Lena und die Pferde |
Thomas
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Teil 1
„Wir fahren“ ruft meine Mutter die Treppe hinauf doch ich bin natürlich
schon im Auto, da ich es kaum erwarten kann nun endlich das erste Mal zu reiten.
Die Minuten im Auto bis wir endlich beim Reiterhof „Zur Quelle“ ankommen sind erscheinen mir endlos lang.
Am Reiterhof angekommen werde ich von Anke, der Reitlehrerin begrüßt.
Zuerst gehen wir in die Reithalle, doch zu meiner Enttäuschung darf ich heute noch
gar nicht reiten. Anke erzählt mir worauf ich achten muss und welche Ausrüstung ich brauche. Ich höre ihr interessiert zu, merke aber, dass es in mir kribbelt, am liebsten würde ich sofort aufspringen, die Reitsachen besorgen und endlich auf einem echten Pferd reiten.
Nach ungefähr einer Stunde ist meine erste Reitstunde mit Anke zu Ende, freudestrahlend renne ich zum Auto in dem meine Mutter auf mich gewartet hat und begrüße sie mit der Frage „Fahren wir jetzt zum Reitgeschäft?“
Leider hat meine Mutter keine Zeit und so muss ich mich bis morgen gedulden.
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01.04.2005 23:48 |
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Thomas
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Teil 2 (Silvia)
Zuhause angekommen spring ich blitzschnell aus dem Auto. Mam ermahnt mich zur Vorsicht, aber das habe ich doch längst nicht mehr mitbekommen-ich will doch so schnell wie möglich rüber zu Steffi ...sie soll doch die erste sein die es erfährt! Pferde-endlich Pferde...mein Traum geht in Erfüllung!
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01.04.2005 23:48 |
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Thomas
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Teil 3 (Melli)
Endlich bei Steffi angekommen! Ich klingele Sturm und wartete außer Atem darauf, dass jemand aufmacht! Schade, es ist Steffi's Mutter. Schnell frage ich sie ob Steffi
da sei, obwohl ich natürlich weiß, dass sie da ist, ich habe ihr ja versprochen direkt nach der Reitstunde vorbeizuschauen!
"Klar ist sie da!" sagt ihre Mutter noch, aber ich bin schon an ihr vorbei und reisse Steffis Zimmertür auf....
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01.04.2005 23:49 |
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Thomas
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Teil 4 (Sophie)
mein Glück hält aber nicht lange an. Ich laufe durch die Küche und rutsche dabei auf den Glatten Fliesen aus. Das tut sehr weh. Steffi kommt und sieht das. Ich will ja aufstehen, aber es gelingt mir nicht. Es tut alles weh. Nach einer zeit ist auch der Arzt eingetroffen. Seine Diagnose ist: ,,Ein Rippenbruch und der Arm ebenfalls." Aufgeregt frage ich ihn wann ich wieder reiten kann. Er schaut mich nur an und sagt: ,, Sei froh wenn du erstmal wieder richtig laufen kannst!" ,, Ich schätze min. 4 bis 5 Wochen musst du auf das reiten verzichten. Innerlich steigt in mir eine Wut auf, warum habe ich auf Mam nicht gehört? Meine Mutter holte mich gleich ab und meldet mich für 4 Wochen bei Anke ab. Anke weiß, dass ich ziemlich entäuscht bin. Sie verlangt mich am Telefon zu sprechen...
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01.04.2005 23:49 |
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Thomas
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Teil 5 (Melli)
"Hallo Anke.", sagte ich niedergeschlagen "Hallo Lena, grüßte sie freundlich zurück, "was ist denn passiert?" "Ich war so glücklich dass ich endlich reiten lernen darf", fing ich traurig an "nach der ersten Reitstunde wollte ich alles brühwarm meiner besten Freundin Steffi erzählen, deshalb bin ich zu ihr gerannt, und dort bin ich auf dem glatten Küchenfliesen ausgerutscht!" "Lena, Lena was machst du denn für Sachen! Noch nicht mal richtig mit dem Reiten angefangen und da passieren schon die ersten Unfälle!" Wie soll ich denn darauf antworten?
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01.04.2005 23:49 |
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Thomas
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Teil 6 (Sophie)
,,Ich werde vielleicht nicht reiten können, aber wenn ich wieder richtig fit bin, dann komme ich vorbei und schaue mal ein bißchen zu. Oder mal mit den Pferden schmusen..."
,,Ist ok" sagt Anke und das Telefongespräch ist beendet.
