Silver and Snow



Danke Mina, ich finde den Namen auch herrlich. Einer meiner absoluten Lieblingspferdenamen. Wink
Eine Stute, die mir vor wenigen Wochen sofort ins Auge stach, als ich sie das erste mal sah, war Severity. Ihr auffallend hübsches Exterieur, die schöne Zeichnung, der wundervoll geschnittene Kopf, ließen mich sofort für das Pferd schwärmen. Als man sie mir unter dem Sattel vorführte, war ich zwar nicht hundertprozentig überzeugt, aber sie lief gut, nur ein bisschen unruhig und unkonzentriert. Aber als ich dann merkte, wie sie im Umgang war, konnte ich mir auch ihren Namen erklären. Das Pferd war zwar sehr schön, aber auch ausgesprochen schwierig. Severity ist eine sehr nervöse Stute, die nicht sehr viel Vertrauen in Menschen hat. Panisch und unruhig reagiert sie auf neue Situationen und teilweise sehr ängstlich auch mal auf Menschen, die sie nicht kennt. Unter dem Sattel ist sie zwar immer noch unruhig, aber hier beweist sie mehr Nervenstärke, als ohne Sattel. Gute und ruhige Reiter geben ihr Selbstvertrauen.
Da mir die Stute so gut gefiel, kaufte ich sie, trotz ihrer schwierigen Art und arbeite nun intensiv mit ihr. So langsam und Schritt für Schritt baut sie auch Vertrauen zu mir auf.


Severity

Rasse: Selle Français / Trakehner-Mix
Geburtsjahr: 2002
Geschlecht: Stute
Stockmaß: 162 cm
Farbe: Braunschecke

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Quellenangabe: Alle Fotos selbst gemacht.

Liebe Grüße Schneeweißchen
Schöne Stute ! Daumen hoch
Ich hoffe, dass Dir die Stute genügend Vertrauen schenkt und ihr ein tolles Team werdet.
Tolles Pferd, vor allem die Rassen-Kombi gefaellt mir! Und ich wuensche dir natuerlich viel Erfolg bei der Arbeit mit ihr!
Was für eine hübsche Stute. Ein unglaublich schöner Kopf.
Oh, ein Schecke...sieht ja aus wie mein Cleopatra *seufz* so schön smile
Danke euch allen. Ja, die Stute ist sehr hübsch und ich hoffe auch, dass ich bald Fortschritte mit ihr mache.
Alles ein bisschen anders! (17-21)


