Schulpferde- allgemeiner Gesprächsfaden



Huhu da ich selber Schulpferde reite dachte ich es wäre vielleicht interressant eine kleine Gesprächsrunde zu eröffnen.
Hier könnt ihr wenn ihr möchtet eure besonderen Erlebnisse spezieel mit Schulpferden austauschen

Von vielen hört man ja immer dass Schulpferde abgestumpft,blöd usw sind
meine Meinung ist ganz anders Schulpferde sind ganz besondere Pferde!
Sie tragen von Jahr zu Jahr immer Anfänger (was sicher nicht immer angenehm ist) treu auf ihrem Rücken.Sie sind meist sehr brav und willig...
Jeder der meint dass Schulpferde minderwertig sind darf nie vergessen dass er nur durch sie das Reiten gelernt hat!

Was allerdings schade ist dass man keine starke Beziehung mit den Schulis aufbauen kann...oder habt ihr vll Tipps und Tricks um die Beziehung mit dem Schuli zu festigen?
LG Wink
Reite selber auch Schulpferde. Klar bei uns sind manche schon total verritten worden, was man als Fortgeschrittener sehr merkt. Bin auch jeden Tag im Stall und helfe, so gut es geht. Und höre auch oft "Oh nein schon wieder die!" Also ich finds inzwischen echt nervig und kanns gar nicht mehr hören!

Also die Beziehung festigen, wenn mir ein Schuli besonders gut gefällt frage ich, ob ich den nicht öfters reiten könnte, krieg ihn dann auch öfters und freue mich auch. Aber da ich eben nicht jeden Tag reiten kann, ist das eben nicht so einfach wie mit einem eigenen Pferd, das eigentlich nur 1,2 reiten
hm also am liebsten reite ich Pia eine circa 14-jährige Schimmelstute.Es herrscht glaube ich mal ein Vertrauen zwischen uns sie kennt mich ich sie. Aber da ist es wie gesagt sehr schade dass wir kein enges Verhältnis haben.Da ich auch nur einmal die Woche in den Stall komme

Wink
Klingt jetzt vllt bescheuert, aber ich denke, wenn man ein Pferd, insbesondere ein Schuli, öfters hat ( reitet ), lässt es sich besser reiten, weil es mehr Vertrauen in einem hat und weiß der da oben ist eigentlich ganz okay
Mhm, gut ich denke da spielt auch ein anderer Faktor ne Rolle. Weil du das Pferd dann ja kennst und weisst wie es reagiert und du weisst wie du die Hilfen geben musst damit er/sie am besten mitmacht.
Ich reite auch Schulis und bin auch nur 1x die Woche im Stall. In den Ferien kommen wir (ich, meine Schwester, und beliebig viel Reitfreundinen Augenzwinkern ) manchmal zum Ausreiten, oder einfach nur so um die Hottas gründlich zu putzen oder zu waschen.
Wenn man nur 1x in der Woche kommt ists natürlich schon schwierig ne engere Verbindung zum Pferd aufzubauen, aber durch so sachen, wie eben einfach mal kommen und die Pferde putzen kann mans auch beschleunigen.

Sternchen und Tatjana ich geb euch beiden recht...ich denk, es spielen beide Faktoren eine Rolle.

Ich hab in meinen ersten Reitjahren, bestimmt 3 Jahre lang ein Shetty geritten. Ich hab ihn geliebt und war zutiefst betrübt wenn ich mal ein anderes Pferd nehmen musste. Am Anfang hat er mich noch ziemlich verarscht, aber dann is es besser geworden. Ich vermute halt einerseits, weil er mich besser gekannt hat, gewusst hat was er sich nicht erlauben darf, aber andererseits auch weil ich ihn besser gekannt hab und gewusst hab wann ich was machen oder nicht machen darf.

