Pferde-Futter



Mich interessiert schon lange wie man eigentlich das Futter für sein pferd zusammen stellt. Woher weiß man den wie viel gramm Hafer oder oder oder das Pferd brauch? Kann mir das jemand erklären? Ich lerne doch so gerne dazu *süß drein schau*


edit: ich habs mal hierher verschoben, ich finde es passt hier besser
Ja, würde mich auch mal interessieren. Meins bekommt im Sommer nur Gras von der Wiese und im Winter Heu oder Silage. Nebenbei noch Mineralfutter und natürlich auch Möhren, Äpfel, Bananen, alte Brötchen, Leckerli großes Grinsen
Sehr gute Frage, wie ist das bei euch?
Das Grundfutter eines Pferdes ist vor allem das Raufutter, also Heu und Stroh, aber auch das Saftfutter (z.B. Gras, Silage, Karotten, Äpfel). Nicht das Kraftfutter! Dieses wird immer wieder verkannt und so erhält manches Pferd eine Kraftfuttermenge, die im Bereich der empfohlenen Grundfuttermenge liegt.
Das Raufutter sollte den Hauptbestandteil der Futterration ausmachen.Um eine ausreichende Futtermenge zu gewährleisten sollte das Pferd täglich mindestens 1 kg kaufähiges Raufutter pro 100 kg LM (Lebend-masse=Körpergewicht) bekommen. Das bedeutet für ein Großpferd also mindestens 5 bis 6 kg.
Als Kraftfutter werden heutzutage vor allem Hafer, Gerste und Müsli verfüttert. Ich halte ungequetschten Hafer für das optimale Grundfutter.
Ein Pferd, das leicht bis mittel (also etwa 1 Stunde täglich) gearbeitet wird, benötigt grundsätzlich nicht mehr als maximal 0,5 kg Hafer je 100 kg LM (lebendmasse). Ein Großpferd sollte danach 2,5 bis 3 kg Hafer täglich erhalten. Sobald die Arbeitsleistung herabgesetzt wird, sollte auch die Haferration entsprechend stark reduziert bzw. ganz gestrichen werden. Dieses gilt generell für alle Arten von Kraftfutter!

Gras/Heu enthält heutzutage nicht mehr ausreichend Mineralien und Spurenelemente.
So ist die Zufütterung insbesondere von Aminosäuren, Mineralien und Spurenelementen aber auch Vitaminen heutzutage unerlässlich. Denn diese sind die Bausteine des Körpers. Ein Mangel führt über kurz oder lang zu deutlichen Problemen, wie z.B. Verzögerungen im Fellwechsel, stumpfem Fell bis hin zu Hautproblemen, Hufproblemen.
ich füttere daher auch immer mineralpellets. Wink
In Teilen stimme ich Tascha zu, allerdings nicht in allen Bereichen.
Die Heuqualität ist total unterschiedlich, es gibt durchaus Heu, was genug Mineralien etc. beeinhaltet, ich denke da z.B. an Kräuterheu. Das ist dann evtl. ein bisl teurer, lohnt sich aber auf Dauer doch.
Ich würde also auf jeden Fall in regelmäßigen Abständen die Heuqualität testen lassen, da gibt es verschiedene Labore, je nach dem, wo man wohnt, wo man ein bisl Heu (auch Stroh) einschicken kann, um die Qualität messen zu lassen.
Generell solltest Du wissen, wie leicht-schwer-futtrig dein Pferd ist. Es gibt durchaus Pferde, die nehmen schon zu, wenn sie Kraftfutter nur von weitem sehen, andere bauen extrem schnell ab. Da muss man dann ein individuelles Händchen für entwickeln.
Generell bei Kraftfutter gilt, lieber mehrere kleine Mengen über den Tag verteilt, als eine große. Der Magen des Pferdes umfasst nur ca. 2 Liter, wenn du dem Pferd also 2 Liter Kraftfutter gibst, dann ist der Magen voll und es kann durchaus zu Problemen kommen.
Als Verfechterin der Offenstallhaltung, bin ich auch eine absolute Rauhfutterfreundin. Meiner Meinung nach sind die ganzen Zusatzfuttermittel Modeerscheinungen, die sich jedes Jahr oder alle paar Jahre ändern. Ein Pferd frisst in der Wildbahn fast rund um die Uhr, und so ist auch sein Verdauungstrakt aufgebaut. Wenn der lange Strecken nichts bekommt und dann auf einmal ganz viel, kann es schnell zu Entzündungen kommen.
Ich denke man sollte bevor man Mineralien etc. zufüttert erstmal das Blut untersuchen lassen, um festzustellen, was das Pferd eigentlich braucht, ob es überhaupt einen Mangel hat, das kann man ruhig regelmäßig untersuchen. Es gibt viele Pferdehalter, die stopfen dem Pferd alles mögliche in seinen Futtertrog, ohne zu wissen, ob es diesem Pferde überhaupt gut tut, bzw. fehlt.
Ein Pferd, was nur freizeitmäßig geritten wird, braucht eigentlich nicht viel Zusatzfutter, sobald allerdings die Leistung höher wird muss man auch das Futter darauf einstellen.
Auf keinen Fall Melasse oder son Zeug füttern, denn ausser Zucker ist da nicht viel drin.
Meine Meinung also, erstmal schauen, was das Pferd braucht und dann entsprechend zufüttern, aber als absolute Grundlage Rauhfutter in rauhen Mengen. großes Grinsen
Naja und in besonderen Stresszeiten (Fellwechsel, Stallwechsel, etc) gut aufpassen, denn da reagieren Pferde oft mit rapidem Abbau.
gut Daumen hoch jetzt weiß ich mal was, ich hab mich immer soviel gefragt wie man das macht. *glücklich bin*
Ich weiß nur das "mein" Pferdchen Heu kriegt auf einer Weide steht und das er , wenn er überhaupt mal was ansetzt, es sehr schnell weg ist ^^

aber ich glaube dir esperanza, denn heu ist wichtig, aber ich weiß nicht ob man das unbedingt untersuchen brauch, wenn man die verhältnisse der Weide, woher das heu kommt, weiß und das meiste sieht man ja beim heu -_- also es darf nicht zu staubig sein, es solte aber auch keine silage sein, vergammelt schon garnich usw. und so fort
doch, das sieht man heu schon an, die qualität und so!!!
silage finde ich gar nicht schlecht, bekommt mein pferd immer mi theu zusammen im winter!

