Silver and Snow



Schön, das er dir gefällt BIZ!

Edit: Verkauft an Sternenhimmelhof!!!


Nachdem ich neulich die Scuderia Rupingrande besucht habe und den wundervollen Hengst RUBINHO DE PAMPA kennenlernen durfte, war ich ganz begeistert. Marie hatte mir nicht zu viel versprochen und die Marcha dieses Pferdes war wundervoll weich. Ich bin nicht nur ein großer Fan dieses Hengstes geworden, sondern auch von der Rasse. Deswegen habe ich mich mit einem Mangalarga Marchador Gestüt in Verbindung gesetzt und habe einen wundervollen Hengst gefunden. Topas wurde gerade eingeritten und ist noch etwas ungestüm unterm Sattel. Temperamentvoll und feurig zeigt er sich im Gelände. Er ist ein wunderschönes Pferd, mit korrektem Gebäude und ausdrucksstarken Gängen. Er ist sehr menschenbezogen, lernfreudig und mutig. Er hat sich sofort unkompliziert in die altersgemischte Hengstherde integrieren lassen und scheint sich sehr wohl zu fühlen.


Topas

Rasse: Mangalarga Marchador
Geburtsjahr: 2003
Geschlecht: Hengst
Stockmaß: 154 cm
Farbe: Buckskin


http://img172.imageshack.us/img172/8676/topas1ey0.jpg
http://img172.imageshack.us/img172/8676/topas1ey0.dc90f716f1.jpg

http://img98.imageshack.us/img98/1307/topas2ps2.jpg
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http://img168.imageshack.us/img168/337/topas3cl1.jpg
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http://img227.imageshack.us/img227/8351/topas4sn7.jpg
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Quellenangabe: http://www.gangpferdezucht.com/52289.html


Liebe Grüße Schneeweißchen
Was soll ich dazu sagen??? *grins* Wie du sicher schon weisst, ist das wieder Mal ein weiteres wunderschoenes Pferd nach meinem Geschmack! Und ganz besonders freut es mich, dass ich dir diese Rasse, neben den Araber-Berbern, schmackhaft machen konnte *lach* und du von nun an oefter vorbei kommst, um Rubinho zu reiten...
Grins, ich komme immer wieder gern bei dir vorbei und besuche liebend gern Rubinho! Sirius und Condor warten übrigens immer noch auf dich. Vielleicht kannst du dem guten Condor ja gerecht werden. Ich würde mich freuen! Wink
Schön, das dir mein Topas gefällt. Bin auch ganz stolz auf ihn.


Die neue Bericht-Serie

Alles ein bisschen anders! (Teil 1-4)

Da stand Eva also und sie fühlte sich allein und fluchte auf alle die ihr gerade einfielen. Eva strich sich das lange schwarze Haar nach hinten, verschrenkte die Arme und wartete darauf, dass etwas passierte. Das endlich die Tür von diesem elenden Haus geöffnet wurde und sie endlich zu ihrer Oma in die Stube treten konnte. Hinten auf dem Hof waren Geräusche, das hörte sie genau und Willi der Hund kleffte auch. Wie sie das alles hier hasste. Sie drückte noch einmal auf den Klingelknopf, endlich, Schritte im Haus, die sich eindeutig auf die Tür zu bewegten. Ihre Großmutter öffnete mit einem kräftigen Ruck die Tür und strahlte über das breite Gesicht. "Eva, schön das du da bist", rief sie laut aus und zog das Mädchen an sich. Ein nasser Kuss auf die Wange war der krönende Abschluss der Begrüßung. Die Großmutter roch nach Pflaumenkuchen und Pferd. Das einzige, was Eva wirklich an ihrer Oma mochte. Die beiden Haflinger standen immer hinter dem Haus auf einer großen Weide und so lange Eva denken konnte, ritt sie die beiden Pferde immer in den Ferien. Doch dieses Jahr wäre sie viel lieber mit ihren Freunden an die Nordsee gefahren.
Eva nahm ihre Reisetasche und trat ins Haus. Die Gemälde, die an den Wänden im Flur hingen, waren ihr vertraut, was aber nicht bedeutete, dass sie die schweren, dunklen Bilder mochte. Sie brachte ihr Reisetasche in ihr Zimmer, packte aber nicht gleich aus, sondern ging erst einmal in die Küche, um ihren Großvater zu begrüßen. "Eva", brummte er vergnügt, als sie die Küche betrat und ein verschmitztes Lächeln huschte über seine Lippen. Er stand auf und fasste sofort in ihre Haare. Ein überraschter Blick, ließ Eva sicher sein, dass sie sich gleich etwas anhören durfte. "Ist das jetzt modern?" Eva zuckte die Schultern und strich sich die schwarzen Rastazöpfe nach hinten. Die Großmutter strafte ihren Mann mit einem strengen Blick. "Jetzt lass das Mädchen doch", forderte sie ihren Mann auf und stellte Eva einen Kakao hin. Der Großvater vergrub sich hinter der Zeitung und Eva trank dabei brav ihren Kakao, während sie aus dem Fenster schaute und die Haflinger auf der Weide beobachtete. "Willst du nicht raus zu ihnen"? fragte die Großmutter, als sie ihrem Blick folgte. "Sie freuen sich bestimmt, wenn du sie begrüßt."
Eva stand am Koppelzaun. Ihre Großmutter hatte ihr noch zwei Karotten in die Hand gedrückt und nun hatten die beiden Haflinger diese auch schon entdeckt. Lotte und Hannibal streckten ihre Köpfe über den Zaun und angelten mit den kräftigen Lippern nach den Möhren. Eva spürte den warmen Atem auf der Hand. Hannibal verschwand mit seiner Karotte sofort ein Stück auf die Koppel, während Lotte sich ausgiebig streicheln ließ.
Eva schaute über die Weiden ins Dorf. Der Hof der Großeltern lag auf einer kleinen Anhöhe, umgeben vom Bayerischen Wald. Die Grundatmosphäre hier, empfand Eva immer als spießig und steif. Vielleicht tat sie den Leuten hier unrecht, aber ihr war dieses Leben so fremd.
Sie ging in die Sattelkammer und holte das Putzzeug von Lotte. Ein Ausritt konnte ihr vielleicht ein Lächeln auf die Lippen bringen und irgend etwas positives musste sie ja aus diesem Urlaub ziehen. Die Stute wurde ganz aufgeregt, als sie merkte, dass der Sattel geholt wurde. Wenn Eva nicht hier war, wurden die beiden Pferde nicht geritten. Die Großeltern spannten die Haflinger nur vor den Wagen. Lotte wieherte freudig und warf den Kopf nach oben, so dass die weiße Mähne flog.
Aufgeregt tänzelte Lotte hin und her und Eva streichelte ihr beruhigend übers Fell. "Ist doch schon gut Lottchen. Geht doch gleich los", sagte Eva lachend und Lotte sprühte ihr feuchtes Prusten mitten in ihr Gesicht. Sie wischte es sich mit dem Ärmel trocken und sattelte und trenste die Stute auf. Gerade als sie aufgesessen war, kam der Großvater auf den Hof getreten. Schmunzelnd tätschelte er der hübschen Stute den Hals. "Pass ein bisschen auf. Unser Lottchen stand lange nur auf der Weide. Sie wird ganz schön aufdrehen. Und sei vorsichtig mit der Umgehungsstrasse, die LKWs rasen da wie die Idioten", erklärte der Großvater mit einem liebevollen Schmunzeln. Eva verdrehte etwas die Augen, aber sie wusste ja, dass ihre Großeltern es nur gut meinten.
Sie ritt mit der Stute vom Hof und musste bald feststellen, dass der Großvater nicht zu viel versprochen hatte. Die Stute war richtig aufgedreht und voller Kraft. Als Eva durch das Dorf ritt, musste sie aufpassen, dass die Stute nicht bei jeder Möglichkeit angaloppierte. Sie war froh, als sie das abgemähte Feld erreichten, wo sie der Stute endlich die Zügel geben und Lotte sich endlich austoben konnte. (Ff)


