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Kaltblüter sind Pferde, die besonders für schwere Arbeiten geeignet sind, die also Kutschen oder andere schwere Lasten ziehen sollen und auch können. Heute erledigen solche Arbeiten normalerweise Maschinen, bei vielen Volksfesten sieht man noch Kaltblüter, um die geschmückten Bierkutschen zu ziehen. Sie werden auch in der Forstwirtschaft eingesetzt, sie eignen sich nun mal besser, gefällte Bäume aus dem Wald zu ziehen als ein Traktor.
Auch Ritter zum Beispiel hätten ohne ihre schweren Schlachtrösser nie in den Kampf ziehen können.
Schnell laufen geht bei Kaltblütern nicht, aus dem einfachen Grund weil sie zu schwer sind und daher kommt wahrscheinlich auch ihr Name. "Ruhig Blut" ist die Devise und wer es eilig hat, der sollte Zug fahren.
Die größte Pferderasse sind die Shire Horses, eine englische Rasse mit mehr als 180 cm Schulterhöhe und teilweise über einer Tonne Gewicht
Die Bezeichnungen "Warmblüter" und "Kaltblüter" haben überhaupt nichts mit der Temperatur des Pferdebluts zu tun, sondern beschreiben das Temperament des Tiers. Warmblüter sind eher aufbrausende und temperamentvolle Tiere während Kaltblüter als ruhig und gelassen gelten.