Dann irgendwann hatte ich ein anderes Lieblingspony, den Whisky, weil ich für das Shetty einfach zu groß und zu schwer geworden bin. Ich hab dann erst ne Zeit lang n paar verschiedene Pferde geritten und den Whisky mochte ich da auch noch nicht so. Dann irgendwann hat man mich eben öfters auf ihn gesetzt. Am Anfang hab ich ihn nicht gemocht und bin nicht so gut mit ihm zurecht gekommen, weil er damals schon ungefähr 25-28 war und eben sehr eigen zu reiten. Als Beispiel: Zum Angaloppieren darf man bei ihm nicht einfach Galopphilfen geben und wenns nicht geht fester zudrücken oder nen Klaps mit der Gerte geben...wenn man das tut, haut er die Bremse rein. Bei ihm muss man das äußere Bein ganz wenig zurücklegen, sich zurücklehen und den Bauch richtig rausstrecken. Dann galoppiert er ohne Mucken. Das sin halt so Dinge die war ich von dem Shetty nicht gewohnt. Außerdem war er natürlich wegen seinem Alter um einiges fauler als das Shetty, das jünger war (ich weiß nicht wie alt er ist, aber ich denk auf keinen Fall so alt wie der Whisky). Das hab ich auch nicht gemocht. Irgendwann hab ich mich dann mit dem alten Stinker abgefunden, hab gewusst wie ich ihn reiten muss, was ich machen darf und was nicht und ich glaub, er hat mich auch nicht grad gehasst. Vielleicht weil er gespürt hat, dass ich ihn gern reite. Der Whisky ist wegen seiner Eigenheiten ziemlich unbeliebt...früher wie heute.
Nach nem Reitunfall bin ich dann nicht mehr auf ihn gekommen sondern auf dem Marco (Ich hab gesagt, ich möchte n braves Pferd, nur damit man mir nicht den Chicco gibt, weil wenn der n schlechten Tag hat, dann buckelt er einen gern mal runter. Der Whisky war brav, aber man hat ihn mir dann halt nimmer geben, weil der Marco nicht nur brav war, der war ne Lebensversicherung in Pferd)
Jetzt muss in letzter Zeit eine Freundin öfters den Whisky reiten. Sie mag ihn nicht, und ich soll ihr halt dann immer bei Dingen wie Satteln, Hufe auskratzen und so helfen. Beim Hufe auskratzen ist er auch n bisschen eigen. Für mich ists kein Problem mehr ich habs oft genug gemacht, aber wenn man nicht weiß wie... Na ja, ist immer voll lustig, wir binden die Pferde halt fast nie an, und wenn sie dann z.b. mit dem Sattel kommt dreht der Whisky ihr immer wieder den Hintern zu. Sie schimpft dann immer, sagt dass sie ihn anbindet wenn er nicht stehen bleibt und so. Ihn interessiert des halt wenig. Dann bindet sie ihn meistens auch nicht an, sonder kommt zu mir "Martinaaaa, mach du des bitte"...gut, ich komm in die Box "Whisky, Schatzi, komm her..." ich geh hin, Sattel drauf, vortun, wieder zurückrutschen, Gurt zu, und das Pferd ist gestanden wie ne 1 großes Grinsen Des is schon immer wieder toll, weil das für mich halt auch n Beweis dafür ist, dass er mich nicht grad hasst.

Ja, dann hatte ich eben immer den Marco, der war auch nicht wirklich beliebt, weil er faul war wie nicht grad nochmal was. Ich hab ihn auch total gern gemocht. Was heißt gemocht, ich hab das Pferd über alles geliebt, ich hab dem vertraut wie nie zuvor nem Pferd. Dann hat man ihn halt einschläfern müssen...

Dann kam ich halt auf n Moritz, bis es er n halbes Jahr gelahmt hat. Jetzt kann man ihn wieder reiten, aber halt nicht mehr oft. Und als er angefangen hat zu lahmen hab ich halt den Enrico bekommen und weil der Moritz in der Stunde vor uns und manchmal sogar in der Stunde nach uns gehen muss, kann ich ihn halt nimmer oft nehmen. Mit dem Moritz hab ich mich schon auch angefreundet, am Schluss ist er mir dann auch schön an den Zügel gegangen und so, aber ich hatte ihn halt nur knapp n 3/4 Jahr und das auch nicht jede Woche (schon die meiste Zeit, aber manchmal halt nicht), dann ists klar, dass man nicht so viel Verbindung zu nem Pferd aufbauen kann, wie wenn mans 3 Jahre reitet.
Und den Enrico, den hab ich jetzt auch seit ca. nem 3/4 Jahr relativ regelmäßig, aber der is auch so n Kanditat... großes Grinsen

