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Hey http://www.my-smileys.de/smileys2/flatto-servus.gif
Wollt mal fragen,ob hier schon jmd. Erfahrungen mit dem Einreiten von Pferden gemacht hat? Bin grad dabei, meine zwei Kleinen so langsam aber sicher an etliche Dinge des Pferde-Daseins zu gewöhnen..
Aber gibts vllt. was,was besonders wichtig is - womit ich anfangen bzw. was man vermeiden sollte?
Hab zwar tatkräftige Hände,die mir dabei zur Seite stehen - aber wär doch mal interessant zu erfahren was ihr so alles mitmacht
Hy
achte darauf das wenn du die ersten paar mal den Sattel auflegst die Steigbügel nicht oben sind. Kann ein junges Pferd wahnsinnig in Panik versetzen wenn da auf einmal was gegen ihre seiten baumelt. Hab es mal miterlebt bei einem fremden Pferd war kein schöner Anblick und das Pferd hatte super Glück das es sich nicht schwer verletzt hat. Ansonsten würde ich dir neben dem einreiten noch Scheutraining empfehlen. (Gibt es auch bücher ) So sind die Pferde nicht so schreckhaft oder guckig. Wichtig ist natürlich immer schön locker bleiben. Was ich bis jetzt so von dir gelesen habe machst du das sicher super.
Viel Glück und eine menge Spass beim weiteren Einreiten,
Liebe Grüße Emmanhof
besser kann man es eigentlich nicht sagen, einreiten würde ich mir nicht zu trauen, aus Angst zu viel falsch zu machen, aber wenn man mal so manchem Bereiter auf die Finger schaut, dann denke ich mir, also ich würde es anders machen!!!
Ja Bereiter sind oft auch nicht mit der Liebe dabei die man für ein Pferd haben sollte um es sanft einzureiten, für die ist das einfach nur Abeit. Manche nehmen sich nicht die zeit die pferde lange zu putzen, schmusen, spazierengehen, Bodentraining. Da geht alles zack zack und rein in den Sattel. Natürlich gibt es auch gute Bereiter, doch wenn ich mit mal meinen Traum vom eigenem Fohlen erfühle werde ich es auf jeden Fall selbst einreiten, schon alleine wegen der tollen verbindung die man dadurch zum Pferd bekommt!
Liebe Grüße
Emmanhof
Ja..hab schon auch die Gedanken - dass ich da einiges am Pferd verderben kann.Aber andererseits,find ich die feste Verbindung die beim Einreiten entsteht einfach toll.Worüber ich noch am Überlegen bin,ob ich ihn Hengst lassen soll (Tinker Pinto-Mixwallach).Er is ziemlich schreckhaft,was ich jetz so die letzten paar Tage festgestellt hab - sei es,wenn ich mich mit Wasser seinen Hufen nähere oder einfach nur eine Tür öffne die quietscht. AUch hatte ich vor,später an Wanderritten etc. teilzunehmen - was ich wohl vergessen kann,hm? Is glaub nich so mein Ding mit nem Hengst zwischen lauter Stuten zu reiten.. Mein Onkel meint zwar,wenn man ihn gescheit einreitet und zieht, macht das gar nichts.Naja..zurück zum Thema ;-)
Wir haben ne Wiese gekauft (find ich eigentlich ziemlich praktisch,denn: ), bei der täglich Traktoren vorbeifahren - in 100m Entfernung führen Eisenbahnschienen vorbei - z.Z. wird in der Gegend gebaut; D.h. sie werden schon an einige versch. Geräusche und so gewohnt. Auch bin ich jetzt jedes Wochenende mit ihnen zu Fuß unterwegs um sie unter Leute/Verkehrsteilnehmer zu bringen.Und am Eingang zum Unterstand baumeln so Plastikstreifen (an die sie sich am Anfang auch ganz schön gewöhnen musste 
- War total süß wie sie das erste mal ganz vorsichtig da durchliefen.)
Ich würd die Beiden später gern Western reiten - hab im Moment aber nur den Englischen Sattel meines Hannoveraners hier rumliegen.
