den stall kam wiehertr britt schon und das freute mich........
Ich machte Britt fertig und führte sie in die Halle ich grübelte,ob ich nicht vielleicht ausreiten sollte und ritt schon nach draußen,als mein Handy klingelte.Dran war,logischerweise,meine liebe Mutter.Was wollte die schon wieder?Ich hob ab.,,Schatz,ich hab DAS Traumhaus gefunden...In einer halben Stunde hole ich dich ab,ja?''Sie wartete gar nicht auf meine Antwort,sondern legte gleich auf.Ich seufzte,und stieg ab.,,Nur Probleme hat man mit den Eltern!'',meinet ich ärgerlich zu Britt.Diese wieherte zustimmend.Als ich mit absatteln und putzen fertig war (dieses Pferd schaffte es doch tatsächlich,in einer Reitstunde völlig dreckig zu werden^^),ließ ich Britt auf die Weide.Plötzlich tippte mir Anke auf die Schulter.,,Deine Mutter ist da!Sie wartet schon ganz ungeduldig vor dem Haupthaus auf dich.Mach dir keine Sorgen,ich kümmere mich schon um Britt!"Ich nickte und sprintete weg.Meine Mutter stand wirklich schon da,und begrüßte mich mit einem fröhlichen Lächeln.,,Das Haus wird dir gefallen...es liegt etwas außerhalb vom Dorf...ööhm..jetzt hab' ich den Namen schon wieder vergessen..Jedenfalls liegt es sehr abgelegen,und da es früher ein kleiner Baurnhof war,hat es einen Stall und eine Koppel für Britt!Vielleicht können wir auch einen Reitplatz anlegen,ganz wie du willst!''
Hörte sich ja gar nicht mal so schlecht an...
....Ich stieg ins Auto und wir fuhren aus dem Hof. Die Fahrt dauerte eine knappe halbe Stunde dann kamen wir in "dem-Dorf-ohne-Namen" an. Zuerst hatten wir keine Ahnung wo wir hin mussten, bis meine Mutter einen Mann fragte. Der erklärte uns dann den Weg und wir fanden es dann nach nochmal 2 x verfahren recht schnell. Es war ein wunderschönes, etwas älteres Bauernhaus mit angrenzender Scheune und 2 Riesenkoppeln. Ich staunte und konnte mich gar nicht satt sehen. Wir stiegen aus und klingelten. Eine alte, freundliche Frau machte uns auf. Sie hatte komplett weise Haare, die sie zu einem Dutt hoch gebunden hatte. Sie schaute uns fragend an. Meine Mutter stellte sich vor und erklärte weshalb wir hier waren. Die alte Frau nickte und sagte:" Schön, dass Sie hergefunden haben. Ich bin Hertha Gemlin und möchte das Haus eigentlich nicht verkaufen, aber da ich zu alt bin und keines meiner Kinder es haben möche, bin ich dazu gezwungen." Frau Gemlin tat mir Leid, aber das Haus war der Hammer. Auch wenn es mir immernoch widerstrebte wegzuziehen, an das hier könnte ich mich gewöhnen. "Dann kommen Sie, ich werde sie herumführen." Die Frau zeigte in das Haus und wir traten ein. Es war in einem altertümlichen Bauernstil eingerichtet, der mir aber gut gefiel. Das Haus hatte viele schöne, große und helle Räume. Sie zeigte uns auch den 1. Stock mit 2 Balkonen und das Dachgeschoss, das ebenfalls ausgebaut war. Ich fühlte mich hier immer wohler und so wie die Augen meiner Mutter blitzten, schien es ihr auch zu gefallen.
Nach dem Haus kam der Hof und die Scheune dran. Die Scheune war wie das Haus groß und hell und es gab sogar einige Boxen, 5 genau. Die Boxen gefielen mir auch sehr gut. Sie waren groß und hell und geräumig und jedes hatte ein großes Fenster. Abgetrennt wurden sie mir Brettern und Stäben. Ich glaube Playmate und Nero würden so eine Box sehr gefallen. Auch meiner Mutter sagte die Scheune zu. Unter anderem waren noch eine Kammer, ein großer Stellplatz (vermutlich damals für die Erntemaschinen) und eine Treppe für den Heuboden oben, wie uns die Frau erzählte. Wir gingen nach draußen und liefen noch einmal um das komplette Grundstück herum. Außer den Gebäuden und den Koppeln gehörte noch ein kleiner Acker und ein Garten mit Schuppen und einem kleinen Teich dazu.
Wir redeten noch ein bisschen bei Kaffee und Kuchen draußen mit Frau Gemlin und fuhren dann heim.
Abends beim Essen unterhielten wir uns über das Haus....
...
Die alte dame erzählte uns viel über das haus ! sie meinte, dass es schon über 25 jahre alt sei und immer noch schimmelfrei!....

Als wir schließlich zuhause waren war ich fix und fertig, konnt aber trotzdem nicht einschlafen ! Ich hatte angst ! Ich wusste nicht wovor, aber ich hatte angst! Villeicht wegen dem haus oder ich hatte angst hier all meine reitfreunde zurücklassen zu müssen!...
Am nächsten tag wurde ich durch das klingeln des telefons geweckt !
ich hörte nur meine Mutter sagen : ok ...., ja dann ist ja gut ! .....ok tschüss!
ca 5 minuten danach bekam ich wieder ein telefonat in meinem zimmer aus der küche mit !
Meine mutter sagte:
Ja sag ich Lena ! Ja es hat geklappt ! ...ich weiß ..nein nein jo ok bye !
meine mutter kam in mein zimmer und meinte fröhlich .... :

edit: Sorry, aber konnte es mir nicht verkneifen die Grammatik zu verbessern...wäre vllt angebracht, weniger Fehler in solch eine Geschichte zu verpacken...LG
,,Das Haus gehört uns!Ich hatte gestern ein langes Gespräch mit deinem Vater,der ebenfalls einverstanden war.Ich muss jetzt noch verschiedene Sachen erledigen!Wie wärs wenn du erstmal Frühstücks,während ich alles andere organisiere?''Das Wort Frühstück weckte mich mit einem Schlag,ich merkte,wie hungrig ich war.Mit leerem Magen betrat ich die Küche;mit vollem verließ ich sie wieder.Meine Mutter war inzwischen schon mit dem Auto weggefahren...

---5 Wochen später---


Mit einem etwas mulmigen Gefühl wachte ich auf.Heute war der große Tag!Ich sah mich in meinem mittlerweile leerem Zimmer um.Der Großteil meiner Sachen befand sich schon in unserem neuen Zuhause.Ich merkte,wie sehr ich mich darauf freute;obwohl ich eigentlich in der Stadt aufwuchs,fand ich das Landleben doch viel besser.Wie schön musste es sein,früh am Morgen aufzustehen und Britt auf der Koppel stehen zu sehen! Ich seufzte glücklich und stand auf...
..... ich stand auf und ging in die küche dort wartete mum schon mit dem frühstück!Es verlief wesendlich ruhig denn wir hatten schon alles besprochen !
Danach verabschiedeten wir uns von unserem Haus und unseren Nachbarn. Die Stimmung war nicht gerade auf dem Höhepunkt...
Danach stiegen wir uns Auto. Niemand sprach. Der Radio lief lauter als sonst. Ich begann mich zu langweilen,und sah zur Ablenkung aus dem Fenster. Die Landschaft,die an mir vorbeizog,wurde immer grüner;wo vorhin noch Einkaufszentren und Wohnblöcke gestanden hatten,befanden sich nun Bäume,Wiesen und Felder.
Ich freute mich schon unheimlich auf Britt! Schon am vorherigen Tag hatte jemand vom Reitstall-nein,von meinem EHEMALIGEN Reitstall-sie mit dme Hänger zu unserem neuen Haus gefahren.
Eine Stúnde später waren wir angekommen. Das Haus sah total gemütlich aus,dieser Eindruck wurde von den herannahenden Gewitterwolken noch unterstrichen.Ein Blitz erhellte den Himmel.
,,Beeilen wir uns und räumen alles so schnell wir können rein!Der Regen wir nicht mehr lange auf sich warten lassen!Und du.."-mein Vater wandte sich an mich-,,kümmerst dich um Britt. Versorge sie mit allem was sie braucht und beruhige sie. Aber in Sachen Pferd brauche ich dir ja nichts zu erzählen..."Er zwinkerte.
Perfekt!Ich riss die Wagentür auf,stürmte hinaus zu Britt.
Lachend umarmte ich sie...
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Hey ich hab mal ne Frage....in der Geschichte heißt es doch das Lena ihre Britt an ihren ehemaligen Reitstall verkauft hat, also hat sie jetzt doch nur noch Playmate und Nero. Wie kann es dann sein das sie Britt doch mit umgezogen ist?
Naja ich führ dann jetzt einfach mal fort....
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Eigentlich hatte Britt ja bis vor kurzem noch meinem ehemaligen Reitstall gehört. Umso mehr freute ich mich jetzt das wir eine andere Lösung gefunden hatten. Ich durfte Britt behalten, aber dafür würde mit ihr kleine Reitstunden geben. Man konnte sie eigentlich nicht Reitstunden nennen, da ich das ja nicht machen durfte, aber ich würde jeden Samstagvormittag "Ponystunden" geben, wo ich den Kindern den richtigen Umgang mit Pferden erklärte und was dazu gehörte. Außerdem würde ich sie auch ein bisschen auf Britt reiten lassen. Playmate und Nero nahm ich dazu aber nicht. Sie waren zu nervös und misstrauisch. Die 2 standen aber auch schon in ihren Boxen und kauten zufrieden das frische Stroh. Gestern waren sie noch nervös in der neuen Umgebung und die vielen neuen Gerüche und Geräusche, doch heute ging es ihnen schon besser. Britt war natürlich am ruhigsten von allen, deshalb war sie heute auch schon draußen auf der Koppel. Ich nahm das Halfter und führte sie wieder in den Stall, da es jeden Moment gewittern könnte. Ich kratzte die Hufe aus und versorgte alle 3 mit Kraftfutter und Heu. Dann schmuste ich noch eine Runde mit jedem und ging rüber ins Haus. Dort herrschte das totale Chaos. Überall standen halb ausgepackte Kartons, Kisten stapelten sich im Hausflur und die Möbel waren auch noch verpackt. Meine Eltern waren schon eifrig dabei die Kartons auszupacken und versuchten etwas Ordnung in das Haus zu bringen.
Da klingelte es an der Tür. Mein Vater machte auf und rief kurz darauf "Pizza ist da" Eilig kam ich wieder die Treppen herunter. Ich hatte das Dachbodenzimmer bekommen, dass viel größer war als mein Vorheriges. Es gefiel mir sehr mit den Farben die in rot - orange - gelb waren. Es erinnerte mich ein wenig an den Orient. Ich hatte ein wunderschönes großes neues Himmelbett bekommen und freute mich schon auf meine erste Nacht darin. Auch wenn bis jetzt nur die Matratze und ein Kissen + Decke drinlagen. Der Schrank, Schreibtisch, Regale, Spiegel und Vitrine für Pokale und Pferdestatuen mussten noch aufgebaut werden.
Ich roch schon die Pizza und merkte das mein Magen mächtig knurrte! Die Pizza war schnell gegessen und mich überkam eine unglaubliche Müdigkeit. Ich sagte meinen Eltern Gute Nacht und schleppte mich nach oben. Dort ließ ich mich in mein Bett fallen und war sofort eingeschlafen.
@Pegasusfeder:Muss ich überlesen haben!In welchem Beitrag steht dennn das? Wink