Liebe Grüße Schneeweißchen
Edit: Verkauft an Melody's Temple Barn!!!


Ich konnte früher nicht so viel mit der Rasse der Appaloosa anfangen, bin aber seit 3 Jahren begeistert von diesen Pferden. Meine Stute Trinity ist ein Prachtexemplar dieser Rasse. Ich habe sie erst vor einem Monat gekauft und sie muss sich noch etwas eingewöhnen. Sie ist ein sehr ehrliches Pferd und absolut furchtlos, gelassen und nervenstark. Ihre Lauffreude ist fast unbegrenzt und man muss schon etwas Erfahrung im Sattel haben, um die Stute reiten zu können, da sie sehr temperamentvoll ist. Sie hört fantastisch auf leichteste Zügelhilfen und sehr gut auf die Stimme, was als Westernpferd unabdingbar ist. Ihr Trab ist etwas gewöhnungsbedürftig und sie testet bisher noch ständig aus wie weit sie gehen kann. Aber schon jetzt merke ich, wie die Stute sich freut, wenn ich mich mit ihr beschäftige und weicht mir kaum von der Seite. Trinity hat vor drei Monaten ihr drittes Fohlen bekommen, dass ich ebenfalls gekauft habe und später vorstelle.


Trinity

Rasse: Appaloosa
Geburtsjahr: 1997
Geschlecht: Stute
Stockmaß: 158 cm
Farbe: Roan/Chestnut

http://img122.imageshack.us/img122/5990/bildrl4.jpg
http://img122.imageshack.us/img122/5990/bildrl4.d2c5a3e0eb.jpg

http://img149.imageshack.us/img149/5614/bild2rs9.jpg
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http://img209.imageshack.us/img209/8217/bild3wd9.jpg
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http://img246.imageshack.us/img246/4080/bild4di4.jpg
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Quellenangabe: http://www.zschampert-ranch.de/Trixi%20&%20Fohlen.htm


Liebe Grüße Schneeweißchen
Eine tolle Stute. Darf ich mal vorbei kommen und sie reiten? smile
Na klar Lena, freu ich mich! Aber stell dich auf ein Temperamentsbündel ein. großes Grinsen


Ishani ist das Fohlen von Trinity und jetzt 3 Monate alt. Ishani ist ein äußerst selbstbewusstes und freches Fohlen. Unkompliziert hat sie sich in diesem Monat, seitdem sie auf meinem Hof ist, eingelebt. Sie ist ein kleiner Sonnenschein und zeigt jetzt schon, dass sie ein ziemlich nervenstarkes Pferd ist, da sie sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt. Das Temperament ihrer Mama und die Lauffreudigkeit von ihr, scheint sie geerbt zu haben.

Edit: Verkauft an das Gestüt Silberbirkenhof!