Hach, jetzt hab ich schon wieder so viel geschrieben...
ja hm also wie gesagt ich reit Pia...in unserem Stall stehen nur drei geeignete Pferde für meine Größe des ist zum einen Pia, Fanny und Larissa.
Pia hat für mich die richtige Größe Augenzwinkern am Anfang hat sie mich oft verarscht macht sie manchmal immernoch aber einmal durchsetzten und sie läuft wie ne eins, Hufe gibt sie mir auf Wortkommando, irgendwie sind wir schon vertraut. Fanny ist ein Riesengestell von Pferd eher schwer beim Reiten dan sie eig nur erfahernere Reiter reiten,zwecks durchsetzten und so, und Larissa ist immer besetzt. Aber wie gesagt ich steh auf Pia! Und halts fast nicht aus sie zwei Wochen nicht zu sehen!
gehts bei euch nach der größe?
bei uns ja auch aber auch nach dem können ( klar das ne 1,70 m große net n kleines pony reiten kann da isses schon kla ) aber bei uns haben die kleine ponys die reiten aber meistens nur anfänger außer eine die reiten eher die erfahrene aber auch anfänger ( und ganz ehrlich die ist nicht so einfach zu reiten ) und dann gibts noch LB und Lisa und die sind sowas zwischen pferd und pony aber tendenz pony lisa bekommen eher anfänger und LB bekommt fast keiner weil der ausschlägt bockt etc. aber des is nur weil der total korrekt ist und dann gibts halt noch die größeren ( pferd, acculina, lucky, domino, my girl ) und pferd und acculina kriegen auch eher anfänger aber auch fortgeschrittene und lucky und domino und my girl kriegt auch kaum jemand nur erfahrene...

ich krieg meistens loni ( die ponystute die nich so einfach zu reiten si ),lucky, domino joah ... zum springen dann lb Augenzwinkern
ist unterschiedlich, aber ich da ich eben ziemlich groß bin,käm es irgendwie komisch wen ich mich auf son 1,10 pony schwing^^...
ja eben großes Grinsen ich bin zwar nicht die größte aber auf so kleine ponys gehts dann eben doch nicht mehr Tanzen
Habe grade auf diesen Beitrag im Thema Reitstundenkosten geantwortet,
Zitat:
Original von KissinKate
also meiner RL ist es wirklich wichtiger dass alle Pferde ausrecihend bewegt werden als dass sie geld mit uns macht.

in welchem ich leider etwas abgeschweift bin... Möchte mit meiner Aussage mal die Diskussion hier über Schulpferde ankurbeln!