Plötzlich wachte ich durch einen lauten Knall auf.Wie lange hatte ich geschlafen?Ein Blick auf die Uhr sagte mir,dass es 4Uhr Nachmittags war.
Das Gewitter tobte.Starke Windböhen schleuderten den Regen gegen mein Fenster,das zum Glück geschlossen war.
Von draußen hörte ich aufgeregte,hysterische Stimmen.Was war da bloß los?Alarmiert sprang ich aus dem Bett und rannte nach unten. Die Küche,das Wohnzimmer,alles war wie leergefegt. Alle Kartons standen halb ausgepackt herum, meine Eltern waren nicht zu finden.
Sie mussetn draußen sein! Uns so wagte auch ich mich hinaus in den Regen. Meine Mutter sah ich schon von weitem mit zwei von den Pferden auf der Koppel stehen.
,,Lena!Gut das du kommst! Der Blitz hat in den Baum dort,neben dem Stall, eingeschlagen.Neros Boxentür war nicht richtig verschlossen,und die Pferde sind durchgedreht.Playmate hat sich dabei am Fuß verletzt.Und Nero ist jetzt irgendwo dort drüben!"Meine Mutter zeigte in eine Richtung.Oh nein!Ich musste Nero retten!Aber jetzt,bei dem Gewitter nach dem Pferd suchen?Ich beschloss,es wenigstens zu probieren-Britt wurde gesattelt und aufgezäumt,und wir ritten los...
@ maggie ja des steht auf seite 15 aber is ja net schlimm hab mich nur gewundert Augenzwinkern

