Smillas Reitparadies



Hey ihr lieben!
Wollte mich und meinen Hof mal vorstellen: also, tadaa, da sind wir! großes Grinsen

Und jetzt folgt die Geschichte, wie wir einander gefunden haben:

Die wenigsten Leute können von sich sagen, schon mal im Lotto gewonnen zu haben. ich schon. Und zwar ne ganz schön große Summe!!! Dabei spiel ich gar nicht regelmäßig oder so, sondern hatte das Los zum Geburtstag bekommen, mehr als Gag.
tja, da stand ich nun; das abgeschlossene BWL Studium gerade in der Tasche und ziemlich viel Geld in der hand. Was jetzt?
Ich überlegte, mein Geld in eine Immobilie zu stecken. Ein nettes Haus oder so, das ich erst mal vermieten könnte und später, wenn ich mal eine Familie habe, selbst beziehen könnte. Also studierte ich fleißig die Inserate- da stolperte ich über folgende Anzeige:
Reithof günstig abzugeben, 16 Boxen, Koppeln u. Reitplatz vorhanden, Nebengebäude mit Ferienwhgn., ruhige Lage, super Ausreitgelände
ich hatte ein eigenes Pferd, meinen geliebten Antares, aber daran, einen Reiterhof zu kaufen, hatte ich bis dahin noch nicht gedacht. Aber diese Anzeige machte mich neugierig und ich beschloss, mir den Hof einfach mal anzuschauen.
Dort angekommen stieg ich aus meinem Auto und betrachtete die Anlage. Das ist es! Hier will ich bleiben. der Hof war so irrsinnig schön; so fröhlich in gelb und weiß mit Fachwerk. Auch die Landschaft drumherum war wunderschön und für Ausritte wie geschaffen.
Die Frau, die mich begrüßte war zunächst sehr erstaunt, weil ich noch so jung war. Aber ich erzählte ihr von meinem Lottogewinn und meinem abgeschlossenen BWL-Studium und sie war einigermaßen beruhigt.
Sie hatte den Hof zuvor als Ferienreithof ganz allein geführt, während ihr Mann in der Stadt gearbeitet hatte. dann hatte ihr Mann aber seinen Job verloren und sie kamen finanziell nicht mehr über die Runden. Daher hatten sie beschlossen den Hof zu verkaufen und auszuwandern. "Ich habe eine Schwester in Schweden.", erklärte sie mir. Die Schulpferde hatte sie schon verkauft und ihr eigenes nahm sie mit. "Nur Orlando konnte ich bisher noch nicht verkaufen..." begann sie. "also, wenn Sie den Hof kaufen wollen, könnten Sie ihn gleich mitkaufen. Das wäre super, wir fliegen doch schon in zwei Wochen...“ Zwei Wochen!!! Das hieß für mich, dass mir nicht mehr viel Zeit blieb, mich zu entscheiden... „Dann zeigen Sie mir doch mal den Hof und Orlando.“ Sie begann mit der Führung. Das Haupthaus war L-förmig; im vorderen Teil waren unten Sattelkammer, Futterkammer und Reiterstübchen; darüber war die Privatwohnung. Sie führte mich auch durch diese. Sie war auf etwa auf einen 3-4 Personenhaushalt ausgelegt und sehr schön geschnitten. Im anderen Teil des L-förmigen Gebäudes waren die Boxen. Sie waren sehr großzügig angelegt mit genügend Platz auch für große Pferde und einer automatischen Wassertränke. „Wir haben alles noch renoviert, bevor mein Mann arbeitslos wurde“ , erzählte mir die Frau. Als nächstes zeigte sie mir noch das Gebäude mit den Ferienwohnungen, das etwas abseits lag und vor dem es einen großen Parkplatz gab. In einem Kopf begann ich schon einen Finanzplan für den Hof anzufertigen.