Zitat:
Original von Tinkerle
Das ist echt super, prima! Leider ist es in den meisten anderen Ställen (zumindest die, die ich gesehen hab und kenne) absolut anders...Hauptsache genug Leute kommen, damit ausreichend Geld fließt. Natürlich, in den meisten Fällen wird das Geld dann natürlich in die Pferde gesteckt, doch in dem Stall, in welchem ich anfangs geritten bin war's vollkommen anders. Die Schulpferde sahen das ganze Jahr über keine Weide und liefen teilweise sogar schon 13 Jahre und länger im Betrieb mit!!! Eine wunderschöne Fuchsstute hatte (bzw hat immernoch) wahnsinnige Probleme mit den Füßen und lahmt voll oft...naja das interessiert da keinen! Sie ist hinten schon total eingesteift, wird aber trotzdem noch eingesetzt. Ein anderes Schulpferd hatte ein entzündetes Auge; anstatt sie zu operieren haben sie es "eingeschläfert" - was bei denen so viel wie "geschlachtet" heißt...Ein anderes Schulpferd kam auch zum Metzger, weil's schon zu alt war. Naja über das Thema "einschläfern oder schlachten" lässt sich streiten - aber meiner Meinung nach gehört solch ein Tier, was wirklich -ich sag mal sein ganzes Leben- gearbeitet hat, auf eine Art Gnadenhof oder so! Einfach herzlos abgeschoben und den Reitschülern erzählt, es wurde eingeschläfert...das find ich absolut daneben!
wow...das ist ja echt schlimm!
bei uns gibts eine lipizzanerstute die ist 25 jahre alt...im sommer ist sie leider krank geworden, hatte kreislaufprobleme wegen dem ständigen hin und her vom Wetter. seitdem muss man genau aufpassen was sie frisst weil eine leichte witterungskolik auch dabei war...seitdem wird sie natürlich weniger geritten. Jetzt in den herbstferien war ich die ganze woche im stall, also auf reitlager quasi ^^, und da bin ich dann mal auf ihr geritten weil meine RL gemeint hat ab und zu sollte sie schon noch bewegt werden. ich bin ohne sattel geritten weil wenn wir ihr den ersparen wollten. Nachher hatte ich irre kreuzschmerzen weil sie so einen senkrücken hat! aber ich muss sagen....obwohl sie wenn sie in der box steht immer ausschaut als würde sie gleich einschlafen, in der Reitstunde is sie gegangen wie ein jungpferd^^ und ich bin auch kurz mit ihr galoppiert und das hat sie ganz brav gemacht...
andere reitställe würden so ein pferd vermutlich sofort weggeben...aber meine reitlehrerin ist nicht nur angestellte am stall sondern ihr gehört das ganze. Das sind alles ihre Pferde und sie hat eine unglaubliche bindung zu denen...zu den älteren natürlich noch mehr als zu den jüngeren. Drei von unseren Seniorinnen, Rava, Cassa und Tajga, allesamt tolle Zucht- und Reitstuten und alle weit über 20 jahre alt, wurden vor einem halben jahr auf einen Gnadenhof gebracht. Meine Rl hat noch kontakt zu ihnen und besucht sie dort manchmal. Zwei von denen gehen noch manchmal vor der Kutsche.
eingeschläfert wurde erst ein einziges mal ein pferd bei uns...und das war wirklich unheilbar lungenkrank.

es ist also kein typischer Reitstall ei dem alles auf den reitunterricht ausgerichtet ist...sondern vielmehr ein Zuchtstall bei dem man reiten kann ^^
wobei...zuchtstall hört sich wieder so an wie wenn ständig gedeckt werden würde...wir haben ca alle zwei jahre zwei fohlen...also mindestens ein jahr pause dazwischen und immer nur 2 auf einmal damit das später mit dem einreiten nicht so schwierig ist.
Ich reite jetzt seit fünf Jahren und bevor ich meine Reitbeteiligung hatte, bin ich immer auf Schulpferden geritten. Und ich habe nicht alle geliebt, aber einige. Unser Reitstall hat es auch immer so gemacht, dass wir ein spezielles Bezugspferd hatten, um das wir uns hauptsächlich gekümmert haben. Das heißt nicht, dass wir es jedesmal reiten durften, aber man hatte zu einem Pferd ebend mehr Kontakt, als zu den anderen. Das war ziemlich cool und die Pferde haben dementsprechend auch zwischen den unterschiedlichen Mädels unterschieden. Das Schulpferd, dass mich meistens geritten habe, hat mich immer mit einem Wiehern begrüßt und er hat auch immer meine Stimme erkannt, wenn ich ihn am Weidezaun gerufen habe. Also ich denke schon, dass man mit Schulis engen Kontakt aufbauen kann. Vielleicht kommt es immer eher auf den Reitstall an.
wow, hörtich supr an

aber es ist eigtl schwer zu nem schulpfrd ne beziehung aufzubauen, vor allem wenn man nicht täglich dort ist und auch so, weil in manchen ställen werden pferde teilweise von so viele schülern geritten...