Ich ritt langsam den dunklen Weg hinauf. Der Regen klaschte mir ins Gesicht und ich war sofort total durchnässt. Doch es machte mir nichts aus, ich musste die ganze Zeit an Nero denken. Hoffentlich war ihm nichts zugestoßen. Helle Blitze zuckten über den Himmel und grolleneder Donner kam hinterher. Zum Glück war Britt ein absolutes Verlasspferd, sodass ich mich nicht darum kümmern musste, sie zu beruhigen. Der Regen wurde immer stärker und ich konnte kaum etwas sehen. Da hörte ich ein durchdringendes Wiehern. NERO! dachte ich und trieb Britt weiter vorwärts. Den Waldweg, den wir entlang geritten waren, endet in einer Lichtung. Es krachte und blitzte immer noch. Auf einmal wurde Britt ganz unruhig. Ich wollte mit ihr in die Lichtung rein, aber sie ging nicht mehr vorwärts. Sie tänzelte zur Seite und rückwärts, ich konnte auf ihr machen was ich wollte, sie ging nicht. Plötzlich hörte ich ein Krachen und Splittern und knapp vor mir fiel ein großer, dicker Ast herunter. Geschockt schaute ich auf den Ast, der vor mir auf dem Boden lag. Wäre Britt weiter gelaufen, hätte der Ast uns begraben. Ich musste absteigen sosehr zitterte ich. Dann überkamen mich die Tränen, ich wusste auch nicht warum. Wahrscheinlich der Schock von eben, die Sorge um Nero und dann noch das Chaos vom Umzug. Heulend schlang ich meine Arme um Britt, die gedulig im Regen stand und (so hatte ich das Gefühl) versucht mich zu trösten. Ich streichelte Britt und bedankte mich tausend mal bei ihr. Da hörte ich wieder Neros Wiehern. Sofort wischte ich mir die Tränen aus dem Gesicht, obwohl bei dem Regen es sowieso nichts brachte. Ich ritt Britt um den Ast herum, als ich auf einmal Hufgetrappel hörte. Nero? Es war zu dunkel um irgendwas zu erkennen und ich suchte angestrengt mit den Augen die Umgebung ab. Da erschienen 2 Umrisse aus der Dunkelheit. Es war ein Pferd und ein Junge der das Pferd führte. Als sie näher kamen erkannte ich das es Nero war. Überglücklich trabte ich Britt ihnen entgegen, sprang vo ihr runter und umarmte Nero. Dann schaute ich mir den Jungen an. Er sah nicht schlecht aus, schwarze Haare und blaue Augen und schlank und sportlich. So wie er Nero hebte schien er auch etwas von Pferden zu verstehen. Ich lächelte ihn schüchtern an und stellte mich vor:" Hi, ich bin Lena. Danke das du mein Pferd eingefangen hast. Der Strum hat sie durcheinander gebracht." "Hey, ich bin Sascha. Ich hab deinen kleinen Ausreißer drüben bei der Waldlichtung gefunden und dachte mir schon, dass es zu den neuen Bewohnern des Lichtblick - Hofes gehörte." Er gab mir Nero und sagte noch das es ein wunderschönes Tier sei. Er lud mich zu einem Ausritt ein mit seinem Holsteinerhengst Dark Passion und ich nahm das Angebot gerne an. Er sagte er würde dann mal bei mir vorbei schauen. Dann verabschiedeten wir uns, ich stieg auf und ritt glücklich über Neros Rettung und über eine neue Bekanntschaft nach Hause.
Meine Eltern erwarteten mich schon besorgt.Meine Mutter erklärte sich bereit, sich heute noch um die Pferde zu kümmern,und ich nahm ihr Angebot dankend an; obwohl ich so lange geschlafen hatte, hatte ich das Gefühl,weitere 24 Stunden in meinem Bett verbringen zu können.
Hundemüde schleppte ich mich in mein Zimmer und lies mich ins Bett fallen-als ich am nächsten Morgen aufwachte,merkte ich,das ich in Reitkleidung gecshlafen hatte.
Ein Blick aus dem Fenster verriet mir,dass das gestrige Gewitter stärkere Schäden hinterlassen hatte,als angenommen.Im Wald waren sämtliche Bäume entwurzelt;einer von ihnen war auf unseren Geräteschuppen gekracht.Auch das Dach des Heuboden hatte starken Schaden genommen....
schnell zog ich mich an und ging nach unten in die küche ! dort warteten schon mom und dad auf mich ich setzte mich zu ihnen an den frühstückstisch und trank einen kakao ! dann meinte meine mom: gutenmorgen lena ! ein Junge hat angerufen ! Ich glaube er heißt sascha ich hab seine nummer aufeschrieben ,dass du ihn zurückrufen kannst ! das tat ich dann auf ! erst nach ca 7 mal klingeln ging er dran ich sagte: hi sascha !was wolltest du eben ? er antwortete : ich wollte dich ....
"Hey ich wollte dich auf einen Ausritt einladen. Hättest du Lust auf einen kleinen Ritt über die Wiese?" Ich stimmte zu, ich freute mich richtig hier das 1. Mal ausreiten zu können und dann auch noch mit Begleitung. Wir verabredeten uns für halb 3 und ich freute mich schon jetzt darauf! Dann ging ich hinaus. Die morgentliche Frische überraschte mich etwas und die Sturmschäden erst recht. Oh mein Gott dachte ich, hier siehts ja aus!! Die Birke, die neben dem Geräteschuppen stand, war komplett entwurzelt und hatte den Schuppen total zertrümert. Das hatte die Pferde also so erschreckt! Ich eilte rüber in den Stall um nach meinen Lieblingen zu sehen. Sie standen alle wieder brav in ihren Box und es schien ihnen auch wieder gut zu gehen. Ich schaute nach Nero, wie es ihm ging und stellte erleichtert fest, dass er mir mit gespitzten Ohren und einem freudigen Prusten aus der Box entgegenschaute. Schnell checkte ich ihn durch. Alles in Ordnung! Dann schaute ich noch nach Playmate die sich ja gestern am Fuß verletzt hatte. Aber es war nur eine Schürfwunde. Ich schmierte etwas Salbe drauf und gab ihr eine Karotte. Unruhig stampfte Britt in ihrer Box. Lachend ging ich zu ihr und gab ihr auch ein Stückchen. Dann gab ich jedem Kraftfutter und Heu und sah mich im Stall um. Erst jetzt bemerkte ich das ganze Chaos. Eimer und Putzsachen lagen auf dem Boden verstreut und auch die Abschwitzdecke von Nero hatte es heruntergeblasen. Ich fing an aufzuräumen, hängte alles an seinen Platz zurück und ging einmal mit dem Besen durch. Dann stieg ich die wackelige Holzleiter zum Dachboden hinauf. Oben war es noch viel schlimmer. Heuballen waren aufgeplatzt und das Heu verteilte sich auf dem ganzen Boden. Auch einige Kraftfuttersäcke waren kaputt und die Körner rieselten heraus. Ich schnappte mir den Besen aus der Ecke und kehrte erstmal alles nach unten. Dann versuchte ich aufgeplatzten Heuballen zu sortieren nach noch fressbar und Müll. Als ich einen der Ballen zur Seite rollte, fiel ein kleines braunes Kästchen auf den Boden. Ich sah es erstaunt an. Konnte mich nicht erinnern das vorher schonmal gesehn zu haben. Das Kästchen hatte Blumenranken und schöne eingravierte Holzverziehrungen und auf dem Deckel war ein HG eingemeisselt. Ich hob es auf und wog es in der Hand. Es war nicht schwer. Ich schaute nach oben und sah das es wohl von dem Holzbalken bei dem Sturm hinunter geweht haben musste. Neugierig öffnete ich es.....
Der Dechel ließ sich ohne Mühe aufklappen. Zuerst glaubte ich, das Kistchen wäre leer, doch als ich es auf den Kopf stellte, fiel ein vergilbtes schwarz-weiß Foto heraus. Obwohl ich schätzte, dass es mindestens 50 Jahre alt war, erkannte ich das Mädchen auf dem Foto; es war die Frau, die uns den Hof verkauft hatte.
Sie saß auf einem wundervollen Pferd, es sah aus wie ein reinrassiger Trakehner. Lange starrte ich das Foto an. Hatte die alte Dame nicht gesagt, sie wäre nie selbst geritten? Ich grübelte, doch es ergab alles keinen Sinn.,Lenaaaaa! Ein Junge ist da, auf einem Pferd!" Ich fuhr auf. Sascha? Es war doch nicht schon halb drei? Verwirrt kletterte ich hinunter. Das Sonnenlicht tat mir in den Augen weh, am Heuboden war es ziemlich dunkel gewesen.
Das erste, was ich sah, war Sascha auf seinem Hengst.
Er fragte mich, ob wir nicht schon jetzt ausreiten konnten; um drei hätte er leider keine Zeit. Wortreih entschuldigte er sich, es war ihm sichtlich peinlich.
Doch ich freute mich, das Aufräumen noch etwas zu verschieben können und sattelte Playmate. Britt und Nero, fand ich, hätten gestern schon genug Bewegung gehabt.
Dann ritten wir los. Nach einigen Minuten, in denen keiner von uns beiden wusste, was er sagen sollte, durchbrach ich das Schweigen, und erzählte ihm von dem Kästchen, denn nach langem Überlegen war ich zum Schluss gekommen, dass ich ihm trauen konnte.
Sascha reagierte anders als erwartet. Statt mich zu fragen, was daran so schlimm sei, oder mich nur dumm anzuschauen wei andere Leute vielleicht, interessierte es ihn tatsächlich.,,Leider weiß ich nichts genaueres...Die Frau hat 26 Jahre in eurem Haus gelebt, aber niemand hier im Dorf hat etwas genaueres über sie erfahren. Sie war zwar immer nett und freundlich, hat sich aber nie auf längere Gespräche eingelassen. Mein Großvater hat mir außerdem eine merkwürdige Geschichte über euren Hof erzählt. Vor etwa 30 Jahren stand dort ein Jahrhunderte alter Bauernhof; von einem Tag auf den andren ist er abgebrannt. Das Ehepaar, das es bewohnte, starb. Kinder wohnten keine in dem Haus, denn angeblich hatte die einzige Tochter den Hof nach einem Streit mit ihrem Vater den Hof verlassen. Und dann tauchte eure Hausverkäuferin auf. Ebenso plötzlich, wie das eine Haus abgebrannt war, ließ sie ein neues bauen. Merkwürdig, nicht?"
Das gab mir zu denken. Nach einiger Zeit fiel mir etwas ein:,, Und der Heuboden? Ist er auch abgebrannt und neu aufgebaut worden?" Sascha sah mich an und überlegte kurz. ,, Nein, ich glaube, er lag getrennt vom Haupthaus. Du meinst...Das Foto wurde schon vor 26 Jahren dort versteckt?''
Ich starrte ihn an. Gleichzeitig kam und beiden ein Verdacht...
War diese Frau Gemlin etwa die Tochter, die damals nach dem Streit mit dem Vater auszog? Sascha schaute sich das Bild nochmal an. " Mein Großvater hatte mir auch erzählt, dass die Tochter, die übrigens Hannah hieß, auch eine begnadete Reiterin war und mit ihrem Trakehnerhengst wunderbar zusammen passte. Warte wie hieß der nochmal.....ach ja Pegasus!" "Das passt zu ihm, finde ich. Schau nur wie anmutig er da steht. Als würde er gleich mit einem Galoppsprung sich in die Luft begeben und davonfliegen." Wir waren mittlerweile an eine kleine Wiese angekommen und stiegen ab. Ich machte Playmate das Gebiss raus und schnürte den Sattelgurt etwas lockerer. So konnte sie ein wenig grasen. Wir setzten uns unter einen Baum. Da meinte Sascha: " Ich könnte das Bild auch mal mitnehmen. Mein Großvater kannte Hannah noch von früher und ist auch öfters mal mit ihr geritten. Vielleicht weiß er ja ob sie das wirklich ist!" Ich stimmte zu und gab ihm das Bild plus Kästchen. Dann fragte ich ihn was er eigentlich gestern bei dem Sturm da draußen gemacht hatte. "Nun ja weißt du...hm...ach komm ich zeigs dir." Nun war ich aber gespannt! Wir stiegen auf die Pferde und ritten in Richtung der Waldlichtung. Der Ast lag immer noch auf dem Weg und mein Herz klopfte schneller als wir daran vorbei ritten. Wenn ich da wieder an gestern dachte! Ängstlich schaute ich nach oben, ob da noch einer hinabstürzen könnte. Aber wir passierten ungeschoren den Weg und kamen auf die Lichtung. Die Lichtung war richtig idyllisch ja fast sogar romantisch. Ein kleiner, glasklarer Bach suchte sich seinen Weg zwischen den saftigen, grünen Gräsern und Vögel zwischerten in den Bäumen. Wir ritten weiter in den Wald hinein. Da sah ich eine halb zerfallene Scheune. Sie war nicht groß und erinnerte eher an einen Geräteschuppen, das Holz war schon vermodert und das Dach zur Hälfte eingestürtzt. Trotzdem steuerte Sascha mit Dark Passion genau darauf zu. Er hielt, band ihn an einen Ast und kletterte durch ein Loch in das Innere. Ich machte es ihm nach. Drinnen war die Luft stickig und staubig. Staubkörner tanzten in den wenigen Sonnenstrahlen die hindurch fielen. Als ich mich an die Dämmrigkeit gewöhnt hatte und mich umschaute, verschlug es mir den Atem....
Überall Bilder. An der Wand, auf Staffeleien, auf einem Tisch. Die meisten Bilder zeigten Dark Passion. ,Hast du die alle selbst gemalt?',fragte ich Sascha verwundert. ,Hm...ja. Ich habe diese Hütte als kleines Kind entdeckt. Früher war sie auch hier in diesem Raum total verkommen, aber ich habe ihn ein bisschen hergerichtet. Ich bin oft hier, weil...', er verstummte und wurde rot.
,Weil was?' Er antwortete nicht. Statdessen starrte er stumm auf seine Fußspitzen. Plötzlich sah er auf. ,Vergiss es einfach!', sagte er nicht unfreundlich, und doch merkte man, dass dieses Thema für ihn beendet war. Er zeigte mir noch alles ganz genau; dann verließen wir den Geräteschuppen. Durch das Loch gings wieder nach draußen.