Jetzt kommt Mutti in mein Zimmer und bringt mir eine Zeitung. Etwas wundert mich das schon das sie mir eine Zeitung mitbringt wo Pferdeverkäufe drin stehen. In aller Ruhe blättere ich die Seiten um und da sehe ich es, mein Traumpferd. Schnell rufe ich Mutti und schon kommt sie. ,,Mutti, sieh mal! Das ist mein Traumpferd!" ,,Sieht ja wirklich hübsch aus, und steht da auch eine Beschreibung wie es so vom Temperament her ist?" ,,Ja, sieh doch!" ,,Es paßt doch zu mir."
Sie nimmt mir die Zeitung aus der Hand und sagt ,, Du musst jetzt schlafen, der Tag war anstrengend." Am Abend höre ich noch wie sie mit Paps über etwas redet, doch ich verstehe nur sehr wenig. Müde schlafe ich dann ein....
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01.04.2005 23:50 |
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Thomas
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Teil 7 (Sarah)
Ich denke an das Telefonat mit Anke liege ich in mein Bett und fange an zu warten.
Eine Minute, eine Stunde, ein Tag, eine Woche, ...
Meine Mama fragt mich zehn mal am Tag ob ich nicht rauskommen wolle, um mit allen gemeinsam zu essen, doch es geht mir so schlecht, dass ich lieber allein in meinem Zimmer essen will. Steffi besucht mich jeden Tag.
Endlich sind die vier Wochen um!!! Sie kamen mir vor wie vier Jahre!!! Ich bin so froh, als der Arzt mir sagt, ich bin wieder absolut gesund. Doch er sagt auch, ich muss alles ganz langsam angehen lassen. Dieser Satz wird mir noch zum Verhängnis werden, aber das weiß ich ja leider an dem Tag noch nicht!!!
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01.04.2005 23:51 |
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Thomas
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Teil 8 (Heike)
Ich bin sofort mit meiner Mutter zum Hof gefahren und dann treffe ich auf Anke.
"Hallo Anke, ich kann wieder reiten!", sage ich. "Das freut mich aber, Lena.
Deine Eltern und ich haben eine Überraschung für dich, komm, folge mir in den Stall!", sagt Anke. Ich gehe Anke hinterher in den Stall.
"Unsere Schulpferde kennst du ja schon, und das Pony da hinten, das ist neu, es ist für dich. Deine Eltern wollen es dir schenken!", sagt Anke und schaut in mein Gesicht.
Ich kann es nicht glauben - es war das Pferd aus der Zeitschrift! Mein Traumpferd!
Ich renne zur Box und streichle das rosa Maul meines grauweißen Ponys.
"Wie heißt es?", rufe ich Anke zu. "Ihr Name ist Britt!", kommt eine Antwort aus der Sattelkammer.
Ich öffne die Box und umarme Britt.
"Anke, wo ist ihr Putzzeug?", rufe ich. "Es ist hier, komm und hole es dir!", sagt Anke.
Ich renne zu ihr und sie gibt mir eine blaue Putzbox.
Ich renne wieder zu Britts Box; aber diese ist leer! Ich habe vergessen die Tür zu zumachen!
Völlig aufgelöst drehe ich mich in alle Seiten, aber ich kann sie nicht finden.
"ANKEEEEEEEEEEE!!!", schreie ich.
"Was ist passiert, Lena?", fragt Anke unsicher.
"BRITT IST WEG!!!!"
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01.04.2005 23:51 |
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Thomas
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Teil 9 (Simone)
"Waaaas?", ruft Anke. Sie läuft sofort auf den Hof hinaus, ich hinterher.
Gerade verschwindet Britts grauer Schweif um die nächst Wegbiegung Richtung
Wald. Anke holt schnell einen Strick und wir laufen Britt hinterher. Wo ist
sie nur? Nach 5 Minuten rennen spüre ich ein starkes Stechen in der Seite.
Ich bin den Tränen nahe. An meinem 1. Tag mit meinem Pony muss mir so etwas
passieren!
Plötzlich höre ich Hufgetrappel. "Da", rufe ich Anke zu, die vor mir an der
Kreuzung stehengeblieben ist. Sie dreht sich in die angegebene Richtung und
läuft los. Ich hinterher so schnell ich kann. An der nächsten Wegbiegung
taucht ein dunkelbrauner Kopf auf. Enttäuscht bleibe ich stehen. Das ist
nicht Britt, das ist gar kein Pony, das ist ein Pferd! Das Pferd taucht zur
Gänze auf. Es ist unverkennbar ein Araber mit Westernzäumung. Die Reiterin,
in typischer Westernkleidung hält ein Strick in der Hand und führt ein
anderes kleineres Pferd neben dem ihren her. Ich kann nur grau-weiße Beine
erkennen. Ich traue meinen Augen nicht. Die Reiterin kommt näher und fragt:
"Ist das euer Pony?" Tatsächlich, sie führt Britt mit einem einfachen Strick
um den Hals neben sich her.