Als letztes führte sie mich zu den Koppeln, auf denen zwei Pferde ausgelassen tobten. „Das da hinten ist meiner, Black Jack. Und der Dunkle, das ist Orlando.“ Orlando war ein schön gebauter, eleganter Wallach. Er war mir auf den ersten Blick sympathisch. „Er ist ein liebes Reitschulpferd“, erklärte meine Begleiterin. „Er ist manchmal ein wenig tollpatschig und wenn es ihm zu heiß ist, sehr faul. Aber ganz zuverlässig. Kein hoch ausgebildetes Dressurpferd oder talentierter Springer, aber sehr lernwillig.“ Jetzt kam er zu uns herüber getrabt. „Was hat er denn da für einen Kratzer?“ , fragte ich. „Tja, wie gesagt, er ist ein kleiner Tollpatsch. Er hat sich an der Boxtür angehauen...“ Orlando hatte inzwischen versucht, seinen Kopf in meine Westentasche zu schieben und mich dabei beinahe umgeschmissen. Jetzt sah er mich etwas verdattert an. Ich musste lachen. „Ja, wirklich ein lieber Kerl. Also, ich muss mir das Ganze noch mal überlegen und melde mich dann in ein paar Tagen bei Ihnen. Wäre das okay?“ „Aber natürlich. Bloß, wenn in der Zwischenzeit jemand den Hof will...“ „wer zuerst kommt, mahlt zuerst, schon klar“, grinste ich und fuhr nach Hause. Dort setzte ich mich erst mal hin und rechnete und rechnete. Ich telefonierte mit allen möglichen Leuten, holte mir rat von meinen freunden und diskutierte lang mit meiner Familie. Endlich stand fest: ich würde es versuchen. Das Geld aus dem Lottogewinn reichte für den Hof; sollte mein Projekt daneben gehen, würde nicht allzu viel Eigenkapital drinstecken. Und ich hatte einfach unheimlich Lust, ganz selbstständig etwas zu tun. Der Hof war das ideale Projekt , und „ganz nebenbei“ ermöglichte er mir, täglich mit Pferden zusammen zu sein.
Ich sagte also zu; und nach einem sehr befriedigenden Proberitt kaufte ich auch noch Orlando dazu. Außerdem engagierte ich eine Stallhilfe und einen Reitlehrer und inserierte freie Boxen. Später einmal sollten in den Boxen hauptsächlich meine eigenen Pferde stehen, doch vorerst reichte das Geld nicht. Außerdem sollten immer drei bis vier Boxen frei bleiben für Leute, die gemeinsam mit ihren Pferden verreisen wollten. Ich hatte einmal davon gelesen und war so begeistert von der Idee, dass ich sie auch an meinem eigenen Hof verwirklichen wollte.
Auch mein Antares siedelte natürlich auf den hof um. Ich habe Antares schon viele Jahre; und er ist mein absolutes Traumpferd. Er ist 14 Jahre und so groß, dass ich den Steigbügel verstellen muss, um auf seinen Rücken zu kommen. Er ist sehr verschmust und ähnlich wie ich, von der Dressur begeisterter als vom Springen. Bei Ausritten ist er sehr zuverlässig und scheut nur bei richtig großen, gefährlichen Landmaschinen... und überhaupt ist er eben einfach das beste Pferd der Welt.
Als ich den Hof gerade eingerichtet hatte, war noch ein kleiner Betrag über. Es wäre natürlich sinnvoll gewesen, dieses Geld als Notgroschen zu behalten, aber ich konnte nicht widerstehen und kaufte eine 4jährige Stute: Fame. Dieser Name ist sehr passend, denn sie hat wirklich großes Talent- doch leider weiß sie das auch selbst. Der Reitlehrer und ich sind im Moment sehr bemüht, ihr ihre Starallüren wieder auszutreiben...
Mittlerweile sind auch einige Boxen vermietet und die Ferienwohnungen für den Sommer fast ausgebucht. Für die Hauptsaison plane ich die Veranstaltung eines Turniers, zu der auch die Reiter aus der Gegend eingeladen werden sollen. Na ja, kein richtiges Turnier, mehr Spiele, bei denen Reiter und Pferd beweisen müssen, wie gut sie zusammen arbeiten können. Darauf freue ich mich schon tierisch...
Ihr seht also, ich bin gut im Schwung. Aber mir macht die viele Arbeit nichts aus, weil ich noch nie bei etwas so viel Spaß hatte. Ich hoffe, dass es so toll weiterläuft.
hey! herzlich willkommen hier! Willkommen

ich hoff, du fühlst dich wohl?! smile

LG Wink
Von mir auch ein herzliches Willkommen

Wünsch dir ganz viel Spaß hier! smile
Danke Danke Danke
GRINS...
ja, fühl mich bis jetz scho wohl hier...
auch von mir..und tolle gecshichte!!
Wollte Dich auch begrüßen und sagen, dass es Spaß gemacht hat deine Vorstellung zu lesen.
Auch von mir ein: Herzliches Wilkommen! smile

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