Silage
ist durch Gärung konserviertes hochwertiges Grünfutter. Dabei wird das wasserhaltige Material (Gras, Mais, kleeartige Futterpflanzen, Ackerbohnen, Hafer, Rübenblätter usw.) meist gehäckselt in ein Silo gefüllt und luftdicht abgedeckt. Nun vermehren sich darin Milchsäurebakterien, vergären den Zuckeranteil der Pflanzenmasse und bilden daraus Milchsäure. Sie gibt dem Gemisch einen säuerlichen Geruch und Geschmack (ähnlich wie Sauerkraut) und einen pH-Wert von unter 4 gibt und verhindert damit das Wachstum von Fäulnisbakterien. Schließlich ist das Gemisch so sauer, dass selbst die Milchsäurebakterien gehemmt werden: Die Gärung kommt zum Stillstand und das silierte Futter ist nun lange Zeit haltbar. Allerdings sollte es vorsichtig und nur in kleinen Portionen aus dem Silo entnommen werden, weil zuviel Luftsauerstoff es verdirbt.

http://www.bauernhof.net/lexikon/lex_st/silage.htm
aha, aber es gibt doch auch silage, die nur halb getrocknetes gras ist, nicht heu sondern immer noch ein bisschen saftig, so hab ich es bei meinem kleinen hufi gelernt ><
Zitat:
Original von Misu

aber ich glaube dir esperanza, denn heu ist wichtig, aber ich weiß nicht ob man das unbedingt untersuchen brauch, wenn man die verhältnisse der Weide, woher das heu kommt, weiß und das meiste sieht man ja beim heu -_- also es darf nicht zu staubig sein, es solte aber auch keine silage sein, vergammelt schon garnich usw. und so fort


Ich meinte auch nur, wenn man denkt dem Pferd fehlt irgendwas, Mineralien, Spurenelemente etc. Dann sollte man Heu und Blut untersuchen lassen, bevor man wild anfängt irgendwelche Zusatzmittelchen zu füttern.
Also, ich persönlich sehe Heu nicht unbedingt an, ob es eine gute Qualität hat. Klar, es soll nicht schimmeln und nicht zu doll stauben, aber da hab ich noch nicht erkannt, wie es mit den Inhaltsstoffen aussieht. großes Grinsen

Generell, wenn man weiß wo es herkommt, sollte es auch genügen, aber wenn man gerne das Pferd rund um versorgt haben will und z.b. weiß, das das Heu zu wenig von Spurenelement x,y bringt, dann kann man, sofern mal will, gezielter zufüttern.
Kopf kratz hm joa, was soll ich sagen, ich glaube ich stimme dir mal so zu.
denn das kleine pony, von dem hab ich mal erzählt (von seiner rettung) den ich manchmal longiere , der brauch einfach nix, weil das alles nur ansetzen würde, der freut sich über sein heu das ein bisschen mit stroh gemischt ist und äpfel, aber am meisten über bananen die er aber sehr selten bekommt.

wolln ihn ja nicht für das weiden stehen und ab un zu longieren zu doll verwöhnen oder gar trösten ><
silage ist immer feucht. kommt durch den gährungsprozess!
ja okay. Könnte mir auch noch mal jemand sagen durch welches futter pferde krank werden, vllt auch giftige pflanzen. Und was im futter drinn steckt, gut wäre zu wissen für was man welches futter braucht ^^
um Mineralien auszugleichen fütter ich immer Reformin und Kräuterheu solchen Kikifax fang ich gar nicht erst an man kanns auch übertreiben mit der Fütterei!!!bei mir ist schon Kräutermüsli und Kräuterzusatz, dazu Bronchialelexier und Hustentropefen im Wasser enthalten, was denn noch, manche Fütterei kann auch ins Gegenteil umschlagen
habe meine Stute auch vorher untersuchen lassen, bevor ich angefangen zusatzfutter zu geben, Es stimmt, dass man nicht wild drauf los füttern sollte.

Giftige Pflanzen sind hier zu finden:
http://www.reiten.de/giftpflanzen-fuer-p...iftpflanzen.htm
ich habe da ein Buch ABC der Pferdefütterung - ganz interessant gibt es unter www.cosmos-verlag.de
danke *verbeug*
also bei uns ist das so das die pferde auptsächlich heu und halt im sommer wiese bekommen
aber wenn die pferde im unterricht geritten wurden kriegen sie etwas kraftfutter luzerne müsli pelletes oder ahfer (je nach pferd)
aber die alten pferde bei uns die schon total dünn sind die kriegen jedne tag kraft futter zu heu und weide
also e skommt bei uns darauf an wie viel das pferd getan hat und wie kräftig es sit

brot dürfen unsere pferde abe nicht weil in getrockneten brot pilzsporen drin sidn

aber äpfel möhren und bananen bekommen se halt von dem kindern/leuten die sie geritten sind
so ist es bei uns auch! man füttert nahc den tätigkeiten des pferdes! gerittenen bekommen hafer und kraftfutter, andere kommen auf die koppel und bekommen heu! unterschiedlich eben!!!

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