Sollte ich sie dann gleich ans Western'sche gewöhnen,oder macht das im Endeffekt nichts aus,wenn ich ihnen am Anfang das Englisch auflege,um sie einfach mal an das Gefühl zu gewöhnen?
also ehrlichgesagt wenn es ein mix ist würde ich ihn kastrieren lassen...
was bringt es dir wenn du ein hengst hast, du aberm it der konsequenz leben musst ihn nnie muit stuten auf die weide zu stellen, und je nachdem auch nicht mit andeen wallachen...
also ich würde ihn legen lassen... hengsthaltung ist doch mit deutlich mehr arbeit verbunden.
dann habe ich noch ne frage...
kannst du richtig western reiten...
also nicht im westernsattel sich oben halten, sondern hast du richtig proffesionellen westernunterricht gehabt... ?
ich würde einreiten schon selbst machen aber nur unter aufsicht eines erfahrenes trainers... alles andere geht meistens schief... wenn man nicht ein multitalent ist... oder man hat halt hinterher ein pferd das halt nie vernünftig ausgebildet wurde...
Also das mit dem englischen Sattel ist gar kein Problem finde ich sogar besser wenn du vor dem Westernsattel einen englischen benutzt.
Kastrieren würde ich in auch lassen, ich habe meinen Dülmi als 3 jährigen Hengst bekommen und ich sags dir es war zeitweise die Hölle. und wenn eine rossige Stute da war sahs ich keine 5 Minuten im sattel. Ein Wallch ist doch gleich toll und auf jeden Fall pflegeleichter!
Ich würde dir empfehlen mal nach Büchern zu suchen (Scheutraining, sanftes einreiten, vom Jährling zum Reitpfert, step by step, ect.) achte aber darauf das es sinnvolle bücher sind die du gut verstehst und dir wirklich weiterhelfen, manche bücher sind ziemlich sch...e geschrieben. vielleicht auch mal in einen Reitstall fahren und um ein gespräch mit einem guten Reitlehrer oder Bereiter bitten. Ich glaube das könnte dir sehr helfen und du könntest einige entscheidungen besser treffen.
Longenarbeit (dabei kannst du dann wenn er so weit ist decke, später sattel und dann immer so weiter auflegen),
Ganz liebe Grüße
Und da ist er wieder, der Unterschied zwischen "Moralvorstellungen" und "Geschäft".
Was sollten die Pferde denn Eurer Meinung nach kosten, wenn sich der Züchter / Händler zum Einreiten die Zeit nimmt, die ihr dafür gerne nehmen würdet?? Das kann kein Mensch bezahlen.
Wir haben die Tiere immer folgendermaßen vorbereitet:
- Ein paar Tage lang mit Trense und Longiergurt an die Führmaschine (natürlich immer mit nem Halfter drüber, Führmaschinenkette nie am Gebiss festgemacht), dafür aber ausgebunden. Zuerst etwas länger, mit der Zeit dann enger werdend (natürlich nicht zu eng...)
- Ein paar Tage lang den Sattel dazu (Longiergurt natürlich nicht mehr 
)
- Parallel dazu Arbeit an der Longe
- nach ca. 3-4 Wochen zum 1. mal Reiter drauf. 2-3 Runden führen, anschließend gehts ohne.
Ein paar Runden Schritt (ganze Bahn), ein paar Runden Trab (ganze Bahn)
Nach ein paar Tagen kommt der 3. Gang dazu, irgendwann kommen Zirkel dazu, irgendwann der Rest von den Hufschlagfiguren.
Nach spätestens 6-8 Wochen ist der Drops gelutscht, das Pferd ist rittig und geht an der Hand und an den Hilfen.
ohne peitsche uund sporen???
mit langer Gerte zu Anfang.
Später Gerte weg, dafür kurze, stumpfe Sporen.
Heißt das bei eurer Methode nach 6-8 Wochen täglicher Arbeit?
Hört sich ganz schön flott an finde ich...aber habe auch noch keine Erfahrung beim Einreiten.
Meine Rl arbeitet mit ihrem Youngster jetzt schon etwas länger und die läuft noch nicht immer gut am Zügel, die Hilfen kennt sie zwar, aber es zwickt sie doch immer mal wieder die Buckellaune.
Wenn ihr die Pferde nach diesen 6-8 Wochen verkauft, wie beschreibt ihr dann deren Leistungsstand?
Ansich nach täglicher Arbeit.
Allerdings auch keine 60 minuten am Tag. Da reichen schon 15-20 Minuten zum Anfang, mehr Kondition haben die eh nicht.