Ishani

von Muscles Spanish Two aus der Trinity

Rasse: Appaloosa
Geburtsjahr: 2008
Geschlecht: Stute
Stockmaß: noch kein Endmaß
Farbe: Chestnut

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http://img300.imageshack.us/img300/1249/bild5vn3.ed399f7c0f.jpg

http://img144.imageshack.us/img144/7175/bild6gh7.jpg
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http://img144.imageshack.us/img144/7305/bild7yd1.jpg
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http://img388.imageshack.us/img388/3148/bild8hh7.jpg
http://img388.imageshack.us/img388/3148/bild8hh7.be9ce7fa33.jpg

Quellenangabe: http://www.zschampert-ranch.de/Trixi%20&%20Fohlen.htm


Liebe Grüße Schneeweißchen
Ishani ist ja so süß. Muss man sich direkt verlieben in so ein süßes Stütchen. großes Grinsen
Kann mich nur anchliessen!

Und bei Sirius und Condor schau ich gleich morgen frueh vorbei! Freu mich schon so und bin ganz kribbelig sie endlich mal live zu sehen!
Danke, das Stütchen ist auch echt bezaubernd.

@Marie:Oh, das das ist super. Da weiß ich ja schon, auf was ich mich freuen kann!

Liebe Grüße Schneeweißchen
Ragnar find ich super. Weiß auch nicht warum, egtl. mag ich die Farbe gar nicht so, aber irgendwie ist er totaaal schön. Der Name passt auch irgendwie zu ihm.

Trinity find ich aber auch total toll.

Und Topas ist auch nicht schlecht.

Und irgendwie sind (fast) alle deiner Pferde super....großes Grinsen
Bei Topas bleibt mir einfach die Spucke weg!! So eine tolle Färbung und sieht einfach nur lieb aus...
Super, dass er erst eingeritten wurde, dann kannst Du noch jede Menge aus ihm rausholen!
Einfach toll!!
Wink
Danke, euch beiden!

Grins, Martina, du bist immer so wunderbar ehrlich und kritisch. Ich finde das sehr erfrischend und sympathisch. Augenzwinkern Mal davon abgesehen, ist Ragnar auch wirklich ein besonderes Pferd im wahren Leben.

@Colby: Ja, Topas ist echt klasse. Und genau wegen seiner Färbung fiel er mir auch sofort auf. Wink


Liebe Grüße Schneeweißchen
Hach... ich muss jetzt unbedingt oefter herkommen! War so schoen bei dir! Deine Gaestehaeuschen sind wahnsinnig gemuetlich und ich hab mich so gefreut alle deine Pferde kennen zu lernen.

Sirius ist wirklich ein wundervolles Pferd, auch wenn er mich erst nicht so richtig fuer voll genommen hat *grins* Aber er hat sich dann ja ueberzeugen lassen. Das naechste Mal muss ich unbedingt mal mit ihm ins Gelaende, kann es gar nicht abwarten.

Und Condor wirkt tatsaechlich immer ein klein wenig abwesend, so nach dem Motto "ich mach einfach mal alles mit, aber eigentlich ist es mir egal". Ich hoffe wirklich, dass er die Trennung von seinem Herrn irgendwann ueberwinden wird.

Und das naechste Mal werde ich mir dann auch mal deine Tissue genauer ansehen, hattest mich ja drum gebeten. Kurz kennen lernen durfte ich sie ja, aber ich wuerde dann gerne ein Bisschen laenger mit ihr "arbeiten", vorausgesetzt sie kann mich leiden.


Auf bald Wink
Mir hat es auch unheimlich Spaß gemacht, dass du bei mir warst. Und ich habe den Eindruck, dass dich Sirius ein wenig vermisst. Es hat ihm Spaß gemacht, von jemandem geritten zu werden, der mit so leichter Hand reitet.
Das mit Condor hast du gut beobachtet. Aber ich habe einen Reitschüler gefunden, der sich intensiver um Condor kümmern will und da es ein Junge ist, habe ich die Hoffnung, dass es vielleicht ein kleiner Ersatz für Stefan ist.
Und dein Angebot, dass du kommst und mir mit Tissue hilfst, nehme ich sehr gern an. Vor allem, weil ich mich freue, wenn du hier bist. Aber vielleicht darf ich das nächste mal, ja wieder zu dir komen?

Liebe Grüße Schneeweißchen
Auch wenn dieses Pferd einen Namen hat, der äußerlich gar nicht unbedingt zu ihm passt, dieser Wallach heißt Gandalf und eigentlich ist er auch ein Gandalf. Ein ausgesprochen intelligentes Pferd, das meist sehr besonnen, aber immer für Überraschungen gut ist. Der Haflinger ist ein gutes Freizeitpferd, das sich auf dem Platz und im Gelände wohl fühlt und äußerst engagiert und konzentriert mitarbeitet. Manchmal ein bisschen übermütig und schelmisch, setzt er seine Reiter auch gern mal runter oder streift die Anfänger einfach am Zaun ab. Ansonsten aber, ist er ein sehr umgängliches Pferd, das gern spürt, dass man weiß, was man tut. Ich setze Gandalf für Fortgeschrittene, aber auch für Anfänger ein und weiß den sehr lebendigen Wallach sehr zu schätzen.


Gandalf

Rasse: Haflinger
Geburtsjahr: 1994
Geschlecht: Wallach
Stockmaß: 149 cm
Farbe: Fuchs mit hellem Langhaar

http://img522.imageshack.us/img522/725/bildaf0.jpg
http://img522.imageshack.us/img522/725/bildaf0.7e9d993a07.jpg

http://img182.imageshack.us/img182/1237/bild2dy1.jpg
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http://img148.imageshack.us/img148/5766/bild3yd7.jpg
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http://img148.imageshack.us/img148/329/bild4ei9.jpg
http://img148.imageshack.us/img148/329/bild4ei9.469ccd8096.jpg

Quellenangabe: Alle Bilder selbst fotografiert.