Der Blick den Steffen Eva zu warf war grenzwertig. Noch versuchte er nett zu bleiben, aber das Mädchen machte es ihm nicht einfach und wenn er ehrlich sein sollte, wusste er selbst nicht, warum er sich so darum bemühte, das Mädchen wieder zum Reiten zu bewegen. Sie sahen sich erst zum zweiten Mal und sie hatte sich nicht einmal nach Andreas, der bei dem Unfall zwischen dem Motorrad und dem Pferd ums Leben gekommen war, erkundigt. \"Deine Großeltern haben uns gebeten, dass wir dich den Pferden wieder näher bringen sollen und jetzt hör auf zu maulen\", motzte er sie an. \"Und du steigst endlich auf Rhapsody\", rief er Monique zu, die so aussah, als ob sie gar keine Lust hätte überhaupt noch ihre Zeit mit Eva zu verbringen. Schmollend und motzend stiegen die beiden auf die Schimmel-und die Fuchsstute auf und Steffen schwang sich auf seinen temperamentvollen Rappwallach. Aufmerksam spielte dieser mit seinen Ohren. Steffen lenkte Graphit neben Luisa und fing an Eva auszufragen. \"Und? Wie lange reitest du schon?\" Er hatte sofort erkannt, dass sie keine allzu gute Reiterin war, um so weniger verstand er, dass sie damals an der Umgehungsstraße geritten war. Sie ritten eine ganze Weile im Schritt nebeneinander her. Evas Stute war eine unglaublich liebe Schimmelstute, die sich ganz weich ritt. \"Wie alt ist Luisa?\" fragte sie Steffen, der sehr viel mehr mit seinem unruhigen Wallach zu tun hatte. \"Sie ist 18 Jahre und war mein erstes Pferd\", erzählte er und streichelte der Schimmelstute liebevoll den Hals. \"Lust auf einen Galopp?\" fragte er unvermittelt darauf. Denn sie erreichten gerade einen schönen breiten Sandweg, der auf der einen Seite von einem Feld und auf der anderen Seite von einem Fluss umrandet wurde. Sofort galoppierte Monique die Fuchsstute an und freudig sprang der schwarze Wallach von Steffen mit an. Nur Eva zögerte noch und hatte etwas Angst vor dem Galopp. Aber die anderen Pferde waren schon ein Stück weg und endlich rang sie sich durch, auch Luisa an zu galoppieren. Die Stute hatte so einen weichen Schaukelpferdgalopp, nicht besonders schnell, aber seher schön zu sitzen und sie fühlte sich wohl auf dem Schimmel. Sehr wohl sogar. Während Luisa ihren ruhigen Schaukelgalopp lief, entspannte sich Eva immer mehr auf ihr. Steffen und Monique waren zwar ein ganz schönes Stück vor ihr, aber das störte sie gar nicht sonderlich. Eigentlich genoss sie es viel mehr allein mit dem Pferd zu sein. Sie legte ihre Hände auf Luisas Hals, spürte ihre sanften Bewegungen und verlor langsam aber sicher die Angst, die sich in den letzten Wochen aufgebaut hatte. Eva bekam nicht mehr viel von ihrer Umgebung mit, spürte nur den Pferdekörper unter sich arbeiten und langsam wurde ihr bewusst, dass Steffen es verdammt gut mit ihr gemeint hatte und sie sich glücklich schätzen konnte, dass er und Monique sich um sie bemühten. Und endlich spürte sie auch wieder den Spaß am Reiten und die Liebe zu den Pferden. So hing sie ihren Gedanken nach und erschrak etwas, als sie plötzlich die Stimme von Steffen hörte. Monique und er standen nur noch ein kurzes Stück vor ihr, als sie aufblickte. SIe setzte sich tief in den Sattel, machte sich schwer und die Stute fiel in einen langsamen Trab und ging dann in den Schritt über. Steffen lächelte, ihm gefiel, was er da sah. Eva strahlte über das ganze Gesicht, fiel der Stute um den Hals, auf der sie ebend noch geritten war. Monique lächelte zufrieden und war gerade dabei Rhapsody ab zu satteln, als sie Evas Hand auf der Schulter spürte. Etwas steif drehte sie sich zu ihr um. Sie wusste noch nicht so wirklich, wie sie auf dieses Mädchen reagieren sollte. Einen kurzen Augenblick schwiegen beide, dann sehr leise, aber deutlich zu verstehen, sagte Eva \"Entschuldigung\", und Monique drückte sie. Beiden entwich die Spannung und es tat weh und gut zu gleich. Steffen beobachtete die Szene aus gebührender Entfernung, erleichtert, dass er nicht nur Eva helfen konnte. Monique blickte kurz zu ihm rüber und dann sehr ernst in Evas Gesicht. \"Versprich mir, dass du Reitstunden nimmst. So ein schrecklicher Unfall muss nicht noch einmal passieren. Und du hast es wirklich nötig, du bist eine grauenhafte Reiterin\", sagte sie lächelnd, während ihr die Tränen in den Augen standen. Eva nickte, aber konnte nichts dazu sagen. Eva strich gedankenverloren über Luisas Hals, während sie die Stute abzäumte. Steffen trat hinter sie und reicht ihr das Halfter über die Schulter. \"Gute Stute\",nuschelte Eva leise in Luisas Ohr und legte ihr das Halfter an. Der Schimmel blieb ruhig stehen und hatte die Augen halb geschlossen. \"Sie träumt\", stellte Steffen lächelnd fest und ging durch die Boxengasse zurück zu Graphit, der in seine Box wollte, weil da sein Hafer wartete. Eva blickte ihm nach und zögerte noch einen Moment. Die Sonne schien durch die Stallfenster und im Lichtschein, tanzten die Staubpartikel. Schön sah es aus. \"Gibst du mir Reitunterricht?\" rief sie kurzentschlossen Steffen hinterher? Unsicher trat sie von einem auf das andere Bein, verlegen auf die Antwort wartend. Steffen drehte sich ruhig um, mit einem breiten Grinsen auf den Lippen, nickte er. Eva steckte ihren Kopf in die seidige, weiße Mähne der Stute, schlang ihre Arme um deren Hals. Viele Gedanken schwirrten durch ihren Kopf Trauer und Glück. EIn gutes Gefühl. Es war nun alles viel besser, ein bisschen anders, aber viel besser.
Ende
Zitat:
Original von schneeweißchen
...
Severity
...
Quellenangabe: Alle Fotos selbst gemacht.