Als ich mich wieder an dei gleisende Helligkeit gewöhnt hatte, traf mich fast der Schlag. Alles schien auf den ersten Blick in bester Ordnung, doch...wo waren Playmate und Dark Passion? Neben mir zog Sascha hörbar die Luft ein. ,Wer tut so was? Wir...wir müssen sie sofort suchen! Schnell! Tu was!', kreischte ich erschrocken, sodass sich meine Stimme vor Aufregung überschlug. ,Bleib ganz ruhig! Ich habe da so einen Verdacht...' Ich sah zu Sascha hinüber. Er sah ernst aus. ,Wieso? Weißt du, wo sie sind?' ,Nein. Ich weiß weder, wer sie genommen hat, noch wo sie sind. Aber ich weiß warum. Das Foto...es...ich habe es, gemeinsam mit dem Kästchen, in die Satteltasche getan..'gestand Sascha mir nervös. Jetzt war ich volkommen verwirrt. Wer konnte wissen, wo er das Foto hingesteckt hatte, geschweige denn, dass wir es hatten? Und glaubte er, dass Frau Gemlin die Pferde genommen hatte? Diese alte Frau, die so nett gewirkt hatte?
Plötzlich schrie Sascha leise auf. ,Hufspuren! Es muss jemand gewesen sein, der reiten kann! Man sieht keine menschlichen Fußspuren. Und weder Playmate noch Dark Passion sind Anfängerpferde. Es muss ein erfahrener Reiter gewesen sein...' Sascha brach ab.
Na und? Es konnte jeder gewesen sein! Irgendwie, unerklärlicherweise, widerstrebte es mir, Hannah Gemlin zu verdächtigen. An dem Foto war doch nichts Schlimmes! ,Genug des Nachdenkens, Lena! Verfolgen wir die Hufspuren, schnell!'
Voller Hoffnung gingen wir los. Der 'Entführer' war ziellos durch den Wald gelaufen, Sascha und mir kam es so vor, als liefen wir im Kreis.
Auf einmal hörten wir ein leises, aber deutliches Geräusch, das wie ein Wiehern klang...
"Playmate." flüsterte ich erschrocken. Es klang als wären wir schon ganz nah da. Langsam schlichen wir weiter. Wir standen wieder an der kleinen Waldlichtung von vorhin, die Vögel zwitscherten noch immer, trotz der bedrückenden Stimmung und das Wasser gurgelte in seine Bachlauf. Leise schlichen wir näher. Dann sahen wir unsere 2 Lieblinge. Sie standen friedlich auf der Lichtung und grasten. Sonst war keiner da. Eilig liefen wir zu ihnen, aber langsam damit wir sie net erschreckten. Wir fingen sie ein und ich atmete erleichtert auf."Puh, das ist gerade nochmal gut gegangen. Ich glaube die 2 hatten nur Lust auf einen Spaziergang. Komisch ich dachte ich hätte sie vorhin richtig angebunden!" "Du hast sie richtig angebunden! Das Kästchen ist nämlich weg. Es muss jemand geklaut haben." Erschrocken schaute ich ihn an. Zuerst dachte ich an einen Scherz, aber er schaute mich todernst an. " Ich glaube da wollte jemand einen ganz üblen Streich spielen!" meinte er. Nachdenklich kraulte ich Playmate. Ich zupfte ihr einen großen Strohhalm aus der Mähne und wollte ihn gerade zerupfen, da bemerkt ich etwas. Das war kein Strohhalm, dass war ein zusammen gerolltes altes Blatt Papier war. Langsam entrollte ich es. Es war nicht groß und ich hatte Mühe die kleine, krakelige Schrift zu lesen. Laut las ich es Sascha vor, der neugierig näher gekommen war.
Na, eure Viecher gefunden? Das war nur ein kleiner Vorgeschmack. Vergesst das Foto und es passiert nichts mehr!!
Ich stieß erschrocken Luft aus und Sascha schluckte schwer. Er nahm das Papier un las es nochmal und nochmal. Schließlich zerknüllte er es, schmiß es auf den Boden und stieg auf Dark Passion. Erstaunte schaute ich ihn an und stieg ebenfalls wieder auf.
Schweigend legten wir den Ritt nach Hause zurück.
Zu Hause ging ich, ohne ein Wort zu meinen Eltern zu sagen, in mein Zimmer. Es musste irgendein Geheimnis um dieses Foto geben, aber welches? Ich grübelte und grübelte. Schließlich beschloss ich, mir den Ort, an dem ich das Kästchen gefunden hatte, noch einmal genauer anzusehen. Zu meinem Entsetzen merkte ich, dass es 9 Uhr Abend war und es draußen schon wieder stürmte. ,Wenn mich Mama und Papa bloß noch rauslassen...'dachte ich hoffnungsvoll. Ich hatte mich gerade erfolgreich bis zur Haustüre geschlichen, als ich meine Mutter sagen hörte:, Lena! Da bist du ja! Geh bitte in dein Zimmer und zieh dir was Ordentliches an, ja? Frau Gemlin hat uns zum Essen eingeladen, wir sollen in einer halben Stunde dort sein!' Ich erstarrte. Was wollte die alte Frau von uns? Hatte es etwas mit ihrem Foto zu tun? Oder war es wirklich nur eine nette Einladung?
Nachdenklich stieg ich die Treppe zu meinem Zimmer hoch, und zog mich im Zeitlupentempo um und war nach langen 25 Minuten fertig.Ich stieg zu meinen Eltern ins Auto...
wir furen loß! die Fahrt dauerte ca 20 minuten !
wir stigen aus ! ES was eine kleine mietwohnung ! mein dad klingelte : erst
nach ca 5 minuten machte jemand auf ! es war die frau sie meinte : da seid ihr ja endlich ich habe euch schon erwartet ich muss mirt euch reden es ist etwas schreckliches passiert ! Bitte kommt doch rein !.... Danke mit Blumen
Als sich die Türe hinter uns geschlossen hatte, reichte uns Frau Gemlin wortlos ein beschriebenes Stückchen Papier. Neugieriglas ich:,Wenn sie uns nicht bis Dienstag Nacht bringen, was wir haben wollen, wird ein schrecklicher 'Unfall' gecshehen...Rufen sie auf keinen Fall die Polizei!' Der Brief trug keine Unterschrift; und er war mit einer Schreibmaschie getippt!
Meine Eltern starrten sich stumm an. Die alte Dame sah mich bittend an, und so sagte ich:, Papa, was werden wir tun? Du musst was dagegen machen!' Mein Vater, der sich sonst immer ruhig und selbstbewusst zeigte, war hier überfragt; er stand einfach nur da und sagte nichts.
Ich überlegte. Ich konnte mir nicht 100% sicher sein, aber die Erpresser wollten doch sicher das Foto! Und schon wieder stand ich vor einem Rätsel! Alle Welt schien hinter dem Foto herzusein...Warum? ich fragte Fra Gemlin, ob ich telefonieren könnte, und sie nickte. Schnell wählte ich Saschas Nummer, die ich inzwischen auswendig konnte.,Hallo?'meldete sich eine Stimme.,Wer ist da?'fragte ich schüchtern., Na ich bins, Isabelle, die Freundin von Sascha!'kam es erstaunt zurück. Ich legte auf. Stumm starrte ich an die Wand, ich war starr vor Entsetzen. Aber wieso schockierte es mich so, dass er eine Freundin hatte? Ich kannte Sascha doch kaum... Ich war merkwürdigerweise den Tränen nahe. Mit gesenktem Kopf, versucht, mich abzulenken, schlich ich zu den anderen zurück. Entsetzt stellte ich fest, dass mir die ganze Erpressungsgeschichte nun völlig egal war. Ich setzte mich auf ein Sofa, und merkte kaum, dass meine Eltern nun doch die Polizei alarmierten. Wir sollten alle aufs Revier kommen, hieß es. Mich wollten sie nicht mitnehmen, ich wurde vor unserer Haustür abgesetzt. Es war eisig kalt;schon wieder war ein Gewitter im Anzug. Mir der Hand fuhr ich in meine Hosentacshe und bekam einen Riesenschreck: Der Haustürschlüssel war weg!
Ich konnte nicht ins Haus, meine Eltern waren schon weg. Dann fing es auch noch an zu Regen. Ich setzte mich auf die Stufen vor dem Haus und überlegte. Plötzlich raschelte es neben mir im Gebüsch. Erschrocken fuhr ich hoch und drückte mich gegen die Haustür. Langsam schob sich jemand aus dem Strauch hoch, leise fluchend. Ich konnte in der Dunkelheit nichts erkennen. Dann blickte er auf. Verlegen hüstelte er. "Hi Lena." Oh mein Gott, es war Sascha!! "Was machst du denn hier?? Bei dem Wetter..." Er schaute zu Boden. "Ich hab auf dich gewartet. Mein dumme Schwester hat sich nur einen Scherz mit dir erlaubt. Isabelle ist meine Zwillingsschwester. Und das wollte ich dir sagen, bevor du was falsches denkst!" RUMS! Ich glaube man hat so richtig gehört wie ein riesen Felsen von meinem Herz gefallen ist! Ich strahlte über beide Ohren und wäre ihm am Liebsten um den Hals gefallen. Doch das traute ich mich nicht. Wir setzen uns auf die Stufen und redeten. Ich erzählte ihm von dem Zettel den Frau Gemlin bekommen hatte und wir grübelten eine Weile darüber nach. So langsam wurde mir kalt und ich begann zu frösteln und zu zittern. Sascha musste es bemerkt haben, denn er legte seinen Arm um meine Hüfte und zog mich sanft näher an sich heran. Ich meinem Bauch begann es angenehm zu prickeln und ich spürte die berühmten Schmetterlinge. Er lächelte mich an, seine tiefblauen Augen strahlten mich an. Da blendeten mich auf einmal 2 Autoscheinwerfer. Meine Eltern waren wieder da. Ertappt sprangen Sascha und ich auf. Als meine Eltern zu uns hochkamen, war ich schon ganz gespannt darauf was sie mir zu sagen hatten.
,Na, ihr beiden, was macht ihr denn hier draussen, bei dem Wetter?' begrüßte mich mein Vater. Ich sah ihm sofort an, dass er sehr schlecht gelaunt war. ,Was ist passiert? Ist etwas?'forschte ich nach. Sascha sah mich gespannt an. Meine Mutter erzählte:,Die Polizei konnte nichts tun, Lena. Wir haben nicht genug Beweise. Auf dem Zettel waren keine Fingerabdrücke, und in letzter Zeit waren angeblich viele ähnliche Briefe im Umlauf. Irgendjemand hat sich wohl einen Scherz erlaubt!',Einen sehr schlechten Scherz!'bekräftigte mein Vater.,Und jetzt lass uns reingehen. Ihr seid ja durch und durch nass!'
Ich zog mich um, und auch Sascha bekam Kleider von meinem Vater geliehen. Der Regen hatte sich zu einem regelrechten Sturm entwickelt; wir berieten, wie Sascha heimkommen sollte. ,Er kann doch im Gästezimmer schlafen!'bot ich an. Mein Eltern waren glücklicherweise einverstanden; das war günstig für meinen Plan.
,Dann zeig ihm bitte das Zimmer, und richte das Bett her! Gute Nacht!', meinet mein Vater gähnend. Schweigend stiegen wir die Stufen hoch, oben angekommen, schloss ich schnell die Türe zu und flüsterte:,Sascha, ich habe eine Idee! Wir müssen unbedingt nachsehen, ob am Heuboden, also da, wo wir das Kästchen geunden haben, noch etwas versteckt ist. Vielleicht etwas, was uns zur Lösung dieses merkwürdigen Rätsels hilft... Leider müssen wir bei irgendeinem Fenster unten im Erdgeschoss raus, die Tür quietscht!' Während wir sein Bett bezogen, berieten und planten wir weiter. Um Punkt Mitternacht wollten wir uns auf dem Balkon, der die beiden Zimmern verband, treffen.
Wir gingen schlafen, und bald war es soweit: Die Kirchenglocken leuteten Mitternacht. Als ich nach draussen ging, war Sascha bereits da.
Auf der Treppe hatten wir nach jeder Stufe Angst, gehört zu werden. Schließlich hatten wir es aber dochz bis ins Wohnzimmer geschafft; Sascha öffnete das große Fenster und half mir, hinaus zu klettern.
Es regnete in Strömen. So froh war ich noch nie zuvor gewesen, als ich endlich im Stall bei den Pferden stand, und ihr regelmäßiges Atmen hörte. Der Geruch nach Heu und Pferd beruhigte mich wieder ein wenig.
Sascha war schon oben am Heuboden, und ich kletterte, mit einigen Schwierigkeiten im Dunkeln, nach. Im Licht von Saschas Taschenlampe suchten wir alles ab: Den Boden, die Balken, die Kartons und Säcke. Als wir bei einer besonders alten Scahchtel angelangt waren, von der ich vermutete, dass sie ebenfalls Futter enthalten würde, waren wir erstaunt: Am Boden der Scahchtel lag ein zerknitterter Brief!
Vorsichtig nahm Sascha den Brief heraus. Er war alt, verknittert und hatte schon überall Risse. Behutsam faltete er ihn auseinander und versuchte, die alte schnörkelige Schrift zu lesen. Verzweifelt blickte er auf. "Hier versuchs du mal, ich blicks net!" Ich nahm den Brief und probierte es. Es klappte ganz gut. Laut las ich Zeile für Zeile vor:
Meine allerliebste Hannah,
ich schreibe dir um zu sagen, wie sehr ich dich vermisse. Der Krieg wird von Tag zu Tag blutiger und grausamer. Mein Gefährte Fritz hat schon den Tod gefunden. Ich bin in Trauer um ihn und hoffe dir geht es besser. Unser Lager wird immer weiter zurück gedrängt. Ich weiß nicht wie lange wir noch standhalten können. Hoffe bitte nicht auf meine Rückkehr. Ich werde auch hier meinen Tod bekommen, dass fühle ich, doch wünsche ich mir, dich noch einmal in meine Arme schliessen zu können. Geliebte, wie vermisse ich deine zarte Haut und deine rosigen Wangen. Hiermit erteile ich dir das Recht über Pegasus, meinen Trakehnerhengst. Ich weiß, dass er dich liebt und du ihn vergötterst und dass du dich gut um ihn kümmern wirst. So bleibt dir immerhin ein kleiner Teil von mir erhalten. Beschütze ihn und liebe ihn, sowie ich dich geliebt habe und es auf ewig tun werde. Hast du mein Packet mit dem silberenen Herz bekommen? Ich hoffe es gefällt dir, es ist ein Erbstück und es geht bei uns in der Familie immer zu der neuverheirateten Frau. Doch ich denke nicht, dass ich zu unserer Hochzeit noch leben werde, deshalb sollst du es jetzt bekommen. Trage es an deinem Herzen. Ich werde auch dich immer in meinem Herzen behalten.