Liebe Grüße Schneeweißchen
Gandalf ist tark!

Ich steh auf solche kräftigen Hafis!

Liebe Grüße Wink
Als ich Gandalf auf den Fotos gesehen habe, dachte ich erst, er wäre ein paar Jährchen älter *schäm*, aber liegt wahrscheinlich einfach an den Aufnahmen Augenzwinkern Und bei näherer Betrachtung, hat er wirklich eine sehr kräftige Statur...

Außerdem würde ich auch zu gern mal sehen, wie er seine Reiter "am Zaun abstreift"!! großes Grinsen
Schöner Hafi!!
Zitat:
Original von schneeweißchen
Grins, Martina, du bist immer so wunderbar ehrlich und kritisch. Ich finde das sehr erfrischend und sympathisch. Augenzwinkern Mal davon abgesehen, ist Ragnar auch wirklich ein besonderes Pferd im wahren Leben.

Uii danke smile
Aber wo bin ich denn kritisch? Oder war das ironisch gemeint?
Warum ist er denn so ein besonderes Pferd?

Gandalf find ich süß. Der Golden Retriever von einer Freundin heißt auch so großes Grinsen
Aber ehrlich gesagt sieht er nicht so lebendig und temperamentvoll aus Augenzwinkern großes Grinsen Eher ziemlich gemütlich. Oder war er beim Fotoshooting nur müde? Augenzwinkern
@Martina: Nein, es war gar nicht ironisch gemeint. Ich wollte nur damit ausdrücken, dass ich es klasse find, dass du nicht immer alles positiv und so toll findest und auch mal schreibst, wenn dir ein Foto oder Pferd nicht gefällt. War als ehrliches Lob gemeint. smile
Ragnar finde ich so besonders, weil er einen ganz ungewöhnlichen Charakter hat. Ich kann ihn schlecht beschreiben, aber ich habe selten ein Pferd erlebt, dass eigentlich gern den Kontakt zu den Menschen sucht, aber auch immer versucht Abstand zu halten. Es wirkt immer wie ein großer Zwiespalt bei ihm. EInfach ein süßes Pferd und sein Exterieur finde ich eh großartig.

An Alle: Gandalf ist wirklich noch nicht so alt und ja die Fotos spiegeln nicht so wirklich seinen Charakter wieder, aber man sieht auch leider wenig von seinen Augen. Denn da blitzt regelmäßig der Schalk durch. Der kann richtig temperamentvoll werden und vielleicht ist es ja auch ein Vorteil für ihn, dass er eigentlich so brav aussieht. Auf jeden Fall schön, dass er euch gefällt.

Liebe Grüße Schneeweißchen
Das ist meine süße Andvaka. Die Stute hatte schon ein paar Fohlen, die ich bisher immer verkauft habe, und auch dieses Jahr, hat sie wieder ein so süßes Stütchen bekommen. Andvaka ist eine talentierte Naturtölterin und Passgängerin. Sie ist eine liebe und sehr verschmuste Stute, die gern Ruhe um sich hat und Troubel lieber aus dem Weg geht. Insgesamt ist sie ein eher unauffälliges und sehr liebenswertes Pferd, welches Gewohnheiten und Rituale liebt. Die Kinder lieben es mit ihr zu schmusen und ihre weichen Gänge lassen jeden Ritt zur Entspannung werden.

Andvaka

Rasse: Isländer
Geburtsjahr: 1999
Geschlecht: Stute
Stockmaß: 133cm
Farbe: Fuchsschecke

http://img294.imageshack.us/img294/5048/fuchsscheckstute2450x33xt3.jpg
http://img294.imageshack.us/img294/fuchsscheckstute2450x33xt3.jpg/1/w450.png

http://img132.imageshack.us/img132/2003/fuchsscheckstute3450x33km9.jpg
http://img132.imageshack.us/img132/fuchsscheckstute3450x33km9.jpg/1/w450.png

http://img294.imageshack.us/img294/5587/fuchsscheckstute4450x33xi6.jpg
http://img294.imageshack.us/img294/fuchsscheckstute4450x33xi6.jpg/1/w450.png

http://img93.imageshack.us/img93/3792/fuchsscheckstute6450x33pa9.jpg
http://img93.imageshack.us/img93/fuchsscheckstute6450x33pa9.jpg/1/w450.png

Quelle: Alle Bilder selbst fotografiert.

Liebe Grüße Schneeweißchen
Andvaka ist super hübsch. Gefällt mir richtig gut die Stute. Wink
Danke Lena, ich finde sie auch sehr hübsch.

Und nun will ich auch noch Andvakas Fohlen vorstellen. Bjalla ist jetzt 3 Monate und damit genauso alt wie Ishani. Aber im Gegensatz zu der doch temperamentvollen Appaloosa-Stute, ist die kleine Isländerin doch viel vorsichtiger. Bjallas Motto ist "lieber schauen, als selber machen". Alles wird haargenau beobachtet und dann auch mal ganz zaghaft erkundet. Sie sucht aber stark den Kontakt zu den anderen Fohlen und hier bevorzugt sie vor allem den ruhigen Lupin.
Auffallend finde ich jetzt schon, ihre natürliche Veranlagung zum Tölt und Passgang. Mit hoher Knieaktion beweist sie jetzt schon ihr Talent auf der Weide.
Das sanfte Fohlen hat jetzt schon einen festen Platz in meinem Herz bekommen und drch ihre vorsichtige, aber zugängliche Art, hat sie sich schnell an Menschen gewöhnt und sucht auch immer wieder Kontakt zu ihnen.


