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Ich wollte euch mal fragen, ob ihr das Problem mit übermotivierten Eltern in euren Reitschulen kennt?
Ich reite ja auf einem Hof, in dem sehr viele kleine Kinder, hauptsächlich Mädchen reiten. Die Besitzerin des Hofes, macht das auch sehr schön mit den Kleinen und ist sehr geduldig dabei. Sie lässt sie lange an der Longe und mit Voltigiergurt reiten, damit sie sicher auf dem Pferd werden und Vertrauen finden. Leider geht es vielen Eltern oft nicht schnell genug mit den Fortschritten ihrer Kinder. So höre ich immer wieder Diskussionen der Eltern mit der Hofbesitzerin, dass ihre gerade 6-Jährigen Kinder doch mal langsam mit Sattel in der Gruppe reiten könnten. Oder sie wird mit Fragen bombadiert, wann das Kind denn endlich das Kleine Hufeisen machen kann. Dabei sind die Kinder noch gar nicht sattelfest. Und oftmals ist es auch nicht der Wunsch der Kinder, sondern nur der, der Eltern. Gerade die Kleinen sind oft glücklich noch mit Voltigiergurt reiten zu dürfen und sind in der Gruppe einfach völlig überfordert.
Ähnliche Probleme gibt es sicherlich auch bei älteren Kindern.
Wie sieht es in euren Reitschulen aus? Gibt es da auch solche Probleme? Oder habt ihr womöglich selbst Eltern, die euch zu Höchstleistungen antreiben?
Würde mich mal interessieren!
Gruß Schneeweißchen
nee, meine sind ganz ungar nicht so, zum glück!!! ihnen wäre es am liebsten ich wäre nicht so pferdeverrückt^^
aber ich hab das auch schon oft gehört. und da reiten die knirpse dann mal 3 stunden oder so frei und schon wollen die eltern, dass sie auf turnieren starten und so... bei uns ist mir das aber eigtl noch nie aufgefallen. es gibt nur einige, die eben ers mn paar stunden reiten und von sich sebst aus dann sagen, dass sie aufs turnier wollen, sie dfürfen dann aber eigtl auch nicht.
meine Eltern wollen mich auch nicht antreiben. bei uns, soweit ich weis, sicnd die eltern von den reitschülern auch nicht so. ich hatte mal ein buch gelesen, wo die cousine von der angefangen hat zu reiten, und ihr onkel war halt immer eifersüchtig weil die besser und länger ritt als sein töchterchen. Auserdem hat er die reitlehrerin dazu gebracht ( obwohl sie sagte das ginge sowieso nicht gut), nach einem oder zwei monaten reiterfahrung( die cousine hatte jeden Tag reitunterricht) auf ein tunier(die cousine wollte noch nicht mal!!!) mitzunehmen. Ich find das ein bisschen zu hoch.
bei m ior würde ich mich über ein wenig motivation freuen... meine eltern haben mit pferden ganz und gar nichts am hut..... nun ja, ich kenne keine übermotivierten eltern, nur meine beste freundin, die griegt reitstunden, deren eltern reiten auch , aber die sind nicht übermotiviert!!!!
In dem ollen Stall wo ich angefangen hab zu reiten war das ganz schlimm, mit den ÜBERmotivierten Eltern. Da waren die Muttis meist noch eingebildeter als die jungen Mädels, hust, sorry wenn ich das so sagen muss...Die Mädchen liefen (meist waren sie zwischen 13 und 15) mit erhobenen Nasen durch die Stallgassen und gaben nur abwertende Kommentare über die Pferde der anderen ab. Wir haben zwar auch 5 Pferde, aber wenn ein 13jähriges Zicklein schon 3 oder 4 Turnierpferde hat? Übertrieben...Naja, auf jeden Fall stehen da die Eltern an der Bande am Halleneingang und gucken ihren Sprösslingen bei der Reitstunde zu (manchen ist eine "normale" Reitstunde ja nicht gut genug, da wird glatt Einzelstunde genommen) und man fühlt sich wie auf dem Fußballfeld! Kennt ihr das? Die Fans stehen am Rand des Feldes, wedeln mit Fahnen und feuern die Spieler an...fast genau so ist das auch dort im Stall. Die stehen da draußen - womöglich noch in ihren kurzen Röcken und offenen Sandaletten, unterhalten sich, wie ach so toll ihre Mädels doch sind und wie klasse sie schon reiten und welchen Platz sie bei irgendwelchen Turnieren schon belegt haben...hin und wieder winken sie, oftmals kommt dann ein dummer Satz, von wegen Schulter raus, Bauch rein...blablabla...Obwohl sie keine Ahnung haben 
"Wäre sie nicht schon so weit, das und das Turnier anzutreten?"