In ewiger Liebe
Johann


Verstollen wischte ich mir eine Träne aus dem Augenwinkel. Der Brief hatte mich tief berührt. Ich schaute in Saschas Augen und auch er blickte mich traurig an. " Wow, das ist so ein wunderschöner Brief und voller Liebe. Dieser Johann muss Hannah ganz schön geliebt haben. Ob er wohl überlebt hat?" Ich blickte auf das Datum des Briefes 22. März 1944
"Das war der 2. Weltkrieg." Ein Schauer überfiel mich. "Glaubst du das silberne Herz gibt es noch?" meinte Sascha plötzlich. Ich blickte ihn erstaunt an. "Wie kommst du jetzt darauf?" "Naja ist dir an Frau Gemlin schon mal jemals ein silbernes Herz aufgefallen?" "Äh..Nein, aber vielleicht trägt sie es au unter der Bluse?" "Nein, ich denke nicht. Würdest du das Geschenk eines Geliebten heimlich tragen?" "Nein eigentlich nicht!" "Siehst du, ich denke eher....warte ich muss das nochmal überlegen....Ja ich bin mir ziemlich sicher, dass die ganze Geschichte mit dem Streit vor Jahren zwischen Hannah alias Frau Gemlin und ihrem Vater zu tun hatte!" Jetzt war ich aber baff. Verwirrt fragte ich:" Ich versteh echt gar nichts mehr, erklärs mir mal." Sascha steigerte sich jetzt so richtig in seine Theorie rein." Naja ich denke mir das ganze so. Hannah war, wie wir ja gelesen haben unglaublich verliebt in diesen Johann und er auch in sie. Doch ihrem Vater passte diese Liebe nicht und als er dann von dem Herz erfuhr, tobte er sicherlich herum un zwang seine Tochter dazu es zurück zu geben oder er nahm es ihr ab. Deshalb ging dann Hannah eines Nachts fort, vielleicht hatte Johann ja überlebt und sie brannten durch oder sie hielt es in ihrem Elternhaus nicht mehr aus. Ich denke das sie Pegasus damals mitnahm. Dann brante das Haus ab und wie wir wissen starben ihre Eltern dabei. Nun konnte sie wieder zurück kommen, unter einer falschen Identität und baute alles wieder neu auf. Vielleicht war sie auch auf der Suche nach dem Herz das ihr der Vater abgenommen hatte. Aber wie gesagt das ganze ist nur eine Theorie!" Mit leuchtenden Augen blickte er mich an. Er hatte ganze rote Wangen vom Reden. Ich war richtig fasziniert von dieser Theorie und konnte nur langsam nicken. Aber es würde wirklich alles passen und auch erklären. Ich dachte kurz nach, dann sagte ich:" Ich glaube darüber muss ich erstmal schlafen! Und weißt du was, morgen gehen wir erstmal zu Frau Gemlin und reden mit ihr. Ich denke wir haben ein Recht darauf, jetzt wo uns auch schon gedroht wurde. Den Brief nehmen wir am besten mit sonst ist er auch noch weg!" Sascha nickte und wir stiegen wieder leise hinunter, durchs Fenster ins Haus und verabschiedeten uns auf dem Balkon " Guten Nacht, Sascha". Plötzlich zog mich Sascha an sich, küsste mich sanft und hauchte mir ein "Gute Nacht, Lena" ins Ohr. Dann ging er in sein Zimmer. Verwirrt und perplex blieb ich noch eine Weile auf dem Balkon stehen, genoß die sanfte Nachtruhe und die milde Luft. Dann trollte ich mich auch ins Bett.
Am nächsten Morgen wurde ich von einem Pochen an meinem Fenster geweckt. Verwirrt rieb ich mir die Augen und entdeckte, dass es Sascha war. Schlaftrunken stand ich auf und lies ihn rein. Er hatte den Brief bei sich, und ich las ihn wieder und wieder durch. Würde es Frau Gemlin nicht verletzen, wenn wir sie direkt darauf ansprechen würden?
Wenn dieser Johann gestorben war? Sascha und ich diskutierten ein Weile darüber, dennoch kamen wir zu dem Schluss, dass es sinnvoller wäre, mit ihr zu reden.
Nach einem leckeren Frühstück machten wir uns auf den Weg zu Hannah Gemlin. Ausnahmsweise nicht zu Pferd, sondern mit dem Rad, weshalb wir zuerst zu Sascha nach Hasue fuhren; außerdem lieferte er siene Sachen ab und zog sich um. Isabelle, seine Zwillingsschwester, war mir nicht einmal unsympatisch, sie meinte, dass es ihr Leid täte wegen dem Telefongespräch und sie es nicht böse gemeint hätte. Sascha und ich beschlossen, sie in unser Geheimnis einzuweihen; nachdem wir alles erzählt hatten, wollte sie uns unbedingt helfen, das Ratsel zu lösen. ,Ich werde mich im Dorf umhören!' versprach sie. ,Es gibt eine Menge alter Leute, die Hannah Gemlin sicher gekannt haben. Ich hoffe, euer Besuch verläuft erfolgreich!' Nun machten wir unds wirklich auf den Weg. Bald schon waren wir angekommen und klingelten. Ein wenig peinlich war es mir immer noch. Niemand öffnete. Wir klingelten noch eine Weile, dann becshlossen wir, zu gehen. ,Wen wolllt ihr denn besuchen?'hörten wir plötzlich eine Stimme hinter uns. ,Wir wollten zu Frau Gemlin. Mit ihr etwas wichtiges besprechen!'erklärte Sascha. , Die meinte heute früh zu mir, sie würde für eine Weile iherer pflegebedürftigen Mutter fahren. In einer Woche kommt sie wieder!' Ich blickte Sascha an. Ungläubig szarrte er zurück, aber er bedeutete mir, zu schweigen. Ich wollte gerade etwas erwidern, als er rief,Danke für ihre Hilfe!', mich an der Hand packte und mich zu den Fahrädern zog. Er wartete ab, bis wir im Wald waren, und sparch das aus, was ich die ganze Zeit dachte. , Ihre Mutter kam um. Aber weswegen benutzt sie sie jetzt als Ausrede? Will sie irgendetwas vor uns geheimhalten?' ,Wie es aussieht, steckt sie doch hinter allem-das mit dem verschwundenem Foto und so...' gab ich zurück.
Bei Sascha zuhause wartete schon Isabelle. ,Ich habe einige Interessante Dinge über Frau Gemlin und ihre Familie herausgefundn!' berichtete sie. ,Unser Großonkel hat mir erzählt......
"..., dass Johann, ihr Gliebter, den Krieg überlebt hat. Er soll angeblich immernoch leben, man weiß aber nicht wo. Und erwiesen ist das Alles auch nicht. Bisher sind das nur Gerüchte, aber es würd sich doch lohnen, wenn man Nachforschungen anstellt, oder?"
Ich verstand gar nichts mehr und dachte mir auch, dass ich schon viel zu tief in der Geschichte stecken würde. Sasha erklärte alles nochmal ganz genau. Jetzt verstand auch die Zusammenhänge. Aber ich beschloss mich erstmal da rauszuhalten. Wir unterhielten uns noch eine Weile, dann verabschiedete ich mich und ging nach Hause. Mein Kopf platzte fast. Soviel aufregung direkt nach dem Umzug war echt zu viel für mich.
Erschöpft schlief ich kurzerhand ein.
"Leeeeeeeeeeeeeena, Teeeeelefooooooooon", weckte mich meine Mutter aus der Küche. Ich stand auf und taumelte die Treppe runter. Wie lang hatte ich wohl geschlafen? Auch der Küchenuhr stand, dass es schon 21 Uhr war. Also hatte ich 5 Stunden geschlafen. Ich ging ans Telefon
"Sasha, was gibts?!"
"Sasha? Hast du Basti schon überwunden?"
"Ankeeeeeeeeeeeeeee!!!" Diese bekannte Stimme zu hören, freute mich riesig. Auf einmal waren alle Sorgen wie weggeblasen. Wir unterhielten uns eine Weile und ich erzählte von meinen Pferden und vom Umzug.
"Ach ja, wo du Playmate erwähnst, du hast ihre Papiere hier liegenlassen. Weißt du was, ich bringe sie dir morgen vorbei, dann kann ich endlich wieder deine Pferde und schauen, ob du inzwischen noch besser reitest und ich sehe endlich euer Haus!"
Wir verabschiedeten uns und voller Vorfreude legte ich auf..
Der Abend verlief ruhig, aber der nächste Morgen würde für Aufregung sorgen.
Anke kam pünktlich und schwenkte mit den roten Papieren von Playmate.
Nachdem der erste Schluck Kaffee getrunken war, sah ich mir die Papiere zum 1. Mal genauer an. Bisher hatten sie mich irgendwie nicht interessiert und wir hatten Playmate im guten Glauben gekauft.
Die Impfen interessierten mich wenig und auch die Turnierplatzierungen von uns überfolg ich nur.
Doch beim Stammbaum blieb ich hängen. Stand da wirklich...?!
"Anke?" Ich unterbrach ihr Gespräch mit meinen Eltern. "Weißt du näheres über ihren Großvater? Ich wusste gar nicht, dass er Pegasus hieß."
"Sicher weiß ich mehr über ihn. Er war einer der erfolgreichsten Trakehnerhengste aller Zeiten. Aber wieso willst du das wissen?"
Anke bemerkte meinen Blick und sagte kurzerhand: "Lass uns doch mal gemeinsam nach Playmate und Nero schauen".
Schnell kamen wir im Stall an und zuerst bewunderte Anke die großen Stallungen und freute sich, dass Playmate und Nero topfit waren. Dann kamen wir zur Sache.
"Was wolltest du mir denn erzählen, was deine Eltern nicht hören sollten?"
"Och Anke, das ist so eine lange Geschichte."
"Leg los, wir haben Zeit und hast du mich erst recht neugierig gemacht."
Ich begann nun zu erzählen und Anke wurde immer neugieriger. Als ich fertig war, sagte Anke: "Na da habt ihr euch ja auf was heikles eingelassen. Wenn meine Meinung hören willst, haltet echt lieber raus, denn das ist was ernsthaftes. Und tu mir einen Gefallen: Erwähne nicht, dass Playmate von Pegasus abstammt, denn es gab da mal einen Skandal über Pegasus und seitdem ist alles, was mit ihm zutun hat, eine wirklich schwierige Angelegenheit.
Ich und mich raushalten? NEIN! Da kannte Anke mich wirklich schlecht.
Jetzt war ich diejenige, die mehr wissen wollte und Anke begann zu erzählen.
"Pegasus war in den 40erjahren weltweit bekannt durch seine Gänge, die erfolgreichen Dressuren und er berührte die Herzen der Menschen, weil er so außergewöhnlich war und durch die besondere und seltene Farbe. Schokobraun, nur ein kleines bisschen dunkler als Playmate.
Pegasus wurde nicht oft zum Decken eingesetzt und nicht nur dadurch hatten und haben seine Nachfahren einen hohen Wert. Es sind nur noch 2 Nachfahren bekannt. Es gibt Leute, die versuchen, an diese Beiden Kinder von ihm zu gelangen, um an den Erfolg von damals anzuknüpfnen. Nun zu dem Skandal:
Pegasus hat wohl tatsächlich hier gelebt und beim Brand, andem die Eltern dieser Hannah gestorben sind, soll auch er gestorben sein. Und jemand wird das vertuscht haben. Aber heute ist nachgewiesen, dass er wirklich umgekommen ist.