Liebe Grüße Schneeweißchen



Wirklich eine ganz tolle Stute!! Ich mag ja eh Schecken!!! Wink
Danke Colby, Schecken sind wohl bei den meisten beliebt. Ich habe auch ein Schwäche für sie. Wink
Deinen Bericht fand ich uebrigens klasse und ein tolles Ende! Daumen hoch
Danke Marie, fühl mich geschmeichelt. Bussi


Bevor ich meine eigenen Pferde weiter vorstelle, wollte ich mal drei meiner Pensionspferde vorstellen.
Zur Zeit stehen insgesam 24 Pensionspferde bei mir. Diese haben hier alle geräumige, helle Außenboxen oder haben ihren Platz im Offenstall, so wie die Besitzer dies wünschen und wie es mit den Pferden möglich ist. Im monatlichen Preis inbegriffen sind natürlich Fütterung, Pferdepflege, Ausmisten der Ställe und der tägliche Weidegang. Wenn die Besitzer es wünschen, werden die Pferde auch gegen einen kleinen Aufpreis von meinem Personal und mir geritten.

Nun zur Vorstellung der Pensiionspferde:

Das hier ist Pedro. Er ist ein erst 3 jähriger Andalusierwallach, der sehr schreckhaft ist. Pedro hat eigentlich vor jedem lauten Geräusch, jedem runter fallenden Blatt Angst. Ungestüm und panisch reagiert er auf neue Situationen. Der hübsche Braune soll erst in ein bis zwei Jahren eingeritten werde und in der Zeit wird aber regelmäßig Gelassenheit mit ihm trainiert. Die Besitzerin geht mit ihm im Wald spazieren und er steht viel draußen auf der Koppel, damit er etwas von dem Reitunterricht und den dazugehörigen Geräuschen mitkriegt, allerdings bisher mit Sichtschut, da er sonst die ganze Zeit panisch hin und her rennt. In der Reithalle wird derzeit viel Bodenarbeit mit ihm gemacht.
An sich ist er ein sehr liebes Pferd und bedarf viel Aufmerksamkeit. Ich denke, er wird noch ruhiger werden und als Reitpferd dann auch seine wunderbaren Gänge präsentieren können.

Pedro

Rasse: Andalusier
Geburtsjahr: 2005
Geschlecht: Wallach
Stockmaß: 150 cm
Farbe: Brauner

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Das zweite Pensionspferd ist eines meiner besonderen Lieblinge. Chip ist ein super süßer, frecher und verschmuster Norweger. Das Pferd hat sich sofort in mein Herz befördert durch seine hinreißend offene und freundliche Art. Er ist das ultimative Freizeitpferd, dass sehr brav und ausgeglichen im Gelände ist und wenn er mag und Lust hat, auch auf dem Platz gute Ergebnisse in der Dressur und im Springen erzielt. Chip steht bei mir im Offenstall und ist sehr verträglich anderen Pferden gegenüber. Seine Besitzerin, die noch recht jung ist, ist jeden Tag bei ihm und kümmert sich hervorragend um den liebenswerten Wallach.