Zum Leistungsstand:
"Beschreiben" in dem Sinne muss man das ja nicht unbedingt. Es werden da ja keine Anzeigen für die Zeitung geschaltet. Im Telefongespräch mit den Kunden vorab wird halt erklärt, was mit dem Pferd gemacht wurde und was es schon kann. Dann kommen die Leute vorbei und gucken sich das Tier mal an, es wird vielleicht vorgeritten und die Leute setzen sich selber mal drauf. Das passt schon.
Oft genug aber auch, daß die Pferde 1-1/2 Jahre dageblieben sind und regelmäßig mit zu Turnieren gefahren sind. Springpferdeprüfungen, Eignungsprüfungen, Materialprüfungen (hiess zumindest früher so, heute heisst das glaub ich anders...) - der ganze Junge-Pferde-Kram halt.
Je mehr Platzierungen im Scheckheft stehen, desto besser werden die dann natürlich auch verkauft...
Ja das macht natürlich Sinn, das die Pferde dann teuerer werden, je mehr Leistung sie vorzuweisen haben.
Aber jetzt machst Du das gar nicht mehr? Also bist nicht mehr aktiv im Pferdegeschäft?
Ich plane mir innerhalb des nächsten Jahres ein Pferd zu kaufen und finde es interessant auch mal eine Beschreibung aus Sicht des "Verkäufers" zu hören.
Man hört ja immer wieder von Verkaufspferden, die je nach Bedarf, ruhig gestellt, aufgepuscht oder sonst wie mit Mittelchen zu gestopft werden, um sie besser verkaufen zu können.
Hast Du Tips, wie man das durchschauen kann?
ups, werd grad nen bißchen off topic merke ich...vielleicht merkts ja sonst keiner
Naja, ein paar Dinge gibt es schon, die auffällig sind...
- wenn Du zur Besichtigung fährst und es sitzt schon ein Reiter auf dem Pferd, wenn Du kommst: Achtung!
Könnte schon 1 Stunde müde geritten sein, vom Profi zusammengeknallt oder sonstwas
- speziell beim Hengst / Wallach: wenn das Tier aus der Box geholt wird: Schlauch beobachten!
Wenn der Schlauch ein bischen rausguckt, dann sind die Tiere meist sediert (medikamentös beruhigt)
Am Besten: Unangemeldet auftauchen!
"Guten Tag hier bin ich. War grad in der Nähe. Ich wollte mir mal das Pferd anschauen..."
... oder so
Zu mir: Mittlerweile mache ich garnixmehr mit Pferden.
Die Reiterei hab ich aufgegeben, da mir einfach die Zeit fehlt. Beruflich und privat ist soviel los, da bleibt zu wenig Zeit für ein Pferd.
Hy TOM,
ist schonklar das die züchter nicht so viel zeit haben für alles rund ums reiten, ich meinte ja eigentlich das wenn ich als Privatperson mein Pferd halt nicht so schnell einreiten würde sondern etwas mehr Zeitaufwand dafür verwenden würde, da hat man ja auch die Zeit dazu und einzüchter sollte ja auch nicht die starke Beziehung zum Pferd aufbauen wie eine Person die das Pferd für immer behalten will (sonst würde ja kein pferd mehr verkauft werden) Ich finde die arbeit der Bereiter ja auch nicht schlecht, ich meine ja nur wenn ich mir selbst ein junges ungerittenes Pferd zulege würde ich die arbeit dann auch gerne selbst machen (muss ja nicht für jeden gelten). Ach noch eine Frage kennst du dich im Bereich Pferde decken auch gut aus. Bin schwer am überlegen ob ich meine Reitponystute (Quarter-Reitponymix, Stockmaß 1,45m) decken lassen soll. Hättest du da ein paar Tips für mich oder könnte ich mich bei diesen Themenbereich mit Fragen an dich wenden?
Liebe Grüße
Emmanhof
(Foto von meiner Süssen, anklicken dann ist die Grafik besser)
Danke Tom für die Infos!
Kann Emmanhof auch gut verstehen, würde mir glaube ich auch sehr viel Zeit nehmen, wenn ich mein Pferd selbst einreiten würde, natürlich mit entsprechender Unterstützung.