Edit: Verkauft an den Reitstall Sternenhimmelhof!

Bjalla

von Bjatu aus der Andvaka


Rasse: Isländer
Geburtsjahr: 2008
Geschlecht: Stute
Stockmaß: noch nicht Endmaß
Farbe: Fuchsschecke

http://img123.imageshack.us/img123/7750/bildlv0.jpg
http://img123.imageshack.us/img123/7750/bildlv0.493480eb0e.jpg

http://img137.imageshack.us/img137/2770/bild2km9.jpg
http://img137.imageshack.us/img137/2770/bild2km9.415e8f7b9d.jpg

http://img379.imageshack.us/img379/5052/bild3zq9.jpg
http://img379.imageshack.us/img379/5052/bild3zq9.ae62ca83af.jpg

http://img148.imageshack.us/img148/1738/bild4fk8.jpg
http://img148.imageshack.us/img148/1738/bild4fk8.03ce3896dd.jpg

Quellenangabe: http://www.gestuet-kreiswald.de/index.php?id=124


Liebe Grüße Schneeweißchen
Alles ein bisschen anders! (5-8)


Eva ließ Lotte laufen und Lotte lief.Die kleine Haflingerstute legte sich so ins Zeug,dass Eva sich in der Mähne festkrallte,um einen sicheren Halt zu haben.Ein paar Buckler kamen noch dazu und Eva musste kräftig schlucken, weil sie dann doch nicht eine so gute Reiterin war und etwas schief im Sattel hing.Lotte bemerkte das und wurde langsamer.Als sie in einen ruhigen Trab fiel,setzte sich Eva wieder aufrecht und gerade.Sie parierte die Stute in den Schritt durch und atmete erst einmal tief durch.Ihre Hände zitterten etwas, aber das gab sich schnell, als sie diese auf Lottes Hals ablegte. Eva war froh,dass die Stute gemerkt hatte,dass sie gerutscht war und das sie sofort reagiert hatte.Lobend tätschelte sie den goldbraunen Hals.Und richtete die Stute dann nach Süden,um an der Umgehungsstraße entlang den kürzesten Weg zu ihren Großeltern zu nehmen.Sie trabte die Stute an und flott lief Lotte los.Es war ein hübsches Bild wie das schwarze Haar des Mädchens und die blonde Mähne der Stute im Wind flatterten. Eva nahm zur Sicherheit die Zügel etwas kürzer, als sie an der Umgehungsstraße war und sie ritt auch etwa drei Meter daneben, auch wenn der Boden hier uneben war.
Lotte lief im zügigen Schritt an der Umgehungsstraße entlang und die meisten Autos nahmen auch Rücksicht auf die Reiterin mit ihrem Haflinger. Die Stute blieb auch erstaunlich ruhig, trotz der vielen LKWs, die laut ratternd an Eva und Lotte vorbei fuhren. Das Wetter war warm und ein leichter Wind ging, aber die Sonne stand gleißend am Himmel und blendete Eva unangenehm. Es waren nun schon seit ein paar Minuten keine Autos und vor allem keine LKWs mehr gefahren und Lotte schien sich mehr zu entspannen. Sie nahm den Kopf weit nach unten und Eva ließ der Stute die Zügel. Doch die Ruhe trügte und wenn Eva im Nachinein überlegte, hätte sie vorsichtiger sein müssen. Am Anfang hörte man nur ein leises Motorengeräusch, aber das nervöse Ohrenspiel von Lotte, war ein eindeutiges Zeichen, dass die Stute unsicher war. Aber anstatt die Zügel aufzunehmen und die Stute weiter auf das Feld zu lenken, reagierte Eva nicht. Stattdessen rasten wenige Sekunden später drei Motorradfahrer direkt an ihr vorbei und das Aufheulen der lauten Motoren, ließ Lotte völlig kopflos auf die Straße galoppieren. Eva hörte nur noch ein Quietschen, einen Knall und dann wurde alles dunkel.
\"Sie hat geblinzelt,sagen Sie?\"fragte eine Männerstimme.\"Ja,und sie bewegt sich auch so,als ob sie erwachen würde\",antwortete eine junge Frau.Eva drehte sich hin und her und versuchte die Augen zu öffnen,aber es gelang ihr nicht so recht.Die Stimmen,die sich leise neben ihr unterhielten,waren ihr völlig fremd.Eva wurde unruhig,mit Gewalt versuchte sie ihre Augen auf zu reißen,aber sie war zu schwach.Sie fühlte sich in ihrem eigenen Körper gefangen.Sie wollte fragen, was los ist,aber das einzige,was über ihre Lippen kam war ein Stöhnen.Sie fühlte eine kühle Hand auf ihrem Arm und merkte, dass ihr der Puls gemessen wurde. \"Ganz ruhig Eva\",hörte sie die Frau zu ihr sprechen.\"Du musst ein bisschen Geduld haben.Deine Körper steht unter starken,sedierenden Medikamenten.Aber morgen werden die Medikamente so eingestellt,dass du wieder normal Kontakt mit uns aufnehmen kannst\",erklärte ihr die Frau.Eva verstand nur Bahnhof,aber es war auch alles egal,sie schlief wieder ein.Ihre Großeltern waren kurz nach dem Unfall am Unfallort erschienen.Lotte,die Stute, war völlig verschreckt nach Hause galoppiert und das Blaulicht führte die Großeltern an den richtigen Ort.
Als die Großeltern am Unfallort ankamen, waren Eva und einer der Motorradfahrer schwer verletzt in den Krankenwagen verladen worden. Die anderen beiden Biker standen sichtlich unter Schock und erzählten verwirrt von dem Geschehnis der Polizei. Die Großmutter wollte mit in den Krankenwagen, was aber nicht erlaubt wurde und der Großvater stand neben dem Baum, in den der eine Motorradfahrer gerast war, um dem Pferd aus zu weichen. Kopfschüttelnd stand er da und bekam weiche Knie, so das er sich erst einmal hinsetzen musste. Die letzten 24 Stunden hatte Eva durch narkotisisierende Medikamente, mit Schlafen verbracht und als sie nun im Krankenhaus aufwachte, kam ihr langsam die Erinnerung wieder. Die Motorräder und Lotte. Was war mit Lotte? War sie angefahren worden? Sie lag im Wachraum, so dass sofort eine Krankenschwester neben ihr erschien, als sie aufwachte. \"Was ist mit mir und was ist mit Lotte?\" fragte Eva sofort und versuchte sich auf zu setzen. Dabei merkte sie einen dröhnenden Schmerz im Kopf. \"Alles später\", sagte die Krankenschwester und bat die Großeltern in den Raum. Zitterig fiel die Großmutter ihr um den Hals, der Großvater hatte Tränen in den Augen. (Ff)
Andvaka ist super süß... mein Onkel hat auf dem Hof auch so nen hübschen Isi...
Danke, schön das sie dir gefällt.