Chip

Rasse: Norweger
Geburtsjahr: 1999
Geschlecht: Wallach
Stockmaß: 141 cm
Farbe: Falbe

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Und das dritte Pensionspferd ist eine temperamentvolle, auffallend hübsche Stute. Black Lady ist ein selbstbewusstes Pferd. Sie ist vor allem auf ihre Besitzerin fixiert, die leider etwas weiter weg wohnt und nur am Wochenende zu ihrer Stute kann. Deshalb wird sie zwei bis dreimal in der Woche von meinem Personal oder mir geritten. Sie hat nicht unbedingt die schönsten Gänge und es ist immer ein kleiner Kampf mit ihr auf dem Platz, da sie der Meinung ist, dass sie bestimmen könnte, was gemacht wird. Aber im Gelände ist sie sehr viel williger und hat hier einen sehr schnellen und ausdauernden Galopp und geht auch gern über Naturhindernisse.
Im Umgang ist sie zwar selbstbewusst, aber liebevoll und freundlich. Gern lässt sie sich streicheln und zeigt auch ihre Zuneigung.

Black Lady

Rasse: Appaloosa/Warmblut-Mix
Geburtsjahr: 1998
Geschlecht: Stute
Stockmaß: 167 cm
Farbe: Rappe

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Quellenangabe: Alle Bilder selbst fotografiert.

Liebe Grüße Schneeweißchen
Chip ist toll!!! Daumen hoch

Da möchte man am liebsten sofort draufspringen und ohne Sattel losreiten! Die sind bequem smile
Der Andalusier ist wunderschön, auch wenn man wenig von seinem Kopf sieht, kann man das gut erkennen. Ich hoffe, er wird noch etwas ruhiger.
Das erste Bild von Chip ist total süß, was er da für eine Schnute zieht. Daumen hoch
Und Black Lady ist so hübsch, der Blick von ihr, so süß.
Die sind alle 3 toll, aber vor allem Black Lady hat es mir angetan. Die ist wirklich total hübsch, vor allem das zweite Foto ist genial.
Ich bin auf jeden Fall auf deine anderen Pensionspferde gespannt. Wink
Black Lady kenne ich doch irgendwo her,...ich finde diese Stute so toll,...
Wieder wunderschöne Pferde ! Daumen hoch
Danke euch allen!

Colby, komm doch mal vorbei und ich spreche mal mit der Besitzerin, ob du Chip reiten darfst. Er ist wirklich ein super liebes und tolles Pferd. Wenn das mit Chip nicht klappen sollte, hätte ich noch Morrison als sehr bequemes Pferd im Angebot. Er ist zwar ein Hengst, aber fast ohne Hengstallüren und super lieb passt er auf seine Reiter auf. Auch er hat einen recht breiten Rücken und lässt sich gut ohne Sattel reiten. Er ist der Paint auf der zweiten Seite.

Luke, ja, ich weiß, dass du die Stute magst. Ist ja auch ein tolles Pferd.
Na da komme ich doch gerne mal vorbei, schneeweißchen Wink

Morrison sieht ja richtig gemütlich aus (auf dem Bild von vorne), da nehme ich Dein Angebot doch gerne an! smile

Ich schwing mich einfach mal auf beide, wenn Du nichts dagegen hast!
Freu mich schon, bis bald!
Wink
Colby, gern, ich denke, du wirst beide sehr mögen. Wink
Mal wieder wunderschöne Pferde.
Chip ist supersüß und Pedro ist richtig schick.
Aber mir hat es auch vor allem Black Lady angetan. Sie sieht einfach unglaublich lieb aus. Aber man sieht ihr auch irgendwie an, dass sie ziemlich selbstbewusst ist. Meinst du, ich dürfte sie mal reiten? (Schlechte Gänge machen mir nichts...bin ich gewohnt großes Grinsen )
Du hast einen total tollen Hof und wunderschöne Pferde. Frusciante ist wahnsinnig schön, genauso wie Mashalla und Saphira, ach aber eigentlich alle. Total toll. smile
Martina, Natürlich darfst du Black Lady mal reiten. Die Besitzerin schafft es ja leider nicht so oft zu kommen und ich freue mich immer, wenn sich jemand mit der hübschen beschäftigt. Sie ist ein wirklich liebenswertes Pferd und nicht jedes kann super tolle Gänge haben. Ich trau dir auf jeden Fall zu, dass du gut mit ihr klar kommst. Du hast ja genügend Pferdeerfahrung. Ich freu mich, wenn du kommst. Wink