Aber das "Profis" da ein bißchen flotter ran gehen müssen ist ja auch klar, schliesslich ist es ihr Job und sie leben davon.
| Zitat: |
Original von Gwen
also ehrlichgesagt wenn es ein mix ist würde ich ihn kastrieren lassen...
was bringt es dir wenn du ein hengst hast, du aberm it der konsequenz leben musst ihn nnie muit stuten auf die weide zu stellen, und je nachdem auch nicht mit andeen wallachen...
also ich würde ihn legen lassen... hengsthaltung ist doch mit deutlich mehr arbeit verbunden.
dann habe ich noch ne frage...
kannst du richtig western reiten...
also nicht im westernsattel sich oben halten, sondern hast du richtig proffesionellen westernunterricht gehabt... ? |
Da kommen ja richtig schoene Antworten :-)
Ich bin auch dafuer, ihn kastrieren zu lassen - da ist allerdings mein Onkel total dagegen. Aber mittlerweile hab ich mich an den Gedanken gewoehnt,einen Hengst in der Herde zu haben *sfz* Das mit den Wallachen ist kein Problem,da er nun schon einige Zeit zusammen (nur) mit Wallachen bzw. einem Hengst auf der Weide steht.
Und naja -was heißt "richtig Western reiten?" Ich bin anfangs (vor 7 Jahren) ein Jahr lang Englisch geritten; hatte da auch Unterricht - musste dann allerdings erstmals auf Westernausrüstung umsteigen, da ich mir eine Tinkerstute zulegte die frueher Trekking geritten worden ist, davon allerdings staendig Satteldruck und einen wunden Rist bekam. Da hab ich dann die Westernsaettel entdeckt u. bin da erstmals so geritten. Nya,und mit der Zeit fand ich das viel bequemer/laessiger als das Englische und wollt des dann auch richtig lernen - und hab mir dann Stunden genommen.
Außerdem ist mein Onkel, der mir beim Einreiten behilflich sein will ( 
) ein echter Westernreiter, von demher denke ich, waere das das kleinste Problem.
lass dich nicht von anderen dumm anmachen, jeder weiß was er kann und das Westernreiter nun mal denken ihre Reitweise sei super schonend und viel besser als unsere Englisch reitweise ist ja von jeher bekannt, ich akzeptiere Westernreiten, aber selbst als Laie erkenne ich doch hin und wieder welcher Schmu in dieser Reitweise herrscht!!!
naja ist aber in der englischen reitweise nicht anders...
das dumme ist dass viele leute denken kaum hat ein pferd nen westernsattel drauf es wäre ein western gerittenes pferd...
dasi st aber leider gar net so...
das hat null miteinander zu tun... und ein grossteil der freizeitreiter nimmt nen westernsattel und reitet aber damit englisch
*greus*
vor richtigem westernreiten ziehe ich den hut...
Ne,dass es schonender ist hab ich direkt ja nich behauptet. Ich finds einfach schoener und angenehmer fuer Reiter "und Pferd". Schließlich unterscheidet man das Westernreiten in den Texanischen Style und den Kalifornischen Style - und dabei bin ich mir sicher,dass die Texanische sicherlich entspannender fuer Beide ist - Kalifornischer S. hingegen nobler.
Was heißt,ich bin mir sicher,das findest in jedem Buch geschrieben.
Es gibt viele die der Meinung sind,dass Westernreiter mehr auf ihren Pferden rumhuepfen als versammelt zu reiten. Und klar,die Englische Reitweise IST "moderner/nobler". Aber es findet nunmal nich jeder Gefallen an der Art 
Aber wie gesagt, meinen Hanno reite ich auch englisch. Vondem her habe ich weder Vor- noch Nachteile an den verschiedenen Reitweisen.
wollte ich auch nicht zum Ausdruck finden, aber manchmal finde ich es einfach schlimm, meine Freundin meint zum Beispiel sie muss jetzt western reiten weil des ist ja so cool und so toll!!!
So, damit wir im Thread über Fotos nicht vom Thema abkommen, antworte ich summerwind hier
| Zitat: |
Original von summerwind
kannst uns ja dann über seine hoffentlich schnellen fortschritte informieren! ist bestimmt fü einige interessant, die das ncoh nicht live durchgemacht haben! so wie die sich verhalten, wys man beachten muss...!!!
LG
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Naja, wie gesagt. Bei dem Shettymix hatte ich von Anfang an überhaupt keine Bedenken, dass er mir beim Einreiten Probleme machen könnte...doch bei meinem Tinkerle bin ich noch nicht ganz sicher, werde ihn vllt von einem Profi einreiten lassen, ist mir dann doch zu gewagt einen Fehler zu machen...Er ist sehr sensibel.