Liebe Grüße Schneeweißchen
Zitat:
Original von schneeweißchen
@Martina: Nein, es war gar nicht ironisch gemeint. Ich wollte nur damit ausdrücken, dass ich es klasse find, dass du nicht immer alles positiv und so toll findest und auch mal schreibst, wenn dir ein Foto oder Pferd nicht gefällt. War als ehrliches Lob gemeint. smile

Oh danke, das freut mich sehr smile

Bjalla ist total süß. Was bedeutet ihr Name denn? Glöckchen? Oder bild ich mir das bloß ein?
Du hast völlig recht. Bjalla bedeutet Glöckchen und das passt auch sehr zu ihrem zarten Äusseren wie auch ihrem zaghaften Verhalten. Augenzwinkern

Liebe Grüße Schneeweißchen
Die Isis sind wirklich toll! Da zuckt es einem ja regelrecht in den Beinen: will gleich wieder zu dir kommen!
Danke Nacomi, du bist immer gern gesehen hier! Wink


Alles ein bisschen anders! (9-12)

Eva schloss für einen Moment die Augen,als sie erfuhr,dass Lotte nichts passiert war und das die Stute sofort nach Hause galoppiert war.Ein Gefühl der Erleichterung durchströmte ihren Körper und nun konnte sie sich den Fragen der Großeltern stellen.Wobei sie feststellen musste, dass sie sich an den tatsächlichen Unfallverlauf nicht mehr erinnern konnte. Die Großmutter hatte sich auf die Kante des Krankenbettes gesetzt und streichelte ohne Unterlass über Evas Kopf.Die kam sich plötzlich gar nicht mehr wie 16 vor,sondern ganz klein und hilflos. Sie bekam einen gewaltigen Schreck,als sie hörte,dass der Motorradfahrer noch immer schwer verletzt im Koma lag und es wohl so aussah,dass er es nicht packen würde. Ein schlechtes Gewissen überkam Eva,auch wenn ihre Großeltern auf sie einredeten,dass sie nicht Schuld gewesen sei.Nun wurde sie müde. Eine unglaubliche Schwere überfiel sie und machte alles dunkel um sie.Schlafen, nur schlafen ging es durch ihren Kopf. Nach zwei Wochen wurde Eva aus dem Krankenhaus entlassen und als sie zur Weide ging,um nach Lotte zu schauen,schossen ihr sofort die Tränen ins Gesicht. Wie schön es aussah,als die Tränen in der Mähne abperlten. Evas Eltern, die zu dieser Zeit auf einer Expedition in Neuseeland waren, hatten von dem Unfall nichts mitbekommen. Die Großeltern hatten zwar versucht sie über die Botschaft ausfindig zu machen, aber ohne Erfolg. Es war, seitdem Eva aus dem Krankenhaus entlassen wurde, eine Woche vergangen. Sie hatte seitdem nicht mehr auf einem der beiden Pferde gesessen. Sie half zwar im Stall mit und putzte auch Lotte und Hannibal, aber jedesmal, wenn einer der Großeltern ihr vorschlug, doch ein bisschen auf der Weide zu reiten zuckte das Mädchen innerlich zusammen und ging auf Abwehr. Sie war sich sicher, sie wollte nie wieder auf ein Pferd steigen. Es verging ein weiterer Tag und Eva wurde sich bewusst, dass sie nur noch etwa 10 Tage bis zum Ferienende hatte. Dann konnte sie endlich wieder in die Stadt und das erte Mal freute sie sich sogar wieder auf die Schule. Sie kam jetzt in die elfte Klasse und hatte somit das Abitur vor Augen. Alles, sogar Schule, war ihr recht, was sie von dem grauenhaften Unfall ablenkte, der dem Motorradfahrer in der Zwischenzeit, tatsächlich das Leben gekostet hatte. Eva überlegte, ob sie zur Beerdigung des Motorradfahrers gehen sollte, aber ihre Großeltern rieten ihr davon ab. Und wenn sie ehrlich sein sollte, hätte sie es vermutlich nicht ausgehalten. Ruhig verbrachte sie die letzten Tage der Ferien bei ihren Großeltern. Oft schaute sie Fernsehen, selten war sie draussen. Sie versuchte den Unfall zu verdrängen und distanzierte sich von den beiden Haflingern immer mehr. Doch an einem Nachmittag klingelte es an der Tür und unbefangen machte Eva die Tür auf, da ihre Großeltern im Garten waren. Vor ihr standen eine junge Frau und ein junger Mann und Eva rutschte das Herz in den Magen, as sie sah, dass die beiden Motorradhelme in der Hand hatten. \"Bist du Eva Herzog?\" fragte das Mädchen, dass nur wenig älter war als sie selbst. Unsicher strich sich Eva die Rastazöpfe nach hinten und nickte langsam. \"Wir wollten mit dir reden, über den Unfall und unseren Freund\", erklärte diesesmal der Typ. Die beiden blickten Eva freundlich an und sie bat die beiden in den Garten. Sie holte etwas zu trinken und als sie wieder auf den Hof kam, sah sie, wie die junge Frau gerade die beiden Haflinger streichelte. \"Welches Pferd war es?\" fragte die junge Frau. Eva merkte, wie ihr das Blut in den Kopf schoss. Sie deutete mit einem Nicken auf Lotte. \"Ich heiße übrigens Steffen und das ist Monique\", stellte der Mann sich und seine Begleiterin vor und nahm damit die Anspannung aus der Situation. Eva lächelte verlegen, setzte sich auf einen Stuhl und atmete tief durch. Sie wusste nicht, was sie von der Situation halten sollte und warum diese beiden Menschen hier waren. Monique betrachtete Lotte ausgiebig, hatte den Blick fast gefesselt auf sie gerichtet. Um irgend etwas zu tun oder zu sagen, hauchte Eva ein: \"Es tut mir Leid\", hervor. Steffen schüttelte sofort abwehrend den Kopf. \"Du musst dich nicht entschuldigen. Es war ein Unfall. Und ein Pferd ist nun mal nicht berechenbar.\" Eva nickte langsam und zustimmend, aber trotzdem schoss ihr durch den Kopf, dass die Großeltern sie vor der Umgehungstraße gewarnt hatten und wenn sie nicht auf dieser geritten wäre, jetzt noch ein Mensch leben würde. Sie dachte das alles nur, sagte nichts und trank einen Schluck Wasser, um ihre Unsicherheit zu überspielen. Als sie wieder aufblickte, sah sie, dass Monique Tränen in den Augen hatte. (Ff)
Alles ein bisschen anders! (13-16)