Oh Jesus da bleibt einem nichts anderes übrig als mit den Augen zu rollen...
Ich kenne auch einige Übermotivierte Eltern, aber ich denke, deren "Motivation" kommt daher, dass sie gerne Ergebnisse sehen wollen. Ist ja auch irgendwie klar, denn Reiten ist ein teures Hobby und in dem Alter zahlen dass zu meißt die Eltern, nicht die Kinder selbst. Wenn die Eltern dann ein halbes Jahr zugucken müssen, wie ihr Kind immer noch am Kreis an der Longe hängt, ist das wohl demotivierten. Auf der anderen Seite bin ich absolut dafür, dass Reitlehrern überlassen sein sollte, wann die Kinder von der Longe wegdürfen, denn die können das doch wohl besser beurteilen, als die Eltern! Und ganz klar, bei mir geht Sicherheit absolut vor.
Ich habe auch einmal bei einer Reitstunde zugeguckt, wo 8 kleine Mädels und Jungs, zwischen 5 und 7 auf den Ponys saßen und versucht haben eine Abteilung zu reiten. Die RL stand in der Ecke hat lustig in die Runde gerufen, was zu reiten sei. Allerdings, hat kaum ein Kind sein Pony auf dem Hufschlag gehalten. Die Ponys haben sich ne nette Zeit in der Mitte der Halle gemacht und die Kinder guckten alle ziehmlich verstört durch die Gegend. Da frage ich mich, was ist der Sinn?
Dann doch lieber etwas länger an der Longe, mal am Anfang ein paar Einzelstunden, ohne Andere Ponys. Denn welche Reitanfänger bekommt schon sein Pferd auf den gewollten Weg, wenn die anderen alle irgendwo anders hintingeln?
Und Abteilungsreiten wirklich erst, wenn die Kids soweit sind.
Ich persönlich halte sowie so viel mehr von Einzel bzw. ganz kleinen Gruppen. 8 Leute sind mir viel zuviel.
Ich kannte aber auch die andere Seite, eine wirklich sehr talentierte 13 jährige, mit ihrem hübschen, sehr talentierten Sportpony. Die gerne Springen wollte. Die RL sagte, dass sein auch an der Zeit. Aber Mammie hatte Angst. Und wollte das immer nicht. Erst, als es eine komplette Schutzausrüstung gab durfte die Kleine springen. Naja, einen Monat später hat sie ihr erstes Springen gewonnen. Die hatte einfach wirklich ein Naturtalent! Und ein tolles Pony!
Also bei uns am Stall gibts sowas wie übermotivierte Eltern eigentlich auch nicht. Jedenfalls nicht, dass ich wüsste. Bei uns sind eher die Kinder n bisschen übermotiviert.
Meine Eltern sind auch das genaue Gegenteil von übermotiviert. Sie wären froh, wenn ich und meine Schwester nicht reiten würden, weils so teuer ist... Einmal waren wir auf nem Turnier, da waren se dann schon n bissl stolz, aber ansonsten...
Im Herbst machen wir wahrscheinlich das kleine Reitabzeichen, das lassen sie uns schon machen, auch wenns wieder zusätzliches Fahren bedeutet, aber sie wollen halt auch, dass die 7 Jahre Reitstunden irgendwas bringen.