Mein Shetty hingegen wirkt schon so erwachsen *g* Er ist total gelassen und wirklich, er erschreckt sich vor gar nichts. Er ist das ruhigste Pony das ich bis jetzt erlebt habe...kaum vorstellbar, für sein Alter.
Das erste Mal den Sattel oben, hat er nur blöd geguckt und ist etwas zur Seite gegangen als ich den Gurt LEICHT zu gemacht hab. Natürlich muss man aufpassen, dass man ihn mit den Füßen nicht am Bauch trifft (wie beim Antreiben), denn das ist er ja überhaupt nicht gewohnt...muss man erst langsam angehen lassen 
Auch beim Longieren ist er supi, allerdings zieht er sehr stark nach außen und man braucht beide Hände, ihn halten zu können, wenn er grad in der Phase ist, ausbüchsen zu wollen, hehe.
Im Praktikum durfte ich helfen, die Pferde einzureiten. Da war ne Hafistute, total lieb, wie dein Shetty. Ích durfte sogar ihr das erstemal den Sattel auflegen. Ích sollte den Sattel der Stute erst zeigen und vorsichtig drauflegen, hat super geklappt, hat nur blöd geguckt. Aber beim absatteln ist die direkt, sobald man den gurt lößte weggelaufen! Ich sollte die Stute zusammen mit einem anderem Pferd in der Halle laufen lassen, statt zu longieren, wie du. Aber ich glaub die waren auch schon weiter in der Ausbildung als deins.
Ich kann dir ein Buch empfehlen. Ist zwar etwas älter, aber man kann es denke ich benutzen, da viele Dinge ja heute auch noch benutzt werden. Es heißt Pferde- Alles über Reiten, Zucht und Pflege von Betty Skelton, einer Pferdeexpertin, die viel Erfahrung mit Pferden hatte. Vielleicht hilft dir das Buch etwas weiter. Ich finde es sehr gut beschrieben und umsetzbar.
Soo bin total verzweifelt
Nachdem mich mein Kleiner "abgeschmissen" hat, dass ich mich nicht mehr rühren konnte und ins Krankenhaus musste hat es mein Onkel im Round Pen versucht...als er ebenfalls nach einer Woche sehr böse abgebuckelt wurde, versuchte meine Tante ihr Glück (beide haben schon Jungpferde eingeritten)...Tja, dreimal dürft ihr raten, was mein Süßer mit ihr gemacht hat...als wir im Krankenhaus dann einen Familientreff abhielten (lol) hatten wir beschlossen ihn zu einem professionellen Bereiter zu schicken, da er wirklich ein Problempferdchen ist (hatten wir vorher aber schon gewusst, da er nicht nur beim Einreiten kleine, große Probleme macht). Da er meinem Onkel genauso wie mir gehört, hat er entschieden, dass wenn der Bereiter der Meinung ist, der Gaul ließe sich nicht einreiten (wovon mein Onkel felsenfest überzeugt ist *grummel*) kommt mein Schatz zum Metzger!!! Weiß gar ned ob er das ernst gemeint hat oder nur so aus der Laune heraus :-( Momentan ist meine letzte Hoffnung wirklich noch der Bereiter...
Och nein! Welcher denn?
Wieso wirft er euch denn ab? Wisst ihr wahrscheinlich nicht oder?
Reitet ihr ihn grad erst ein, oder habt ihr ihn vorher auch schon geritten und er fängt das jetzt erst an?
Der Irish Tinker-Pinto...aber das letzte Wort ist noch ned gesprochen - der kann unseren Kleinen nicht einfach zum Schlachten geben, "nur" weil er sich seiner Meinung nach nicht einreiten lässt??? Wer bitteschön hat schon mal von einem Pferd gehört, dass selbst nach professioneller Ausbildung den Sattel nicht akzeptiert...
Wir reiten ihn momentan erst ein bzw haben es versucht...Meine Tante meint es komme davon, weil er als Fohlen zu früh von der Mutterstute wegkam (weiß leider nicht mehr ganz genau, nach wie vielen Wochen die Beiden getrennt wurden, war damals ja noch meine eigene Stute und es war ganz bestimmt nicht zu früh)
hmmm... Ich kenne einige Pferde (vollblüter vona Rennbahn.... Hat ne bekannte vorm schlachter gerettet) und die wurden zu 99% zu früh entwöhnt, weil uns das sogar der Züchter gesagt hat... Er wollte die schlachten lassen, weil die halt kein geld gebracht habn... Is ja mittlererweile so üblich aufa Rennbahn
Der züchter meinte, die wurden im Januar 2000 geboren, und ende April entwöhnt... das sind dann ca. 4 monate (knapp) Mein RL macht es so, dass er die bis zum 7. Monat da lässt und dann gaanz langsam anfängt sie zu entwöhnen ... z.B. Spaziergang ohne Mami....