Eva biss sich auf die Unterlippe. Das konnte sie eigentlich noch nicht ertragen, nicht nach dem ganzen schrecklichen Unfall. \"Er war dein Freund, oder?\" fragte sie leise, den Blick auf Monique geheftet. Diese hatte in der Zwischenzeit ihre Tränen am Ärmel ihrer Lederjacke getrocknet und starrte weiterhin Lotte an. Die Haflingerstute fraß friedlich auf der Koppel, hob ab und zu mal ihren hübschen Kopf, um nach Eva zu sehen und ließ sich den Wind durch die Mähne blasen. Steffen ergriff wieder einmal das Wort, da Monique nicht antwortete. \"Sie waren schon lange zusammen. Aber wir sind nicht hier, um dir einen Vorwurf zu machen. Monique wollte dich einfach nur kennen lernen, um mit der ganzen Sache ab zu schließen\", sagte er ruhig und hielt dabei die ganze Zeit Moniques Hand fest, die er knetete. Sie redeten noch eine Weile, wobei Eva das Gespräch so fern vor kam, als ob sie es von weit her mithören, aber nicht beteiligt daran wäre und sie war sehr erleichtert, als sich Monique und Steffen endlich verabschiedeten. Steffen schrieb ihr noch seine Telefonnummer auf, damit sie sich melden konnte, wenn sie noch einmal darüber reden wollte. Lotte stand am Zaun und schaute hoch zum Fenster. Eva stand dort und sah verklärt über die Wiesen. Lotte schnaubte und wieherte kurz. Sie verstand nicht, warum Eva nur noch so selten zu ihr kam und warum sie nicht mehr gemeinsam ausritten. Traurig sah das Stütchen aus, aber Eva bekam von alledem nichts mit. Sie trat vom Fenster zurück. Auf ihrem Bett lag nicht nur wie immer die bstickte blaue Tagesdecke, sondern auch der offene Koffer, in den achtlos irgendwelche Kleidungsstücke gefeuert waren. Eva war froh. Heute Nachmittag ging der Zug zurück nach München und endlich konnte sie sich wieder auf den Alltag freuen und einlassen. Es waren ein paar Wochen vergangen. Der übliche Schulstress, die wöchentlichen Leichtathletiktrainings und der Gitarrenunterricht brachten genug Abwechslung. Deshalb war Eva auch um so überraschter, als sie Steffen an einem Nachmittag am Telefonhörer hatte. \"Ich wollte nur horchen, wie es dir geht? Als wir dich besucht hatten, schien es dir nicht so gut zu gehen\", sagte er vorsichtig. Eva war irritiert und ganz und gar nicht glücklich, dass sich Steffen noch einmal meldete, aber sie wollte auch nicht unhöflich sein.
"Ich wollte dich fragen, wie es dir geht?"
Eva ging innerlich auf Abwehr. "Geht schon, und dir?" fragte sie, ohne das es sie tatsächlich interessierte. Steffen überhörte die Frage und kam gleich zur Sache. "Monique und ich, wir haben mit deinen Großeltern geredet und sie machen sich Sorgen. Deshalb möchten wir uns gerne mit dir treffen. Ich hole dich heute viertel sechs von zu Hause ab", stellte er sie vor vollendete Tatsachen. Noch bevor sie überhaupt antworten konnte, hatte Steffen schon aufgelegt und sie spürte den bohrenden Blick ihrer Mutter im Rücken. Wie immer wusste diese mehr, als Eva lieb war und als sie den Mund öffnen wollte, sagte diese, "du gehst mit".
Um fünf Uhr wurde sie schon nervös und als sie das Motorrad vorfahren hörte wurde ihr schlecht. Nach einer sehr knappen und von Evas Seite aus sehr unfreundlichen Begrüßung saß sie auf dem Motorrad und fuhr mit Steffen zum nächstgelegenen Reitstall. Eva schluckte schwer, als sie Monique mit drei gesattelten Pferden dort stehen sah. Mit gerunzelter Stirn sah Eva über den sonnengefluteten Hof. Der Spätsommer blühte noch einmal ordentlich auf und ließ die Thermometer über zwanzig Grad anzeigen. Steffen ging zügig und gezielt zu Monique und den Pferden, während Eva mit einem trotzigen Gesichtsausdruck immer noch am Motorrad stand. Steffen drehte sich um und lächelte ihr zu, während er einem großen schwarzen Wallach den Hals tätschelte. \"Das sind meine\", rief er ihr zu. Langsam und zögernd trat sie näher und ihre ganze Körperhaltung zeigte immer noch Abwehr. Monique schenkte ihr ein Lächeln, während sie sie begrüßte und ihr eine hübsche Schimmelstute übergab. \"Sie heißt Luisa\", sagte sie leise. Eva merkte wie sie immer mehr den Drang verspürte von hier zu verschwinden. Und sie tat, was sie immer machte, wenn sie sich in die Ecke gedrängt fühlte, sie wurde aggressiv. \"Was soll das alles hier?\" schrie sie die beiden an. Der schwarze Wallach riss erschrocken seinen Kopf nach oben und brachte durch diese Wucht Steffen kurz aus dem Gleichgewicht. Monique sah Steffen an und zuckte mit den Schultern. \"Erklär du es ihr\", sagte sie etwas schnippisch. (Ff)
Das ist eine echt schöne Berichtserie, Schneeweißchen. Daumen hoch
Will auch mal wieder einen Urlaub bei dir buchen, wenn ich das nächste Mal in Deutschland bin. Wie siehts aus?
BIZ, danke, ich freu mich über dein Lob!

