Pferdegedichte



Kaltblut

Es wiehert froh zu meinem Gruß
mein großer Freund ein Puschelfuß.
Freundlich schaut er und es funkeln
die treuen Augen - groß und dunkel.

Sein kaltes Blut für Ruhe steht
und gelassen er durchs Leben geht.
Pferdefreunden im ganzen Land
ist er für Sanftmut wohl bekannt.

Auf Kaltblutpferdes breitem Rücken
sitzt man bequem und mit Verzücken
und in den so genannten alten Tagen
da zog es willig schwere Wagen,
Kähne, Pflüge und auch Holz
ein jeder Besitzer erzählt es stolz.

Mähne, Schweif und auch Behang
genug davon ist an ihm dran.
Es steht im gut und gibt ihm Klasse
in der Pferde Einerlei und Masse.

Ob Schimmel, Rappe oder Braunen
die Leute mögen sie und staunen
wenn soviel Größe und auch Kraft
es ohne jede Mühe schafft
dahinzutraben mit Fleiß und Schwung
ja, das begeistert Alt und Jung.

Wenn im Galopp der Riese schwebt
unter donnerndem Hufschlag die Erde bebt
wozu herrlich schön das Langhaar weht
bis er aufs Wort gehorsam seht,
dann kann man glücklich bei sich denken
wie viel Freude uns die Dicken schenken.


Shire Horse

Wer niemals brach vor Freude stolz
mit seinem Pferd durchs Unterholz.
Wer niemals selber hat erlebt
wie im Galopp der Boden bebt.
Wer auf sein Pferd steigt ohne Leiter
der ist bestimmt kein Shire-Reiter.

Wer mutig steigt in hohe Sphären
und gerne sitzt auf schweren Pferden.
Wer auf Gerte und Sporen verzichten kann
und findet an Turnieren ist nix dran.
Wer gerne durchs Gelände fegt
und draußen sein will unentwegt.
Der sollte nicht nach Kleinem schauen
sondern sich zum Shire trauen.

Wem gefällt, dass Shires Widerrist
das hohe Ziel beim Aufstieg ist.
Wer gerne sitzt wo Vögel wohnen
im Sattel mitten in Baumkronen.
Wer sich um Höhenwind nicht schert
der hat wohl gern sein Shire-Pferd.

Wer ruft, bei Riesen-Pferdehaufen:
"Da ist ein Shire hergelaufen!"
Wer weder Angst vor Riesen kennt
noch bei des Hufschmieds Kosten flennt.
Wer doppelt Futterkosten hat
und trotzdem selber wird noch satt.
Sprich, wem das Beste nicht zu teuer
der ist für Wahr ein Freund vom Shire.


http://www.hare-hill-shire.de/Ace%20Galopp%2001.jpg
http://www.hare-hill-shire.de/Ace%20Galopp%2001.jpg

http://www.hare-hill-shire.de/Balou%20Siesta.jpg
http://www.hare-hill-shire.de/Balou%20Siesta.jpg

(Quelle:http://www.hare-hill-shire.de)
Wow, die sind echt toll. Hast du die selbst gedichtet?
die sind echt der hammer Daumen hoch
total schön, ich finde die vergleiche und so total perfekt smile und dann noch die bilder, besser gehts nicht Augenzwinkern
Zitat:
Original von Kora
Wow, die sind echt toll. Hast du die selbst gedichtet?


Nein, guck Augenzwinkern

Zitat:
Original von Tinkerle
(Quelle:http://www.hare-hill-shire.de)[/CENTER]
hier mal eins was jeder sich zu Herzen nehmen sollte ( leider sit es in vielen Fällenanders als es seien sollte unglücklich )


Du hast diesem Pferd die Freiheit genommen, und willst, dass es Dir sein ganzes Leben lang als treuer Partner dient und Dich auf seinem Rücken überallhin trägt, wo immer Du auch hin willst.

Deshalb hast Du die verdammte Pflicht und Schuldigkeit, dieses herrliche Tier mit dem gleichen Respekt und der gleichen Rücksichtnahme zu behandeln, die Du auch von anderen Dir gegenüber forderst.

Denk immer dran, Du bist für seine Gesundheit, sein Wohlergehen und für sein Glücklichsein verantwortlich!


http://www.nord-com.net/sandra.gerdes/gedichte.htm

hier noch ein schönes was auch auf mich zutrifft denn ich wäre ohne meine Pfede echt einsam

Ohne Pferde

So gern' reit' ich entlang am Strand,

so gern' Galoppiere ich im Sand,

so gern' trab ich entlang am Meer,

Ohne Pferde wär' mein Leben leer.

Mit Lust reit' ich auf Hügel,

lass gehn' das Pferd am langen Zügel,

Mit Lust gebe ich Hilfen mit dem Bein,

ohne Pferde wäre ich zu allein.

Aus Freude geht mein Pferd voran,

aus Freude es für mich gewann,

Aus Freude reiten wir gemeinsam,

ohne Pferde wär' ich wirklich einsam


http://www.nord-com.net/sandra.gerdes/Gedichte3.htm
Endlose Stille bei dunkler Nacht,
die Stute über ihre Herde wacht.
Glasklare Augen schauen
ruhig in die Weite,
beruhigende Wärme des Menschen
an ihrer Seite.
Zuerst beunruhigten sie
die Schritte im Gras,
Anspannung aller Muskeln,
die sie am Körper besaß.
Warnendes Schnauben für ihre Herde,
furchtsames Wiehern der
ihr anvertrauten Pferde.
Als Wächter blieb sie bis
zum Schluß stehen
und sah die Mähnen der angstvoll
galoppierenden Pferde wehen.
Sie hatte die Gefahr früh genug erkannt
und wäre bei einem Wolf
wohl auch weggerannt.
Doch die Silhouette eines Menschen
im letzten Licht
fiel bei ihrer Entscheidung ins Gewicht,
gebannt auf ihrem Fleck zu verharren
und neugierig auf den
Menschen zu starren.
Freundlich wiehernd begrüßt sie
den Unbekannten,
sich nicht bewußt, dass die anderen
Pferde um ihr Leben rannten.
Stöbert gierig nach einem Apfel
in den Taschen,
lässt sich hoffnungslos von
ihm überraschen.
Leuchten der Klinge im Mondlicht -
hier spricht die Gewalt, kein Gericht.
Schmerzverzerrte ungläubige Augen,
Instinkte der Natur zu nichts mehr taugen.
Zustechen der Klinge immer wieder,
Zusammenbrechen der alten Glieder.
Den Kopf hebt sie mit letzter Kraft,
aus tiefen Wunden strömt der Lebenssaft.
Instinkte der Natur waren erwacht,
nicht das Raubtier Mensch bedacht.
Letztes Schnauben als Warnung
für ihre Herde,
im Mondlicht wild galoppierende Pferde.
Die Sonne geht strahlend auf
am nächsten Tag,
keiner diese schreckliche Tat
zu verstehen mag.
Stumm steht die Herde
bei ihrem Artgenossen,
ein Pferd hat noch nie
eine Träne vergossen.
Zitternd leidend in endloser Qual,
das Pferd hatte hier keine andere Wahl.
Vertrauen und bedingungslose Treue,
der Täter Mensch kennt keine Reue.



http://blogs.dhd24.com/SarahsHottiblog/12193/

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