Jedenfalls meinte der Züchter halt Jan 00 geboren, April entwöhnt, und dann August 02 angeritten, und die haben nix gemacht (meinte der Freund des Sohnes)...
Also ich finds immer schade wenn junge Pferde wegen irgendnem Scheiß zum Schlachter wandern 
Die haben ja noch ihr ganzes Leben vor sich
Naja... Ich wünsch dir alles Gute und drück die Daumen wegen dem Bereiter....
Soo klappt bis jetzt ganz prima...Bin paar Mal schon raufgefahren und hab ihm bei der Arbeit zugeschaut - ist echt wahnsinn, mit was für einer Ruhe der Mann das macht! Und er meinte, mein Kleiner würde auch schon ganz gut mitarbeiten! Er hat mich auch gefragt, ob wir ihn nicht gemeinsam einreiten wollen, aber leider ist es zu weit weg um jeden Tag da hin zu fahren :-( Letztes Mal war ich zum ersten Mal wieder oben gesessen...und keiiine Zickereien hat er gemacht! Wir hatten den Sattel unten gelassen und ich hab mich Schritt für Schritt an ihn rangetastet. Erst nur den Oberkörper über ihn gelegt - immer weiter rauf...bis ich dann oben gesessen bin *freu*
@annimaki9989: Ja in dieser Branche gibt es viele schwarze Schafe, denn Zeit ist Geld. Ich erlebe momentan das totale gegenteil. Bin zur Zeit auf einem Gestuet in Irland und arbeite hier (Praktikumsmaesig) als Jockey und Bereiter. Die Pferde werden hier zwar mit knapp 2,5-3 Jahren angeritten, aber wirklich samft. Der Besitzer macht das selbst mithilfe seiner 3 Soehne. Hier wird erst mal longiert, erst ohne dann mit longiergurt. Dann wird die Trense hinzugenommen. Die Longe wird aber erst an das Trensengebiss befasetigt, wenn das Pferd soweit ist -> fuer jedes Pferd unterschiedlich! Und anstatt Longierpeitsche wird ne Doppellonge verwendet. Das Pferd wird zunaechst noch gefuehrt und dann erst longiert. Wenn es sich an den Sattel gewoehnt hat (ist ja theoretisch nur ein "Ponykissen"), kommt einer der leichtesten Jockeys und lehnt sich auf den Sattel, dann lehnt er sich ueber das Pferd und spaeter sitzt er dann auch drauf. Alles mit lieben Worten und Streicheleinheiten. Gerte oder "Stock" wird erstmal nicht verwendet. Bevor es das erste mal auf die Bahn geht, gibt es kleine ausritte in die umgebung mit einem aelteren erfahreneren Pferd und zunaechst noch einen fuehrer als sicherheit. dann erst wird auf der Bahn getrabt und mit einem Verlasspferd spaeter Galoppiert. Das alles dauert je nach Pferd 3-5 Monate. Ist nicht allzu lang aber schonender als manch andere es machen und die Pferde sind zufrieden, kriegen jeden Tag weidegang und es gibt fuer 3 Pferde einen Pfleger. In groesseren Staellen waeren es ca. 15 Pferde pro Pfleger. Aber diese Angabe ist ohne Gewehr. Ich kenne jedenfalls mehrere - leider.
So, mittlerweile haben wir meinen kleinen Scheißer wieder geholt...und er bockt noch fast genauso wie zuvor...Der Bereiter hat zwar rechte Fortschritte gemacht und in der Halle war er "auch ganz anständig" (bisschen übetrieben, lächel), und vor 2 Wochen gingen wir gemeinsam ins Gelände...Mehr schlecht als Recht. Letzte Woche bevor wir ihn gestern geholt hatten nochmal ins Gelände und es war die reinste Bocktour!
Sogar der Bereiter ist fassungslos und weiß nicht mehr was er machen soll! *besorgt guck* Man man man...ich weiß echt nicht mehr was wir noch machen können :-(
Bin mittlerweile schon am Überlegen mit ihm einen Kurs mitzumachen (so á la Monty Roberts oder Andrea Kutsch).
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