LG summerwind Wink
tja...
mein Reitstall ist eigentlich sehr schön,nur habe ich ein großes Problem damit dass manche Pferde nicht auf die Weide dürfen, Gründe unbekannt und ein Pferd wurde wegen einer Kolik eingeschläfert (ich "hoffe" ma es war kein Einschläfern weil die Leute da keine Muße hatten sich weiter um die Stute zu kümmern oder dass es aus Geiz geschehen ist sondern weil ihr eben nicht meht zu hlefen war)
aber ich reite jetzt ein neues total tolles Pferd,einen älteren Wallach,der ist sowas von fein udn kein bisschen abgestumpft,er reagiert auf die kleinsten Hilfen ein sehr leichter Tipp mit der Gerte und er geht ab wie ne Rakete,er ist extrem willig und arbeitet gerne mit.Ein so sanftmütiges Pferd mit dem man definitiv durch dick und dünn und alles andere gehen kann, vorausgesetzt es wäre das eigene *seufz* wie gern hätt ich ein eigenes^^
Auf dem Hof, wo ich reite, gibt es nur vier Schulpferde, drei Privatpferde und zwei lahme Shettys. Die Schulis werden nicht von so vielen verschiedenen Leuten geritten,und ich selbse reite immer das selbe: eine 10jährige Freibergerstute namens Caroline. Zu ihr habe ich auch eine super Beziehung!

glg
klar, in nem kleineren stall mit wenigen pferden und reitern ist das möglich, aber in nem großen hat man fast keine chance... unglücklich
Da mein Bekannter momentan in dem Stall Unterricht nimmt, in welchem ich vor acht Jahren angefangen hab zu reiten, bin ich interessehalber mal mitgegangen. Von den 8 Schulpferden sind gerade mal noch 3 übrig! Ein Friesen-Mix, der in jeder Stunde jemanden abwirft, eine wunderschöne Fuchsstute, die zu meinen Zeiten schon so oft lahm lief und eine durchgedrehte, temperamentvolle Stute, die für den Schulbetrieb überhaupt nicht geeignet ist...Ich sagte damals ja schon, dass der Stall ein einziger Chaotenhaufen ist! Und wie ich im Beitrag zuvor schon geschrieben habe, kommen die nie auf die Koppel und werden allg. absolut tierfeindlich gehalten.
ohje, und was sagt dein bekannter zu den zuständen? Kopf kratz

hört sich echt gar nicht nach nem stall an, wo man als reitanfänger beruhigt auf n pferd draufsitzen kann... für n schulbetrieb braucht man doch auch liebe pferde...
will nicht wissen, was mit den anderen passiert ist... unglücklich

LG summerwind Wink
Naja er nimmt da weiterhin Reitstunden. Zwei kamen zum Schlachter (darunter mein "Anfänger-Pferd", das ich über alles geliebt hab...Sie hatte ein tränendes Auge und soweit ich weiß verlor sie es nach geraumer Zeit sogar)...Find das nicht schön...Ich meine, na klar kann sich ein Schulbetrieb kranke oder -ich sag mal "verbrauchte" Pferde nicht leisten, was ich allerdings auf jeden Fall machen würde, wäre, die ehemaligen Schulis auf eine Art Gnadenhof. Sie haben so viel gearbeitet, waren geduldig gegenüber den Reitschülern, liefen stundenlang am Tag und trugen "Nichtkönner" durch die Gegend...Und dann werden sie einfach so abgestempelt?? Allein schon bei dem Gedanken könnte ich in Tränen ausbrechen. Sowas ist in meinen Augen alles andere als tierfreundlich! Einen Gegenstand schmeißt man weg, wenn er nicht mehr funktionstüchtig ist, aber ein Pferd ist kein Gegenstand - es ist genauso ein Lebewesen wie ein Mensch! Und den stempelt man schließlich auch nicht einfach so ab, wenn er alt wird!

So einen Stall sollte man meiner Meinung nach schließen bzw für die Reitschule rausnehmen. Einsteller haben damit ja nichts zu tun...Lieber zahl ich -mal angenommen- 50,- Eur mehr und weiß, dass das Geld einerseits auch den Schulpferden zu Gute kommt.

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