"JA!", ruf ich so laut, dass der Araber nervös den Kopf in die Höhe wirft.
"Ganz ruhig", sagt die Reiterin nur. "Deshalb brauchst du nicht zu
schreien!"
"Tut mir leid, aber es ist mein Pony. Ich habe es gerade geschenkt bekommen
und es ist mir abgehauen."
"Na wenn das so ist. Da hast du dein Pony", sagt sie und reicht mir vom
Pferd aus den Strick.
"Herzlichen Dank", meint Anke, "Kann ich mich irgendwie bei Ihnen
revanchiere?"
"Nein, im Moment nicht. Ich muss weiter. Ich heiße übrigens Kassandra oder
einfach Kassy. Ich betreibe einen Westernhof da in der Nähe. Und das ist
Toronto, ein Araberhengst."
"Vielen, vielen Dank!", sage ich nochmals und schließe Britt fest in die
Arme.
"Dann auf Wiedersehen", sagt Kassandra und reitet mit Toronto in langsamen
Gallop davon.
Zurück auf dem Hof meint Anke: "Nächstes Mal solltest du die Boxentür
schließen, OK? So, und nun zeige ich dir wie man Striegelt und Sattelt."
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01.04.2005 23:52 |
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Thomas
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Teil 10
Zum Teil 10: Durch die Neuerungen bedingt, hatte ich viele Einsendungen zum Teil 10, von denen ich euch jedoch keine vorenthalten will. Es folgen nun die verschiedenen Vorschläge in chronologischer Reihenfolge.
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01.04.2005 23:53 |
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Thomas
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Teil 10 (Anette-Ina)
anke zeigte mir alles haargenau, vom satteln bis hin zum putzen und so
weiter. sie sagte ich solle alles lernen und für morgen wissen weil sie mich
abfragen wollte. also saß ich an diesem abend nach dem stall in meinem bett
und versuchte alles im kopf zu wiederholen was anke mir gesagt hat. nach
einiger zeit aber fielen mir die augen zu und ich schlief bis zum nächsten
morgen.
ich sprang aus dem bett "schon so spät!", rief ich und schaute auf die uhr-
9.00 uhr! ich beeilte mich sehr mit dem fertigmachen und stehe schließlich
vor meiner mam. "fährst du mich zum stall?" und da sind wir auch schon
unterwegs. am stall angekommen renne ich quer über den ganzen hof zu meiner
britt und machte die box auf. ich nahm mein pony am halfter wie es anke mir
gezeigt hat und band es mit diesem komplizierten knoten an. da kommt anke ja
schon..."na ausgeschlafen? ich helfe dir ok?" zusammen mit anke ist mein
pony dann auch total schnell sauber und anke sattelt und trenst britt für
mich , allerdings erst nachdem ich ihr ungefähr gesagt habe wie. " gut. du
hast ja alles behalten! dann wollen wir mal los oder?!" wir gingen zur
reithalle und das war wohl meine schönste stunde in meinem ganzen leben....
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01.04.2005 23:55 |
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Thomas
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Teil 10 (Sylskerra)
Ich passe genau auf und beobachte jede Bewegung von Anke. Doch irgendwie kann ich mich nicht richtig konzentrieren. Das Stechen in meinem Bein wird gar nicht weniger. Im Gegenteil! Es wird sogar
immer schlimmer! Ich presse die Lippen zusammen und hoffe, dass Anke nichts merkt. "... alles in kreisenden Bewegungen! Jetzt versuchst du es mal!" sagt Anke. Mist! Jetzt habe ich nicht aufgepasst,
denke ich. Aber gut, trotzdem nehm ich den Striegel entgegen und beginne Britt mit kreisenden Bewegungen zu striegeln. Sie steht ganz ruhig da und bewegt sich nicht. Was für ein tolles Pony, denke ich.
"Ein schönes Pony, nicht wahr?" fragt Anke, als hätte sie meine Gedanken gelesen.
"Ja, sehr! Ich bin so froh, Anke!" antworte ich.
"Das glaube ich dir! Es ist sehr schön dass du endlich wieder reiten darfst."
"Der Arzt hat gesagt ich darf mich nur noch nicht überanstrengen. Aber es wird schon werden!"
"So, dann mach du mal noch weiter, ich muss kurz ins Büro! Wenn ich wiederkomme zeige ich dir wie du Britt satteln musst!" sagt Anke, lächelt mir noch einmal zu und verlässt die Stallgasse.