Rising High, danke schön! Ich werde die Komplimente an meine Pferde weiter geben und freu mich, dass dir Frusciante so gefällt, da ich enorm an dem Hengst hänge.
Oh vielen Dank smile
Da ihre Besitzerin ja am WE immer kommt würde ich dann am Montag mal vorbeischauen. Und wenns gut klappt würd ich am Mittwoch wieder kommen Augenzwinkern

Frusciante ist doch nach einem Sänger der Red Hot Chili Peppers benannt oder?
Martina, sehr schön, dann freu ich mich am Montag auf dich. Und genau, Frusciante ist nach dem Gitarristen John Frusciante der Red Hot Chili Peppers benannt. Für mich einer der genialsten Gitarristen, aber er hat auch schon ein paar Solo-Alben raus gebracht. smile
Die neue Berichtserie:

Eine kleine Herde Tinker (1-4)

Leise ging ich durch die Stallgasse. Ich wollte nicht die jungen Kätzchen verschrecken, die sich in einer leeren Box befanden. Eine unserer Stallkatzen hatte Jungtiere bekommen und nun kamen sie langsam hervor und hatten die Augen geöffnet. Vorsichtig schlich ich durch die angelehnte Boxentür und ein leises Fauchen begrüßte mich, als ich mich ins Stroh kniete. \"Ist gut Mieze. Ich tu deinen Jungen nichts\",flüsterte ich der Stallkatze zu. Und obwohl es mich in den Fingern juckte, die Kleinen auf den Arm zu nehmen, ließ ich meine Hände bei mir. Die Katze beäugte mich misstrauisch und die Kätzchen interessierten sich nicht sonderlich für mich, noch nicht. Während eines langsam in meine Nähe krabbelte, noch völlig tollpatschig und hilflos, hörte ich laute und schnelle Schritte durch die Stallgasse kommen. \"Miri, Miri\", rief eine meiner jüngeren Reitschülerinnen nach mir. Aufgeschreckt durch diesen Lärm, sprang die Stallkatze auf, packte ihr Junges, dass in meiner Nähe war, im Nacken und trug es zu den anderen. Seufzend stand ich auf, klpfte mir das Stroh von der Hose und blickte erwartungsvoll über die Boxentür.
Lisa schaute mich mit ihren großen, blauen Kulleraugen an. \"Ach da bist du\". rief sie mir zu. Ein Lächeln huschte über meine Lippen. Das Mädchen war so ein kleiner Wirbelwind, manchmal ein bisschen überengagiert und anstrengend, aber sonst schon süß. \"Was ist denn passiert?\" Lisa krempelte ihre Ärmel hoch und deutete nach draußen auf den Hof. \"Stella ist ausgebüchst. Ich habe gerade gesehen, wie sie von der Koppel spaziert und in den Wald verschwunden ist\", erzählte sie mir aufgeregt. \"Wie jetzt? Wie konnte sie denn einfach von der Koppel verschwinden?\" fragte ich und sah, wie Lisas Gesicht rot anlief. Ich sagte nichts dazu, dafür war jetzt nicht die Zeit. Ich lief an Lisa vorbei, durch die Stallgasse, auf den Hof und dann in Richtung Wald. Stellas Hufspuren waren frisch und ich konnte ihr gut folgen. Allerdings musste ich ein ganz schönes Stück laufen, bis ich endlich die Quarterstute wieder fand. Aber ich fand nicht nur meine Stute wieder, sondern gleich noch eine kleine Herde Tinker dazu. Auf einer kleinen Koppel standen mehrere Stuten mit ihren Fohlen und abgetrennt daneben in einem sehr kleinen Paddock, zwei Hengste.
Die Pferde sahen so aus, als ob sie regelmäßig gepflegt wurden und. Nur die eine Stute sah etwas ausgezerrt aus, das lag wohl aber daran, dass sie Zwillingsfohlen hatte. Das einzige, was mich wirklich an diesem Bild störte war, dass die Pferde viel zu wenig Platz hatten. Im Kopf ging ich durch, wem wohl die Pferde gehören konnten. Eigentlich kannte ich alle Pferdebesitzer in der Nähe. Aber niemand fiel mir ein der Tinker besaß. Ich nahm mir vor zu recherchieren. Aber nun schnalzte ich erst einmal mit der Zunge und Stella kam langsam auf mich zugetrottet, da sie bis ebend noch am Zaun stand und Kontakt mit einer der Stuten aufgenommen hatte. \"Na komm, du Ausreißerin\", sagte ich und nahm die Quarterstute am Halfter. Leise vor sich hin gurgelnd ging die Stute mit mir mit. Immer wieder schmiegte sie dabei ihren Kopf an meine Schulter. Ich streichelte ihren hübschen Kopf, die helle Mähne war seidig und weich. Begleitend zum Gurgeln meiner Stute, fing ich an ein Liedchen zu summen. Als ich wieder auf meinem Hof angekommen war, brachte ich zu erst Stella auf die Koppel und dann sagte ich Lisa, dass sie doch bitte das nächste mal, das Koppeltor richtig schließen sollte.
Am Abend rief ich bei Freunden und Bekannten an und fragte, ob sie etwas über die kleine Herde Tinker wüssten, die am Rand des Birkenwäldchens standen. Viele wussten gar nicht wovon ich sprach, aber die Besitzerin eines Reitstalls, erzählte mir, dass sie die Besitzerin der Tinker kennen würde. Ich ließ mir ihren Namen und die Telefonnummer geben und nahm Kontakt mit ihr auf. Ich lud sie am nächsten Morgen zu einem Kaffee bei mir ein und die Frau kam auch tatssächlich. Jasmin Sens hieß sie und ich schätzte sie auf Ende dreißig. Eine große, hagere Frau mit harten, aber sehr freundlichen Gesichtszügen betrat am Morgen meine Küche. Die dunklen, halblangen Haare hatte sie mit einem Band zurück gebunden, ihre Haut war gebräunt und wirkte fest. Ich nahm an, dass sie sich hauptsächlich draußen aufhielt. Wir setzten uns in die Küche und tranken zusammen einen Kaffee und ich rückte auch schnell mit der Sprache raus, warum ich sie eingeladen hatte. Ich merkte auch schnell, dass es ihr leid tat, dass ihre Tinker auf der Koppel so eng stehen mussten, aber sie hatte nicht genügend Geld, um sie wo anders unter zu bringen und sie hätte sich von keinem ihrer Pferde trennen können. (Ff)
Schöne Serie... gefällt mir smile
Danke Joana, freut mich! smile


