Hengst kastrieren lassen!?



Hallo, ich habe hier mal eine Frage:::::
Und zwar, vielleicht isst ihr da etwas drüber. Mit wie vielen Jahren sollte man einen Hengst kastrieren lassen und was sollte man beachten? Was sind so die Riesiken dabei? Ich hoffe ihr könnt mir helfen!!!!!!!!
lg Lena
Also ich glaub man sollte einen hengst mit ca. einem jahr kastrieren lassen! wichtig ist, das man es macht bevor er das erstemal so richtig "hengstig" ist! sonst kann es passieren, das er später immernoch "hengst-allüren" hat.
zu den risiken.... naja, war mal dabei wie ein hengst kastriert wurde: unglücklich da werden einfach nur die hoden abgetrennt. dann lässt man die wunde "ausbluten" da wird nichts zugenäht. erst wenn nach ein paar tagen die wunde sich nicht verschließt, wird was gemacht. außerdem gibt tierärzte die schlampig sind. es kam schon vor, das ein Ei vom hodensack in den bauchbereich gewandert ist. dann meint man, das man einen wallach hat, aber trotzdem kann er Fohlen zeugen. das kann zu manch einer unangenehmen überraschung führen! Hammer
wennn der hengst über 6 jahre alt ist bringt kastrieren in den meisten fällen ncihts da sie sich das verhalten schon angewöhnt haben und die hengsmanieren werden dan auch nciht mehr weggehen!
@ Bianca:
Ein Ei??
Von einem Hengst??
Ich glaub sie meinte ein Samen...
@ Anja
Ich denke sie meinte die Hoden! Und es kann vorkommen, dass sich ein Hoden in den Bauch verlagert. Wenn man dann kastriert, wird meist nur ein Hoden entfernt und der andere übersehen. Das kommt mal vor und manche Tierärzte, die das zwar wissen, "übersehen" das meist. Wenn der Hengst dann "Hengstig" wird und man dies zu spät bemerkt, dann ist meist schon ein Fohlen da! Augenzwinkern
heißt ja hodenEI!!!!!
@ bianca,wo wohnst du in österreich ?
@ selin

vorarlberg, also eh in der "nähe"!!! Augenzwinkern
hab mich nochmal infomiert.
also das "beste" alter zum kastrieren wäre ca. 18 monate!
Man kann es aber auch später machen. ich kenn sehr viele die ihre hengste erst mit vier karstrieren lassen.
Man sollte sich mal die Frage stellen, warum Pferde mit 18 Monaten kastriert werden.

Ganz einfach:

In der Regel ist das Pferd mit 18 Monaten noch beim Züchter. Der verkauft die Pferde mit 3-4 Jahren, wenn sie an Sattel und Trense gewöhnt sind und die Grundbegriffe gelernt haben. Eher verdient er eh nix an der ganzen Sache (Ausnahmefohlen mal außen vor gelassen, die erzielen natürlich auch deutlich jünger schon hohe Verkaufspreise).

Der "Durchschnittszüchter", der sich auf die Pferde für den Breitensport spezialisiert hat, verdient also seine Brötchen damit, daß er geldpotenten Muttis einen erzogenen Gaul für ihre Sprößlinge verkauft. Je besser die sportlichen und charakterlichen Grundlagen des Pferdes sind - desto mehr verdient der Züchter daran.

--> und genau da kommen wir zur Ausgangsfrage!
Die jungen Hengste stehen die ersten 2,5 - 3 Jahre ihres Lebens auf der Weide und haben nur dann "näheren" Kontakt zum Menschen, wenns ausnahmsweise mal Zeit für den Schmied ist, oder der Tierarzt mal dran muß. "Soziale Kontakte", wie sie in ihrem Sportpferdeleben hauptsächlich mit dem Menschen gepflegt werden, haben diese Pferde also fast nur mit ihren Artgenossen. "Revierkämpfe" oder Auseinandersetzungen um die Rangfolge in der Herde prägen in besonderem Maße den Charakter des Pferdes.
Fakt ist nunmal, daß ein Wallach sich in der Herde eher unterordnet, als ein Hengst. Und das ist genau das, was der Züchter will: ein Pferd, das gelernt hat sich unterzuordnen. Hengste sind häufig zu frech und selbstbewusst, so daß unerfahrene Pferdebesitzer schnell die Oberhand verlieren. Das fällt dann wieder auf den Züchter zurück ("Das freche Vieh hab ich von XXX gekauft"), der wiederum seine zukünftigen Umsätze schrumpfen sieht.

Folge --> Kastration sobald als möglich


(alles etwas überspitzt dargestellt, aber im Prinzip trifft es die Sache auf den Punkt.)
Das mti dem Hoden, wenn er in den Bauch hochwandert nennt sich dann Klopphengst. Die sind allerdings von der Zucht ausgeschlossen.
i glaube/weis

der hengst darf nicht zu alt sein

am besten macht man eine kastration im winter im stehen daheim im stall

zumiindest bei meinem wallach wars so
Meine zwei Kleinen werden im Mai/März 3 Jahre alt...und am Freitag hatten wir sie kastrieren lassen. Der TA kam zu uns auf den Hof, wobei ich anfangs recht skeptisch war - von wegen "unsteril" und solch Zeug...Da mir aber viele andere Pferdebesitzer geraten haben, die zwei Hengste nicht in einer Klinik kastrieren zu lassen - sondern direkt auf dem Hof, naja, haben wir das eben so gemacht (meistens kommen die Hengste in den Morgenstd unters Messer und werden 'gen Abend eh wieder nach Hause geschickt).
Der Vorteil dabei ist, dass es um einiges billiger ist bzw man sich im Allg. einige Kosten spart;
der Nachteil, dass man als Besitzer natürlich selbst mithelfen muss und es für rechtes Durcheinander sorgt...sie wurden "nur" sediert, standen zwar recht wackelig auf den Beinen - aber immerhin: sie standen *g*
Tja...als ich dann aber am nächsten Tag um 7:00 morgens in den Stall kam sah ich den Kleinsten blutüberströmt am Boden liegen, alles war angeschwollen und er wollte nichts fressen/trinken...Hab dann sofort den Tierarzt dazugeholt, der mit Müh und Not die Blutung stoppen konnte und wenigstens einen kleinen Bissen in das Tier reinbrachte...er meinte, würde es am Nachmittag nicht besser sein, müssten wir ihn in die Klinik bringen...
soweit kam's dann aber Gott sei Dank nicht und jetzt geht's ihm auch schon um einiges besser.
also bei uns auf dem hof haben wir die hengste mit ca. 2 jahren kastrieren lassen...bei uns im dorf gibt es eine tierklinik und man kann die pferde dorthin führen...das haben wir dann auch immer gemacht und die pferdchen standen dann dort ein paar tage bis es ihnen wieder richtig gut ging und sie wieder fit waren...der tierarzt is auch ziemlich zuverlässig und "übersieht" da nich mal versehentlich was...bei den kastrationen von unsern pferde gab es deshab auch nie ein problem...

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