Jedenfalls hat dieser "Vertuscher" versucht, ein Pferd zu finden, dass Pegasus ähnlich ist. Pegasus2 wurde dann auch gefunden und mit dieser "billigen Kopie" von Pegasus machte jemacht sehr viel Geld durchs Decken. Allerdings weiter unter dem Namen Pegasus. Nun müssen wir irgendwie rausfinden, ob Playmates Großvater der Echte war oder nur die "Kopie". Denke mal, dass du das interessant finden wirst.
Aber, es sind in letzter Zeit einige Vermeintliche Nachfahren gestohlen worden. Bisher war es aber nie ein "Original" "
Ich konnte nur noch staunen und brachte kein Wort raus. Wenn Playmate wirklich von dem Original abstammen würde .. Was würde das beudeuten?
...aber was wäre, wenn sie doch nicht vom Original abstammen würde? Würde das für mich einen Unterschied machen?
Diese Fragen kreisten in meinem Kopf, auch längst nachdem Anke wieder gegangen war. Ich fand einfach keinen Schlaf. Und wusste, ich musste rausfinden, wer ihr Großvater war. Ich wußte, ich verrannte mich total, denn eigentlich wollten wir ja das Geheimnis mit Frau Gemlin lüften.
Aber Playmate hatte eindeutig Vorrang!
Eine ganze Nacht lang lag ich wach und überlegte.
Wenn Playmate wirklich Enkelin vom Original ist, würde das für mich was ändern?
Und wenn nicht?
Was, wenn das jemand herausfindet?
Warum interessiert mich das so?
Bisher war es mir egal..
Nero hat keinen guten Stammbaum und stört mich das? Nein.
Irgendwann fand ich dann doch noch Schlaf und wachte am nächsten Morgen schweißgebadet auf. Sofort sprang ich unter die Dusche und während mir das heiße Wasser den Körper hinunterlief, bekam ich eine Idee..
...eigentlich war es doch ganz einfach. Ich musste in meinen Papieren nur nachschauen, wann die Mutter von Playmate, nämlich Pegasus in the Moon, geboren wurde. Sie war, den Papieren nach, die Tochter von Pegasus. Wenn das Datum vor dem großen Brand lag, dann konnte ich mir sich sicher sein, dass Playmate eine echte Nachfahrin war und wenn es danach lag, werde ich es wohl nie erfahren. Doch es war mir auch egal. Ich liebte Playmate heiß und innig, ob mit oder ohne tollen Stammbau. Sobald ich fertig mit duschen war, stürmte ich in mein Zimmer, kramte die Papiere heraus und suchte das Datum. Oh ich hatte etwas übersehen. Nicht Pegasus in the Moon war die Mutter von Playmate, sondern Pegasus in the Moon ihre Tochter. Diese hieß Playing Moon. Ja klar, dachte ich mir, anders hätte es auch nicht sein können. Ich schaute auf das Geburtsdatum von Pegasus in the Moon. Sie wurde am 23.06.1950 geboren und wenn Playmate ihre Tochter sein sollte, dann hätte die Mutter 50 Jahre alt werden müssen. Lächelnd schüttelte ich den Kopf über mich selbst. Dann vertieft ich mich wieder in die Unterlagen. Ich schrieb mir das Geburtsdatum von Pegasus in the Moon auf (23.06.1950) die Großmutter von Playmate und Tochter von Pegasus. Dann das Geburtsdatum von Playing Moon (07.12.1975) die Mutter von Playmate und die Enkelin von Pegasus. Und noch das Datum von Playmate (18.03.2000) die Urenkelin von Pegasus. Im Anhang stand noch das bei Playmates Geburt die Mutter starb. Ich schüttelte nur den Kopf. Was deckt man eine Stute auch noch mit 25 Jahren. Das grentze ja schon fast an Tierquälerei. Doch ich zerbrach mir nicht weiter den Kopf darüber, sondern eilte zum Telefon. "Hey Sascha, Lust auf einen Ausritt?" "Ja na klar, ich komme sofort rüber!"
Schnell zog ich mich um, eilte in den Stall und machte Nero startklar. Als ich ihn nach draußen führte, wartete im Hofeingang schon Sascha mit Dark Passion. Ich stieg auf und wir ritten Richtung Wald. Unterwegs erzählte ich ihm alle Neuigkeiten und zeigte ihm auch den Zettel mit den Gebrutsdaten. Er kam nicht aus dem Staunen heraus und versicherte mir, seinen Großvater nach dem Datum des großen Brandes zu fragen. Dann lenkten wir das Thema wieder auf Frau Gemlin. Wir überlegten uns, wie wir rausfinden könnten, ob Johann noch lebte und wenn ja wo. Da kam Sascha der Einfall. "In der nächsten großen Stadt hier in der Umgebung ist eine Gedenktafel, mit all den Namen, die hier aus der Umgebung im Krieg als Soldaten gefallen sind. Ich gehe morgen sowieso dahin. Ein Ausflug mit meiner Familie. Da kann ich mir die Tafel mal anschauen!" Ich betrachtete ihn zweifeln. " Wir wissen aber doch gar nicht den Nachnamen von dem Johann. Ich glaube nicht das er der einzige hier in der Umgebung war, der so hieß." "Naja ich werd mein Glück versuchen!" meinte er zuversichtlich. Wir kamen auf ein großes Stück Wiese. "Lust auf einen Galopp?" Er gab keine Antwort sondern trieb Dark Passion in den Galopp. Ich setze sofort mit Nero hinterher. Seine Galoppsprünge waren weit und greifend und bald hatte ich zu Dark Passion aufgeholt. Der Fahrtwind pfiff mir um die Ohren und ich genoß die weichen Galoppsprünge von Nero. Wir rasten nur so über das Feld, die Landschaft verschwamm zu unseren Seiten zu unförmgen, bunten Strichen. Ich trieb Nero noch etwas vorwärts und er holte noch seine letzen Reserve heraus. Seine Hufe donnerten auf dem Boden und die Mähne peitschte mir ins Gesicht. Doch ich liebte dieses Gefühl zu galoppieren. Man fühlte sich so frei, ungebunden als würde man gleich in die Lüfte aufsteigen. Nero zog an Dark Passion vorbei. Seine Flanke war jetzt auf der Höhe von Dark Passions Nüstern. Ich sah schon verschwommen das Ende der Wiese und kurz davor unseren ausgemachten Zielpunkt. Wir schossen nur so darauf zu, überquerten das Ziel und ich bremste Nero und ritt eine große Volte. Dann kam auch Dark Passion und parierte durch. Schnaufend saßen wir erstmal auf den Pferden. Die Nüstern pumpten und ihre Flanken war schweißnass. Ich lächelte Sascha an und sagte "Gewonnen!" Dieser grinste zurück und meinte "Und was für einen Preis bekommst du?" Ich schaute ihn fragend an. " Einen Preis?" Seit wann gibt es bei unseren Wettrennen einen Preis?" Er grinste nur noch breiter, ritt seinen Dark Passion auf mich zu stellte ihn Seite an Seite zu Nero, beugte sich herüber und gab mir einen Kuss. Genau wie auf dem Balkon war ich wieder völlig perplex und wusste nicht was ich sagen sollte. Doch das erwartete Sascha auch gar nicht, denn er ritt schon wieder im flotten Schritt den Feldweg entlang nach Hause.
Als wir daheim waren, verabschiedeten wir uns und ich brachte Nero zu dem Rest auf die Koppel. Sie konnten noch ein bisschen toben. Ich ging ins Haus, wusch meine Hände und aß etwas. Da klingelte das Telefon. Es war Sascha. "Hey Süße, wow du wirst es nicht glauben. Es ist der Hammer. Der Brand lag nach der Geburt von Pegasus in the Moon nämlich am 08.09.1950, mein Großvater erinnerte sich noch ganz genau. Weißt du was das heißt....?"
Mein Atem stockte und ich flüsterte:
"..Sie ist eine der Nachfahren von Pegasus". Ich konnte es kaum glauben.
Sasha begann mir etwas zu erzählen, aber ich hörte ihm nicht zu. Mehr war ich damit beschäftigt zu überlegen, was ich jetzt tun sollte.
"Sasha? Ich muss kurz was erledigen." Schon hatte ich aufgelegt und wählte eine nur zu bekannte Nummer.
"Anke Höftmann", meldete sich die vertraute Stimme Ankes.
"Anke, du wirst es kaum glauben, Playmate IST eine Enkelin von Pegasus. Ich habs eben erfahren.. Oh Gott, Anke. Was soll ich jetzt machen?!"
Anke verfiel in Schweigen. Ich konnte mir bildlich vorstellen, wie sie in ihrem Büro sitzt, an einem Stift kaut, die Stirn runzelt und ganz angestrengt nachdenkt.
Doch das half mir jetzt auch nicht wirklich weiter.
"Lena, Lena.. Wo du überall reinrutschtst." Anke lächelte kurz und sprach dann weiter. "Nun gut, sie ist die Enkelin Pegasus'. Der Hengst war ein Spitzenvererber und eigentlich kann das nichts negatives heißen. Nur, dass du ein wunderschönes, elegantes Pferd mit exellenten Papieren hast. Sie ist wie ihr Großvater und zudem noch so niedlich und begabt. Als ich euch zusammen gesehen habe, du weißt schon, als Playmate noch ein Fohlen war, wusste ich sofort, dass zwischen euch etwas besonderes ist."
Auch Lena musste kurz lächeln. Genau die Beschreibung traf auf Playmate und sie zu. Da war etwas besonderes. Und genau das machte ihr Angst.
"Ja, ich weiß. Aber Anke,.. wenn Playmate was passiert, dann.. Ich habe sowieso schon das Gefühl, dass da etwas mit uns, Playmate und mir, passiert, was nicht sein soll. Es kann sein, dass ich Paranoid bin. Aber ich habe einfach das Gefühl, dass mir jemand Playmate wegnehmen will."
Anke verstand Lena sofort und auch sie war lange schon der Ansicht, dass jemand hinter Playmate her war. Es waren früher Dinge im Stall passiert, vondenen Lena nichts wusste. Und Anke hatte auch nicht das Bedürfnis ihr von den mysteriösen Dingen zu erzählen, die Nacht einige Male passiert waren.
"Lena, du hast wirklich Paranoia, aber es wird euch nichts passieren. Glaub mir. Soo, jetzt hab ich dir auch noch was zu berichten. Im Stall bei uns ist ein neues Pferd. Ein Fohlen. Wunderbares Pferd. Das meine ich auch so.. Ein Palomino und das Fell sieht aus wie reines Gold. Das Langhaar ist schneeweiß. Ein Pferd wie aus dem Märchen."
Ich stutzte. "Ehm ja schön, aber was hab ich damit zu tun?"
"Noch nichts. Aber eure Ställe sind groß genug um noch mindestens 3 Pferde unterzubringen. Und wenn du willst, kannst du dir das Pferd morgen mal ansehen. Ich würde vorbeikommen und dich abholen."
Ich verstand zwar nicht so ganz, was Anke jetzt von mir wollte, aber ok! Warum nicht. Wir klärten noch schnell ab, wann Anke kommen würde und dann legte ich auf.
Heute war einfach viiiiiiiiiel zu viel passiert. Playmates Großvater war ein legendäres Pferd, ich würde mir morgen vielleicht ein 4. Pferd kaufen und dann der Kuss von Sasha.. lächelnd schlief ich ein.