Nun komme ich zur Vorstellung von einem Pferd, das zwar klein, aber sehr fein ist. Ein wunderbarer Wallach, von dem sich die Großen etwas abschauen können.
Mika ist ein Araber/Welsh-Mix und hat so ein hübsches Exterieur, dass ich immer erst einmal ein paar Minuten verweile, wenn ich ihn auf der Koppel beobachte. Mika ist ziemlich temperamentvoll, sehr neugierig und furchtbar lieb. Er liebt es geritten zu werden und ist immer voll bei der Sache. Manchmal ist er so eifrig, dass es fast schon des Guten zu viel ist. Er braucht Reiter mit Erfahrung und dann ist er ein fantastisches Freizeit-, aber auch Turnierpony, dass man eigentlich nie zu treiben braucht, da er läuft und läuft....

Mika

Rasse: Araber/Welsh-Mix
Geburtsjahr: 2000
Geschlecht: Wallach
Stockmaß: 137 cm
Farbe: Fuchs

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Quellenangabe: Alle Bilder selbst fotografiert.
Wunderhuebsch!!! Mehr bleibt da eigentlich nicht zu sagen... Daumen hoch
Mika ist total süß, hübsche Farbe und schöner Kopf....
Danke schön, er ist ein so süßer Wallach und es freut mich, wenn er euch gefällt.
Mika ist so süß. Bin ganz verliebt. großes Grinsen
Danke, Lena Wink


Und nun hier, zu meiner neuen Berichtserie, möchte ich die kleine Tinkerherde von Jasmin vorstellen, die ich auf meinem Hof aufgenommen habe. Es handelt sich um zwei Stuten, drei Fohlen, einen Wallach und zwei Hengste. Die Tinker leben bei mir nun auf einer hübschen großen Weide mit Offenstall. Die kleine Herde mag ich schon jetzt so gern. Und ich freue mich, dass Jasmin mich ihre Pferde in meinem Reitbetrieb einsetzen lässt, da sie sehr zuverlässig und liebenswerte Charaktere sind.