Ich putze Britt noch eine ganze Zeit doch Anke kommt gar nicht wieder! Dabei will ich doch endlich ausreiten! Genau in diesem Moment kommt Yasmina, ein Mädchen aus dem Stall mit Lesso, dem kleinen
Haflinger Hengst zu mir rüber.
"Hallo! Meinst du nicht das Pony ist sauber genug?" fragt sie mich freundlich. Ich lächel.
"Ja, aber ich weiß nicht wie man ein Pferd sattelt. Ich warte schon seid einer halben Stunde auf Anke und sie kommt nicht wieder!" antworte ich seufzend.
"Ich weiß wie man´s macht! Komm, ich sattel dir dein Pony schnell und dann reiten wir zusammen aus ja? Du kannst ja Anke einen Zettel hinterlassen und den an ihre Bürotür hängen!" schlägt Yasmina vor.
Ich bin begeistert und Renne los, hinüber zu Ankes Büro. Sie ist gar nicht drin. Also laufe ich schnell hinein und hinterlasse ihr eine Nachricht. Dann gehe ich wieder in die Stallgasse. Yasmina ist mit dem
Satteln schon fertig und es kann losgehen...
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01.04.2005 23:57 |
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Thomas
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Teil 10 (Jokos)
Anke führt Britt vor die Box und bindet sie mit einem bestimmten Knoten
fest. Ich sehe ihr gespannt zu und meine dann: "Was ist das denn für ein
Knoten? Wie geht der?" Anke lächelt und bindet Britt wieder los: "Das
ist ein Anbindeknoten, der sich ganz leicht wieder öffnen lässt. Wenn
Britt sich erschrecken sollte und am Strick reißt, kann sie sich nicht
wehtun, weil der Knoten aufgeht." Ich nicke sprachlos, alles ist so neu
und spannend: "Und wie macht man diesen Knoten?" Anke macht den Knoten
langsam vor und ich muss ihn solange wiederholen, bis ich ihn
beherrsche. Schließlich ist Anke zufrieden und sagt: "So, jetzt können
wir Britt satteln, geputzt ist sie ja schon!" Ich laufe aufgeregt zur
Sattelkammer und will den neuen, glänzenden Sattel, auf dem sogar Britts
Name steht mit einer Hand nehmen. Anke, die nun auch in die Sattelkammer
kommt, ruft noch: "Pass auf, du musst beide Hände nehmen, der Sattel ist
schwer!" Doch es ist schon passiert, der Sattel landet auf dem staubigen
Boden. Erschrocken blicke ich Anke an und schlucke. Doch Anke ist gar
nicht böse, sondern streicht mir übers Haar und sagt: "Mit der Zeit
lernst du das alles!" Dann nimmt sie den Sattel und trägt ihn zu Britt,
die uns schon mit großen Augen entgegen schaut. Ich habe den Schreck
überwunden und bin neugierig wie immer: "Darf ich sie satteln?" Anke
überlegt kurz und sagt dann: "Ja, ist in Ordnung, aber mache genau das,
was ich dir sage!" Ich nicke artig und nehme ihr den Sattel ab, dann
lege ich ihn vorsichtig auf Britts Rücken. Anke sieht recht zufrieden
aus: "Ja, das ist schon ganz gut, aber lasse ihn noch ein Stück nach
hinten gleiten." Ich tue es und Anke nickt: "Sehr gut, jetzt musst du
vorsichtig den Gurt runter nehmen und dich auf die rechte Seite
stellen." Anke folgt mir auf die andere Seite und nimmt mir den Gurt ab,
den ich unter Britts Bauch hervorangel: "Das Festgurten zeige ich dir
lieber." Sie gurtet den Sattel locker fest und ich schaue genau zu und
meine dann: "Schön, wir sind fertig!" Anke lacht und meint: "Aber nein,
wir müssen die Steigbügel noch einstellen, strecke deinen Arm aus!"
Verwundert tue ich, was sie sagt: "Ich dachte, die Steigbügel sind für
die Beine..." Meine Reitlehrerin nickt geduldig: "Natürlich sind sie
das, aber die Länge können wir mit deiner Armlänge gleichsetzen."
Zusammen stellen wir die Bügel ein und Anke schiebt sie schließlich am
unteren Teil des Bügelriemens nach oben und erklärt: "Das machen wir vor
und nach dem Reiten, damit die Bügel nirgendwo hängen bleiben." Ich kaue
nervös auf meiner Unterlippe rum, denn jetzt müssen wir Britt
auftrensen. Von Steffi weiß ich, dass das wohl nicht ganz einfach ist...