Am nächsten Morgen war Anke um 9.30 da. Ich schlief noch und meine Eltern waren die ganze Woche eh nicht da. Dann wurde ich aber knallhart von der Klingel geweckt. Nachdem ich auf den Wecker geschaut hatte, zog ich mir schnell eine Reithose und ein frisches T-Shirt an, bevor ich Anke die Tür öffnete.
"Guten Morgen, meine Liebe!" Ich schaute sie völlig verpennt an. "Hmh hi"
Anke war wie immer voller Tatendrang und schleppte mich gleich ins Auto.
Sofort schlief ich wieder ein.
Anke fuhr in halsbrecherischem Tempo ein paar Minuten über Land. Schließlich hielt sie vor einer mit E-Zaun umfriedeten Weide. Auf ihr standen 5 Fohlen und 2 Jährlinge. Als wir ausstiegen, setzten sich alle 7 sofort in Bewegung. Sie hatten nahe einem Wäldchen gestanden.
"Sensationell", rief ich. "Deine Fohlen kommen auf Zuruf! Wie hast du ihnen das nur beigebracht?"
"Sei still, du Miesmacher. Sensationen kommen nicht auf Zuruf. Aber ich denke, er traut sich raus, wenn die anderen hier sind. Er hat zwar Angst, ist aber nicht gerne allein. Schau, da kommt er."
Aus dem Wäldchen ertönte ein helles Wiehren. Der übliche Protestruf eines alleingelassenen Pferdes. Und dann galoppierte ein Fohlen heraus, bei dem mir der Atem stockte.
Das kleine Tier sah aus, wie aus Gold gegossen. Der Metallschimmer seines Fells war selbst an diesem eher diesigen Tag nicht zu übersehen. Im Sonnenschein musste es atemberaubend wirken. Das Langhaar des Fohlens war von schimmerndem Weiß. Es sah aus, als hätte man Haarlack hineingesprüht.
Als das Fohlen sich den Menschen näherte, wurde der Galopp langsamer, und schließlich wechselte es in einen schwebenden Trab. Seine winzigen Hufe schienen den Boden nur anzutupfen. Etwa 20 Meter vor den Menschen blieb es stehen. Angespannt und wie erstarrt blickte er zu uns hinüber. Seine Mähne umspielte lang und seidig den zarten, elegant geschwungenen Hals, sein Schweif flatterte leicht im Wind. Es war langbeinig und zierlich, wie ein Pferd aus dem Märchen.
"Was ist das?" fragte ich tonlos. "Stehe ich vor einem echten Pferd oder vor einer Fata Morgana?"
"Du stehst vor einem Andalusierfohlen, obwohl es auch gut aus einem Comic kommen könnte."
Die riesigen, dunklen Augen in dem schmalen Köpfchen drückten Furcht, aber auch eine gewisse Sehnsucht aus.
"Darf ich reingehen?", fragte ich.
"Bitte," grinste Anke und öffnete mir das Tor. Ich betrat die Weide und fing sofort an, beruhigend auf ihn einzureden.
Das Fohlen sah mir unsicher entgegen, wie ich mich von der Seite näherte. Bevor es wegspringen konnte, blieb ich stehen.
"Wie heißt er?" Fragte ich Anke ruhig.
"Romeo" kam es leise zurück.
Ich summte beruhigend, und Romeo war deutlich interessiert. Schließlich wandte er ein wenig den Kopf, um mich besser sehen zu können. Sein seidiger Stirnschopf teilte sich über dem linken Auge, als er den Kopf etwas senkte. Er sah bezaubernd zart, sanft und verlassen aus. Ich tastete mich näher an Romeo heran und ging in die Hocke. Romeo senkte den Kopf noch tiefer.
Ich wusste, sie schafft es. Ich wusste es. Sie hatte immer einen besonderen Draht zu Pferden, und dieses Fohlen schien regelrecht auf sie gewartet zu haben. Es ist noch extremer, als mit Playmate, dachte Anke.
Sie wusste nicht, wie lange sie gebannt auf den Zaun starrte und Lenas und Romeos Annäherung beobachtete. Als Romeo endlich ein Leckerlie aus Lenas Tasche nahm, kam sie zurück.
"Hast du das gesehen? Es hat mich angefasst! Oh, Anke, ich beneide dich. Er ist so ein herrliches Pferd. Romeo wird bestimmt einmal wunderbar werden. Du wirst ein echtes Traumpferd haben."
"Wieso ich? Hat er mich angefasst? Nee, er meidet mich wie die Pest, seitdem ich ihn aus dem Hänger geführt habe."
"Ach, das wird sich geben. Du siehst doch, dass er mich an sich heranlässt. Man muss einfach Geduld mit ihm haben und viiiiel Zeit aufwenden." Ich sah glücklich zu Romeo hinüber, der mich jetzt beobachtete.
"Und wer macht inzwischen meine Arbeit? Ich habe hier 30 Pferde stehen, nicht nur eins. Außerdem passt dieses Sensibelchen nicht zu mir. Aber du wirst mit ihm Dressuren gewinnen." Anke schaute mich an.
"Wenn du willst, kannst du Nero morgen in den Hänger bringen und ich fahre euch wieder hierher. Romeo geht bestimmt in den Hänger, wenn noch ein zweites Pferd drin ist. Es ist deine Entscheidung, mit deinen Eltern ist alles abgeklärt."
Ich schaute wieder zu Romeo, der mich immernoch beobachtete und sah in seine Augen, indenen ich mich wirklich verlieren könnte. "Ja, ich will ihn."
Als Anke mich nach Hause fuhr, war ich mit meinen Gedanken ganz voanders. Logisch, wo ich war. Bei Romeo, diesem zauberhaften Pfed, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich musste ihn einfach haben. Aber eines war klar: 4 Pferde würde ich alleine nie schaffen!

Den ganzen restlichen Tag überlegte ich mir, wie ich meine Eltern überzeugen könnte, mir dieses Folhen zu erlauben. Ich musste ihn einfach haben, das stand fest! Aber ich fand keine Gründe dafür: er würde zusätzliche Arbeit bedeuten, Geld und Zeit. Pferde zum Turnierreiten hatte ich außerdem schon. Und 4 Pferde würde ich nie alleine schaffen. Das heißt, ich müsste eines weggeben! Und das wollte ich auf gar keinen Fall! Jeder der 3 bedeutete mir wahnsinnig viel...aber ich hatte mich in Romeo einfach verliebt! Ich war total verzweifelt.

Als dann meine Mutter zurückkam, ließ sie mich gar nicht erst zu Wort kommen, sondern legte gleich los: "Hallo mein Schatz! Weißt du, mir ist eine Idee gekommen. Da ich ja seit wir hier sind nicht mehr arbeite, wollte ich dich fragen, ob ich vielleicht mal eines deiner Pferde reiten kann? Wie du weißt, bin ich früher ne Zeit lang geritten, auch wenns lange her ist...und jetzt hab ich ja wieder die Zeit dafür! Was hälst du davon? Wie wär´s mit Britt? Sie ist ja die erfahrenste und ruhigste." Mein Herz machte einen Sprung. Das war die Idee! "Klar, Mama! Super Idee! Komm, wir gehen gleich raus!". Mama hatte mir zwar schon manchmal zugeguckt, aber wir wohnten ja auch erst seit ein paar Wochen hier und vorher war ich ja immer auf dem Hof, also hatte sie noch nicht wirklich viel von meinen Pferden mitbekommen.
Ich gab ihr ein paar Anweisungen, aber ich stellte erstaunt fest, dass sie die Grundkenntnisse, sowohl beim Fertigmachen, also auch beim Reiten kannte! Das heißt, sie konnte Britt putzen und satteln, konnte alle Grundgangarten und ein paar Hufschlagfiguren. Klar, ihr Sitz war nicht perfekt, aber sie war ja auch über 20 Jahre nicht geritten. Sie grinste die ganze Zeit und erzählte mir, dass sie sich nicht wirklich dafür interessierte, wieder zu reiten, und sich auch nicht in mein Leben auf dem Hof einmischen wollte, als wir noch nicht umgezogen waren. (abgesehen davon hatte sie nicht die Zeit mit ihrem Vollzeitjob!). Aber es atte ihr riesig Spaß gemacht und sie würde sich freuen, wenn sie das öfter machen dürfte. Britt war schon nicht mehr die Jüngste und hatte ihre Hufkrankheit, deswegen würde sie sie wohl ungefähr 3 Mal die Woche reiten (am Wochenende kamen ja auch immer die Reitschüler!). Ich war total happy mit dieser Wende, denn so musste ich niemanden meiner Lieblinge verkaufen und schon bald würde ich das Thema "Romeo" ansprechen...

"Papa, Mama? Ich muss euch etwas erzählen!", fing ich beim Abendbrot an. Neugierige Blicke. "Alsoo, die sache ist die: Anke hat seit ein paar Wochen ein neues Fohlen, das zum Verkauf steht." Und dann erzählt ich ihnen alles. Wirklich alles. Ich ließ nicht das kleinste detail aus, weder sein samtig-weiches Maul, noch seinen winzigen schwarzen Fleck an der Flanke, der ihn noch mehr besonders machte. Meine Eltern ließen sich noch viele Infos, auch durch das Telefonat mit Anke, geben und stimmten schließlich, unter einer Bedingund, nämlich, dass die Schule nicht leiden dürfte, zu Ich war der glücklichste Mensch der Welt!