Prisma

Prisma ist eine vorsichtige und ruhige Stute. Neuem begegnet sie am liebsten, indem sie es aus der Ferne betrachtet. Sie ist eine sensible Stute, die viel Aufmerksamkeit braucht und dann auch auflebt. Derzeit hat sie noch ihre Zwillingsfohlen bei sich. Und in der Mutterrolle ist sie fantastisch und liebevoll.


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Prismas Fohlen Arabella und Amelie

Die Zwillingsfohlen sind unterschiedlich wie Tag und Nacht. Arabella (Fuchsschecke) ist ein zartes sehr vorsichtiges Stütchen, dass genau wie ihre Mutter alles ganz vorsichtig erkundet, während Amelie (Rappschecke), nicht nur körperlich viel kräftiger als ihre Schwester ist, sondern auch viel offener und neugieriger. Das Stütchen findet alles spannend und ist irgendwie immer mittendrin.


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Loreley

Loreley ist eine temperamentvolle Stute, die ordentlich Power hat. Sie galoppiert sehr gern und ist am liebsten im Gelände unterwegs. Eine kleine Zicke ist sie manchmal und kann, wenn sie keine Lust hat ihre Reiter abbuckeln und dann wie verrückt rum rasen. Aber grundsätzlich ist sie ein zuverlässiges Pferd, dass einfach gern spürt, wer der Boss ist. Auch sie hat zur Zeit ein Fohlen.

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Loreleys Fohlen heißt Anatol

Anatol ist ein aufgewecktes und schon recht selbstständiges Fohlen. Der Kleine hat ziemlich viel Energie und nimmt freudig Kontakt mit Menschen auf.

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Larry

Larry ist ein aufgeweckter kleiner Wallach, der frech und neugierig überall seine Nase rein steckt. Er wurde sofort zu einem der Reitschüler-Lieblinge, weil er so einen gemütlichen Schaukelgalopp hat. Der vorwitzige Wallch ist manchmal ein kleines bisschen faul und sehr verfressen, weshalb man im Gelände regelmäßig mit ihm kämpfen muss, damit er seine Nase aus dem Gras nimmt.

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Mc Farris

Mc Farris ist ein großkalibriger Hengst, der die Ruhe selbst ist. Nichts, aber auch gar nichts scheint dem Schecken etwas aus zu machen. Man kann ohne Bedenken jeden Anfänger auf ihn setzen und weiß, Mc Farris wird ihn heil nach Hause bringen. Der Hengst hat aber auch gern seine Ruhe und mag nicht zu viel Troubel, denn dann zieht er sich zurück.

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Jetzt komme ich zu meinem Liebling aus der Tinkerherde. Das ist der Junghengst Kalimero

Er ist ein ganz sanfter und aufgeschlossener Hengst, der alles genau beobachtet und es liebt, wenn man sich mit ihm beschäftigt. Aufmerksam lässt er sich Dinge beibringen und geduldig arbeitet der Hübsche immer mit. Aber gern zeigt er auch sein Temperament, wenn er über die Weide rast. Ich bin gespannt darauf, wie es wird, wenn er eingeritten wird.

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Quellenangabe: Alle Fotos selbst gemacht.
Prisma.. <3.. total süß... smile
Ja, ist ne Süße, aber zur Zeit sehr abgemagert, da die Fohlen sie im wahrsten Sinne des Wortes aussaugen.
Ich finde die Tinker alle süß. Besonders Amelie und Kalimero, der ist sehr hübsch. Und Mc Farris ist ja echt ein Koloss. Tolle Fotos... Daumen hoch
Wirklich einer toller als der andere... ABer Kalimero hat es mir ganz besonders angetan! Daumen hoch
Danke, ja ich mag Kalimero auch am liebsten. Ist auch ein richtig hübscher.
Tolle Tinkerherde, schneeweißchen!
Ich mag diese Rasse total gerne, zuverlässig und lieb!
Wink
Danke Colby, stimmt sind wirklich ziemlich ausgeglichene Pferde.

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