Ansonsten...wenn ich so hör, dass manche Eltern wollen, dass ihre Kinder nach nem halben Jahr schon auf Turniere gehen kann ich bloß den Kopfschütteln. Meine Eltern wollen das garantiert nicht, weil sie ja zum Turnier fahren müssen und uns wieder holen. Die sind froh, wenn wir nicht oft z.b. auf Turniere wollen. Drum kann ichs mir auch nicht so vorstellen, dass andere Eltern sich das unbedingt wünschen, dass ihre Kinder nach kurzer Zeit schon so oft wie möglich auf Turniere gehen und Schleifen sammeln...
bei uns im reitstall gibts zwar keine übermotivierten erltern, aber einmal wollte ein mädchen (vll. 12 oda 13) bei uns mit reiten anfangen und da wir jedes zweite wochenende im monat (im wechsel samstag oda sonntag, also immer nur ein tag pro wochenende) den ganzen tag (von 8 - 17 uhr) mitthelfen müssen hat das mädchen eben ein ganzes wochenende probe arbeiten sollen ob sie das überhaupt schafft...naja samstags wurde sie dann also von ihren eltern hergebracht un ich hab erstmal fast nen lachkrampf gekriegt als ich das mädchen gesen hab...so arg geschminkt das man dafür mindestens ne stunde braucht und dann in der schicksten englisch reitkleidung...also mit helm, reithandschuhen, reithose, reistiefeln und gerte(!!!) ich glaub der hat nie jemand gesagt das man western ohne gerte reitet...(bei uns reiten die meisten auch ohne helm, außer im gelände...und wir ham ne normale jeans und n normales t-shirt zum reiten an...ok westernreitstiefel schon aba die meisten kaufen sich die auch erst nach nem halben jahr)...naja auf jeden fall hat die mutter dann gleich mal gefragt wann ihre tochter den das erste mal aufs turnier gehen könnte...die eltern und das mädchen ham die ganze zeit so extrem hochnässig geguckt des wir gedacht ham wenn die laufn müsste es sie eigentlich auf die nase haun weil die ja gar nich sehn was am boden so alles ist...das mädchen hat den ganzen tag lang nix gemacht außer uns beim misten und sonstiger arbeit zuzugucken und wollte uns sogar noch sagen was wir machn müssten und wie alles geht, dabei hat sie selber noch nie etwas mit pferden zu tun gehabt...abends wurde die junge "dame" von ihren eltern abgeholt und am nächsten tag kam morgens der anruf das das töchterlein nicht kommen könnte das sie so einen muskelkater hätte das sie noch nicht mal einen arm heben könnte...außerdem sei ställe ausmisten und solche arbeit unzumutbar für das liebe töchterlein und sie würden sich einen anderen stall suchen in dem der kleine engel gleich auf turniere gehn könnte...
da sag ich auch nur: ein fall von übermotivierten eltern und dazu noch extrem eingebildet, inklusive tochter....
Bei uns gibt es das ebenfalls. Aber es ist nicht ganz so extrem wie bei euch. Jedenfalls kann die Reitlehrerin ca. einschätzen wie lange das Kind noch braucht. Aber wenn es in der Gruppe reitet, dann in der frühesten Gruppe ( meist die anfänger Gruppe ) in der kaum galloppiert wird erst die Hufschlagfiguren etc. alles erstmal auch in Abteilungen.
Jedoch gibt es eine bei mir in der Gruppe, reitet wahrscheinlich nicht so lang, ihre Mutter sowohl auch sie sind total übermotoviert. Als wir mal Cavalletti gesprungen sind, mit ihrer neuen RB, wollte sie immer und immer wieder. Aber sie achtet kaum auf den Husten und sagt immer das wird schon wieder. Der Husten kommt wahrscheinlich von der Besitzerin, da diese jedes Wochenende samt Kind ( + ihr Pony ) aufs Turnier geht und nach jedem Turnier komplett abwäscht. Das sie nichts dagegen macht find ich... naja .... Aber die Mutter redet immer mit unserer Reitlehrerin und fragt noch dies und das etc. 
Sie will ja nur das beste für ihre "kleine". Ich finds nervenaufreibend. Weil sie bis um halb 6 mit unserer Reitlehrerin labert und wir kaum was von der Stunde haben.
Aber es gibt auch Eltern, die die ganze Stunde zuschauen und wenn das Kind mal nicht so reitet dann gibt es Tipps von der Mutti die an der Bande steht und dann wird mal zugeflüstert " Mehr Zug halten, nach vorne schauen" etc. Als ob unsere Reitlehrerin das nicht sehen würde und das korregieren würde. Da nun aber höchstens 8 in einer Gruppe reiten, hat Regina ( unsere Reitlehrerin ) eben nicht 8 Augen um auf jede einzelne zu Schauen!
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