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hey, sorry, aber ich hab das grad ma umgeändert, nämlich, dass sie ihre Eltern erstmal überzeugen muss. Sorry, aber es wär etwas unlogisch, wenn sie nichts dagegen hätten, ein 4. Pferd einfach so zu kaufen. Na ja aber das haben sie ja dann am Ende doch erlaubt, nur mir fehlte das "Überrreden"...=)
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hey ich weiß net aber so langsam macht es keinen spaß mehr
ich will euch net kritisieren oder so ihr schreibt alle echt gut aber manchmal is es etwas unrealistisch un außerdem jetzt haben wir schon 4 hauptthemen mit denen lena kämpfen muss
1. frau gemlin
2. sascha
3. pegasus
un jetzt au noch 4. des fohlen
tut mir leid aber ich ich finde das is alles bissle zu viel? wie sollen wir da noch ne realistische geschichte drauß machen?
ich will ja net sagen das die ideen net gut sind, is wirklich alles voll hammer auch im schreibstil un alles. aber ich find langsam wirds zuviel...naja des war nur mal meine meinung

lg

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Mit Anke fuhren wir zusammen auf ihren Hof und ich half ihr noch bei den anstehenden Arbeiten. Dann schnappten wir uns 2 Schulpferde und machten einen kleinen Ausritt. Das Thema nur 1 war natürlich meine Playmate und das kleine Fohlen. Wir diskutierten viel, wie man den Kleinen am Besten transportieren könnte, doch dann entschieden wir das er noch ein Weilchen bei Anke auf der Fohlenkoppel bleiben sollte, mindestens bis er ein Jährling war. Ich würde sooft es geht heraus kommen und nach dem Kleinen sehen. Aber jetzt hatte ich wirklich zu viel um die Ohren. Die Sache mit Frau Gemlin, dann Sascha, meine 3 Lieblinge und dann fing auch bald wieder die Schule an, wovor ich sowieso am meisten Bammel hatte.
Wir galoppierten ein kleines Stückchen und drehten wieder um.
Dann fuhr mich Anke nach Hause, wo schon meine 3 Süßen ungeduldig auf mich warteten. Ich gab ihnen was zu futtern, mistete den Stall und rief Sascha an. "Hey und schon wieder daheim, von eurem Ausflug?" "Oh Man sei bloß ruhig, mir tun noch immer die Füße weh!" Ich grinste. " Halten dich deine Fußschmerzen auch von einem kleinen Ausritt mit mir ab?" fragte ich unschuldig. " In ner halben Stunde bin ich da..." und weg war er. Ich musste schmunzeln, jaja der weibliche Charme!! Gemütlich ging ich ins Haus, aß etwas und machte dann Playmate für den Ritt fertig. Ihr schokobraunes Fell leuchtete im Sonnenlicht, während ich draußen auf Sascha wartete. Unruhig scharte sie mit den Hufen und begann zu tänzeln. Doch da tauchte auch schon Sascha auf. Das Fell von seinem Rappen strahlte in der untergehenden Sonne und die Mähne floß durch die zarten Windhauche. Wir ritten nebeneinander den Feldweg entlang und ich erzählte ihm von dem Fohlen. Er war voll begeistert und wollte es unbedingt auch einmal sehen. Dann kam das Thema wieder auf Frau Gemlin und ich fragte ihn ob er irgendwas bei der Tafel herausgefunden hatte. " Du hattest Recht, es gab wirklich mehr Johanns in der Umgebungs. Auf der Tafel waren 3 aufgeführt die damals im Krieg fielen. Einer ist aus der Näheren Umgebung. Ich hab mir die Geburtsdaten und ihre Namen aufgeschrieben, vielleicht können wir ja irgendwie herausfinden ob es unser Johann ist den wir suchen." Ich nickte und wir redeten noch über belanglose Sachen ehe wir an einem kleinem Waldstück hielten. Wir stiegen ab und ließen unsre Süßen grasen. Das Wäldchen war unglaublich romantisch, überall blühten noch Blumen und die Vögel zwitscherten aus den hohen, grünen Bäumen. Diese spendeten angenehmen Schatten und nur vereinzelt schaffte es die Sonnenstrahlen, wie kleine Farbkleckse auf den Waldboden. Wir ließen uns an einer Eiche nieder und redeten. Es wurde langsam dunkel und kühler, ich fröstelte. Sascha bemerkte es und zog mich näher an sich heran. Er begann meinen Arm zu streicheln und schaute mich aus seinen unglaublich blauen Augen an. Ich versank fast in ihnen wie in einem tiefen blauen Ozean und um mich herum drehte sich alles. Da beugte er sich zu mir und gab mir einen Kuss. Zuerst war er zaghaft und schüchtern, doch wurde er immer zarter und gefühlvoller. Meine Schmetterlinge im Magen spielten verrückt und ich gab mich einfach diesem Gefühl hin. Natürlich wie immer in solchen Momenten, passierte etwas unpassendes. Bei mir klingelte das Handy. Widerwillig löste ich mich von ihm. Ich kramte mein Handy hervor und meldete mich: "Ja?"
"Hi du, ich bins!" Um mich begann sich alles zu drehen! Oh mein Gott.....es war Basti.....
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Sry, mir hats früher auch mehr fun gemacht..
Ich denk ma es macht eh mehr fun, wenn man sich "was eigenes" da aufbaut.
Hab das jetzt wo ich wieder angefangen hab n wenig übersehen.
Also 4. Pferd hat sich jetzt geklärt Pegasus eigentlich auch, oder?
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"Basti.." Ich stotterte ziemlich unbeholfen und Sasha schaute mich verwirrt an.
"Was ist los, Schatz?", klang es aus dem Hörer. Sasha erstarrte und nahm seinen Arm von meiner Schulter.
"Ehm.. Basti,.. kann.. kann ich dich später zurückrufen?" Mir schossen die Tränen in die Augen, als ich Sasha aufstehen und zu Dark Passion gehen sah.
"Irgendwas ist doch mit dir. Das merke ich doch." Na toll, dass er das bemerkt. "Ich wollte dir nur sagen, dass ich dich wirklich liebe. Für immer."
Die erste Träne lief mir an der Wange hinunter, ich drückte schnell auf den roten Knopf und rannte los.
"Saaaaaaaaasha, warteeee!" Rief ich, schwang mit auf Playmates Rücken und trieb sie zu einem schnellen Galopp.Der Wind sauste in meinen Ohren und ich achtete nicht auf Spaziergänger, den plötzlich asphaltierten Boden oder das Hupen der Autos. Erst, als Playmate plötzlich anfing zu bocken wie ein Stier und ich auf den harten Asphalt fiel, wurde mir bewusst, wo ich lag.
Mitten auf der Straße. Die Zügel hatte ich vor Schreck losgelassen und Playmate war auf und davon. Bevor ich noch irgendwas tun konnte, wurde ich bewusstlos.
Als ich wieder aufwachte, lag ich im Krankenhaus. Langsam öffnete ich die Augen und sah in Bastis Gesicht. Er hielt meine Hand und strich mir die Haare aus dem Gesicht. Ich sagte erstmal gar nichts.
Dann begann er: " Ich hab gehört, was passiert ist. Wieso bist du denn mit Vollgas über die Autobahnbrücke galoppiert?"
Ich wollte ihm von Sasha erzählen, aber ich ließ es lieber sein.
"Ach eh.. irgendwie ist Playmate auf einmal ganz wuschig gewesen und durchgegangen.." Es tat mir leid, dass ich die Schuld jetzt auf Playmate schob, aber wie sollte ich ihm das von Sasha und mir erzählen?
"Na dann hat sie sich aber verändert. Du dich übrigens auch." Ich schaute in seine tiefblauen Augen und er sah wirklich besorgt um mich aus. Während ich ihn so ansah und er meine Hand hielt, kamen die alten Gefühle wieder hoch. Die gewohnten Schmetterlinge im Bauch.
"Ach Basti, ich hab dich so vermisst.." Der ganze Gefühlskram, den ich so unterdrückt hatte in den letzten Wochen, alldas kam mir jetzt hoch.
"Brauchst nichts sagen." Basti beugte sich zu mir runter und küsste mich sanft und vorsichtig. Ich erwiederte den Kuss und fühlte mich so gut, wie mit Sasha.
Nach ein paar Minuten wurde ich abgelenkt. Ich hörte, wie jemand den Flur langging. Doch ich schenkte dem nur wenig Beachtung und merkte auch nicht wie langsam die Tür geöffnet wurde und ein hübscher, schwarzhaariger Junge mit Blumen in der Hand erstarrte.
Basti hauchte mir ein "Ich liebe dich" ins Ohr und ich konnte nicht anders, als das gleiche zu erwiedern. Wir redeten noch etwas und schließlich musste Basti gehen. Erst jetzt bemerkten wir Sasha. Basti schenkte ihm keine weitere Beachtung und verschwand.
Sasha stand weiterhin einfach nur da und schaute mich an. Ich fühlte mich mit jeder Sekunde schlechter in meiner Haut.
"Mir war sofort klar, als ich dich gesehen hab" fing er an. ", dass du bestimmt einen Freund hast. So ein tolles Mädchen wie du auch bist. Aber, dass du mich hintergehst und mich nur benutzt, das hätte ich nicht gedacht."
Mir schossen die Tränen in die Augen. "Aber.. ich wusste, dass ich mit Basti zusammen war. Okay.. Aber wir hatten seit dem Umzug keinen Kontakt mehr und ich habe nicht viel an ihn gedacht. Ich dachte es wäre vorbei.."
Er reagierte nicht. Ich wusste auch nicht, was ich sagen sollte. Schließlich redete Sasha wieder. "Ist wohl besser, wenn wir einfach Freunde bleiben. Ich hab mich in dir echt geirrt." Er ging und nahm die Blumen wieder mit.
Jetzt konnte ich nicht mehr und heulte rotz und wasser.
Wenn ich doch bloß nach Hause könnte.. Zu Britt, Nero und.. Playmate!!! Was ist eigentlich mit ihr passiert?
Ich wollte schon loslaufen, aber ein gebrochenes Bein und meine starken Kopfschmerzen durch die Gehirnerschütterung hielten mich im Krankenhausbett.
@ pegasusfeder:
stimmt, du hast recht! also das mit dem fohlen finde ich auch etwas überflüssig, aber an sich ne gute idee. ja, aber indem du basti "ins leben rufst" schaffst du doch gerade noch ein neues thema, obwohl du das kritisiert hast. =) was machen wir jetzt?

honey? wir haben uns gerade überschnitten, wenn man ma auf die zeit schaut...

Auf Lena und die Pferde antworten !