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01.04.2005 23:58 |
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Thomas
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Teil 10 (Doro)
Aufgeregt binde ich mein Pony draußen an und beginne meiner Reitlerhrerin interessiert zu zuhören, wie man Pferde putzt. Nun beginne ich meine ersten Versuche mit dem Hufauskratzer, indem ich mich
vorsichtig an die Hufe taste. Des Weiteren striegele ich Britt ganz vorsichtig. Anke staunt, wie schön ich mein Pony geputzt habe. daraufhin sagt Anke zu mir: " So, jetzt ist es Zeit dein Pony zu satteln und
zu trensen, schließlich möchtest du ja ein wenig Unterricht von mir bekommen. Ich habe auch nicht sehr viel Zeit, ich muss mir noch einen Hengst anschauen für unsere Zucht". "Ach so, gut...dann hole ich
mal das Zaumzeug." Und wieder bei Britt angekommen, versuche ich meine Kleine zu satteln und ihr die Trense aufzusetzen. Anke lobt mich und wir gehen gemeinsam auf den Reitplatz, da so herrliches
Wetter draußen herrscht.
Am Reitplatz angekommen, hilft mir Anke auf mein Pferd zu steigen. Britt verhält sich ruhig und sehr gelassen und ich denke, dass sie somit ein sicheres Pferd für mich ist. Anke gibt mir guten Unterricht.
Zunächst gehen wir im Schritt und üben einige Hufschlagfiguren. Da ich einige Figuren gut hinbekommen habe, versuchen wir es auch im Trapp, das sehr gut klappt. Aufgeregt sage ich zu Anke:" Ich möchte
gerne mal galoppieren". "Bist du dir sicher? Dein Pferd wirkt sehr ruhig und sicher, aber was ist mit deiner Verletzung, die ist doch erst frisch verheilt!", sagt Anke unsicher. "Nein nein, das geht wirklich. Ich
habe keine Schmerzen mehr.", meint Lena. Anke daraufhin:" Na gut, dann trabe auf dem Zirkel und beim Angaloppieren musst du die Hilfen einsetzen, die ich dir ja schon erzählt habe!". Freudig galoppiere
ich mit Britt an, sie bereitet mit keine Schwierigkeiten. So langsam kommen wir schon zum Ende und reite ein wenig trocken. Ich denke mir ich könnte ein kurze Strecke im Wald nehmen und dort ein paar
Runden trocken reiten. Anke erwähnt:" Gut. Aber wir können uns nicht lange im Wald aufhalten da ich mir den Hengst noch anschauen möchte!". Lena sagt:" Einverstanden".
Später am Hof angekommen, wartet die Mutter von Lena schon. Lena beeilt sich und macht Britt für die Box startklar. Anke verabschiedet sich von Lena und fährt zum Hengst. Lena und ihre Mutter machen
sich auf den Weg nach Hause und fahren kurz noch bei Steffi vorbei. Lena steigt aus dem Auto und ihre Mutter wartet im Auto. Lena klingelt bei Steffi, diesmal öffnet sie die Tür. Lena erzählt ihr aufgeregt von
ihrem Pony und andere Erlebnissen vom Hof. Aber es wurde Zeit, dass Lena wieder zur Mutter geht und dass sie weiter fahren. Zu Hause angekommen, sucht Lena ein Leckerlirezept im Internet, das sie sich
ausdruckt. Kurz darauf ruft die Mutter zum Abendbrot. Jetzt ist es wieder das erste Mal, dass Lena mit am Esstisch sitzt.
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01.04.2005 23:58 |
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Thomas
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Teil 10 (Dani)
Anke zeigte mir wie man striegelt, sattelt und aufzäumt. Es war gar nicht so schwer wie ich dachte. Nach 3/4 stunden war Britt fertig Geputzt, gesattelt und Aufgezäumt. Ich war sehr stolz auf mich und am
liebsten wäre ich gleich in den Sattel gesprungen und losgaloppiert, aber Anke sah mich an und wusste was ich dachte und sagte liebevoll: In etwa einer Woche ist es so weit dann darfst du endlich reiten.
Und wer reitet Britt bis da hin? Wen du nichts dagegen hast reite ich sie solange, sagte Anke. Wirklich, würdest du das für mich tun? Aber klar mit dem grössten vergnügen! Danke Anke du bist eine tolle
Reitlehrerin.
Wir sattelten Britt wieder ab und ich führte sie in die Box und schaute dann zur Sicherheit drei mal nach, ob ich sie auch gut verschlossen hatte.
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01.04.2005 23:59 |
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