Luke du brauchst dich nicht anmelden, komm einfach vorbei. Und meine Pferde vertraue ich dir sowieso an. Aber das müsstest du eigentlich wissen. smile
Danke Colby, das freut mich wirklich, wenn meine Berichte gut ankommen. smile Tanzen


Ich stell auch mal wieder ein Pferd aus meinem Reitstall vor. Es geht um Dragoma. Er ist ein tolles Pferd und nicht mehr aus dem Reitbetrieb weg zu denken. Als ich ihn das erste Mal sah, wurde er gerade von einer Reitschülerin in den Stall geführt und fing plötzlich an zu steigen. Er sah geradezu majestätisch dabei aus und ich war verliebt. Der Wallach ist nicht immer so einfach zu händeln und muss merken wer der Boss ist. Beim Reiten und auch im Umgang braucht er eine sensible und starke Hand. Aber mit dem richtigen Reiter auf seinem Rücken ist er ein super Gelände-und Springpferd. In der Dessur macht er willig mit. Temperamentvoll und raumgreifend ist sein Galopp und bringt im Gelände dem Reiter viel Freude. An sich hat er ein ausgeglichenes und aufmerksames Gemüt, aber er kann auch sehr dominant und manchmal etwas launisch auftreten.
Ähnlich wie Sirius rangelt er sich öfter mal mit meinem Leitwallach Dolf. Die beiden haben noch nicht so wirklich geklärt, wer der Leitwallach ist, aber meistens behält Dolf die Oberhand. Ansonsten versteht er sich mit den anderen Pferden sehr gut, solange sie sich ihm unterordnen.


Dragoma

Rasse: Brandenburgisches Warmblut
Geburtsjahr: 2001
Geschlecht: Wallach
Stockmaß: 178 cm
Farbe: Fuchs


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Quellenangabe: Alle Bilder selbst fotografiert.


Liebe Grüße Schneeweißchen
Wieder ein sehr schoenes Pferd! Gefaellt mir! Scheint mir nur etwas duenn zu sein? Oder wirkt das nur so?
Ist mir auch aufgefallen, dass er ein wenig dünn aussieht.
Obwohl, je nach dem, wie Brusso (meine RB, Hanno) atmet, sieht er auch immer viel dünner aus, als er ist...
Wink

Sieht aber trotzdem verdammt hübsch aus!
Mir gefällt Dragoma auch sehr, vor allem auch die Charakterbeschreibung. Schönes Pferd!
Danke, freut mich, dass der Wallach so gut ankommt, weil ich ihn echt gern habe.

Hm, eigentlich ist er gar nicht so dünn, aber er bewegt sich unheimlich viel und gern und ist sehr temperamentvoll. Ich glaube, er ist eines dieser Pferde, dass keinen Speck anlegt. Aber wenn man direkt neben ihm steht, fällt es auch gar nicht au, dass Dragoma so dünn ist.
Hallo schneeweißchen smile

da hast du wirklich eine super Berichtreihe geschrieben und Dragoma ist auch sehr hübsch, vorallem der Name ist super!

Wink

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