Hallo!
Ich muss uuuunbedingt was los werden
Da wir ja ein "fürstliches Dorf" sind (jaaa, wir haben einen Fürsten!), haben wir einige Sehenswürdigkeiten wie z.B. eine fürstliche Horeitschule mit Lippizzanern, eine Burgruine und - lach - eine fürstliche Brauerei *gg*
Und das Allerbeste ist, der Mann lässt jetzt einen riiiiiiesigen Polo-Platz bauen!!! Boah das ist echt der Wahnsinn
Und da der Thread ned ganz unnütz sein soll, hier mal etwas über's Polo-spielen:
Polo ist eine Mannschaftssportart, bei der die auf Pferden reitenden vier Spieler pro Team einen sieben bis acht Zentimeter großen, 130 Gramm schweren Ball mit einem langen Holzschläger in das gegnerische Tor schlagen müssen. Jeder Spieler braucht im Wettkampf einen Polohelm mit optionalem Gesichtsschutz und mehrere Pferde zum Wechseln, um die Belastung für die Tiere erträglich zu gestalten.
Geschichte des Polosports
Die Anfänge des Polosports liegen im antiken Persien um ca. 600 v. Chr. In Afghanistan existiert eine dem Polo entfernt verwandte Sportart, das Buzkashi. Das Polospiel wurde in Persien immer populärer und avancierte zum Nationalsport. Im Zuge der islamischen Expansion breitete es sich auch nach Arabien und Indien aus. [1]
Durch englische Kavallerie-Offiziere der Lancers (Ulanen), die in Indien stationiert waren, gelangte Polo im 19. Jahrhundert nach Großbritannien. 1859 wurde der erste englische Polo-Club gegründet. Polo war 1900, 1908, 1920, 1924 und 1936 olympische Disziplin. Die ersten drei Turnier gewann jeweils ein britisches Team, die letzten beiden ein argentinisches Team.
Regeln
Das Spielfeld ist 300 Yards (ca. 270 Meter) lang und 200 yd (ca. 180 m) breit, das Tor ist 8 yd (ca. 7,20 m) breit. Gespielt wird mit zwei Mannschaften zu je vier Spielern, daneben gibt es zwei berittene Schiedsrichter auf dem Feld und einen Oberschiedsrichter am Spielfeldrand. Das Spiel ist in Zeitabschnitte (sog. Chucka, auch „Chukker“, „Chukka“) eingeteilt, die jeweils 7,5 Minuten lang sind. Ein Spiel kann zwischen vier und acht Chucka lang sein. Die Spielrichtung wechselt nach jedem Tor, um eventuelle Vorteile zu verhindern
Erlaubt:
Hook: Ein Spieler darf in den Schläger eines Gegenspielers mit seinem eigenen einhaken um diesen beim Schlagen des Balles zu behindern.
Push: Mittels des eigenen Körpers oder dem des Pferdes darf ein Spieler von der Line abgedrängt werden.
Nicht erlaubt:
ad hook: Der Mallet darf nur kurz vor dem Schlag gehookt werden, nicht in der Senkrechten.
ad push: Es darf keinesfalls mit Ellenbogentechnik gearbeitet werden.
Sandwich: Es ist zwei Spielern gleicher Mannschaft nicht erlaubt einen Spieler der Gegenmannschaft in die Zange zu nehmen.
Handicap
Jeder Polospieler hat je nach Leistungsstärke ein persönliches Handicap, das bei -2 beginnt und bis +10 gehen kann. Die besten Polo-Spieler der Welt mit einem HDC von +10 kommen fast alle aus Argentinien. Die Summe der vier Einzelhandicaps bilden das Gesamthandicap einer Mannschaft. Wenn Mannschaften mit unterschiedlichen Handicaps antreten, erhält die Mannschaft mit dem geringeren Handicap einen Tore-Vorsprung. High Goal Polo ist die höchste Spielklasse; hier beginnt das Mannschafts-Handicap bei +8. Geregelt ist bei jedem Turnier auch die Anzahl zulässiger Spieler aus dem Ausland, die meist als Profis aus Argentinien engagiert werden.
Die englische Hurlingham Polo Association (HPA) fungiert als internationaler Dachverband des Polosports und pflegt auch die Liste der Handicaps international aktiver Polospieler.
Ausrüstung
Der Spieler trägt zwingend vorgeschrieben einen Helm. Polohelme fallen breiter aus als klassische Reithelme, das hat aber rein ästhetische Gründe, weil der Polohelm seine Wurzeln in den Tropenhelmen der Kolonialzeit hat.
Das kurzärmelige Polohemd hat aus dem Polosport seinen Einzug in die allgemeine Freizeitkleidung gefunden.
Häufig tragen die Spieler spezielle Handschuhe mit verstärktem Rücken als Schutz gegen Schläge sowie Knieschoner.
Wurden noch bis in die 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts klassische weiße Reithose (oftmals in ihrer ausgestellten Form, „Breeches“) getragen, so sieht man heutzutage fast ausschließlich weiße Jeans, entweder normale Freizeitmodelle oder spezielle Varianten ohne Innennaht.
Gerne werden „Gaucho Belts“, Gürtel mit traditionellen argentinischen Webmustern, getragen.
Die typischerweise braunen und mit Reißverschluss ausgestatteten Polostiefel sind zumeist mit Sporen versehen.
Wenn die Spieler eine Reitgerte benutzen, ist sie in der linken Hand zu halten. Meist kommen überlange (bis 1,2m) Modelle zum Einsatz.
Der Poloschläger (Mallet, Stick) wird immer rechts gehalten (auch von Linkshändern). Er besteht aus einer hölzernen zylinderförmigen Schlagfläche, die an der dem Pferd zugewandten Seite abgeschrägt ist und wegen ihrer Form auch „Zigarre“ genannt wird. Die Griffverlängerung ist aus Bambus gefertigt, der Griff ist ähnlich geformt wie bei einem Hockeyschläger. Eine Schlaufe, die ums Handgelenk gewickelt wird, verhindert, dass der Spieler seinen Schläger verliert, wenn er ihn versehentlich loslässt. Die Länge der Schläger variiert je nach Größe des Spielers und seines Pferds, sie wird in Zoll gemessen. Gängige Poloschläger reichen von 48 bis 53 Zoll. Bemerkenswert ist, dass anders als in vielen anderen Sportarten hier so gut wie keine technische Weiterentwicklung erfolgt ist, sondern die Sportgeräte im Prinzip in ihrer Urform weiterbestehen.
Unangefochtener Marktführer für Turnier-Oberbekleidung ist der argentinische Hersteller „La Martina“. Schläger und Stiefel stammen oft von mittelständischen Handwerksbetrieben aus Argentinien. Die Modemarke „Polo Ralph Lauren“ trägt zwar das Emblem eines Polospielers, fertigt aber keine spezielle Ausrüstung für den Polosport.
Reitweise und Schlagtechniken
Sitz:
Die Steigbügelriemen werden eher kurz geschnallt und der Spieler steht beim Schlagen fast aufrecht im vorderen Drittel des Sattels.
Der Knieschluss sollte sehr fest sein und die Beine des Reiters das Pferd umklammern.
Kommandos:
Vorwärts: Angetrieben wird das Pferd mit den Schenkeln und den Zügeln. Um dem Pferd ein Vorwärts zu signalisieren werden die Unterschenkel mehr oder weniger weit zurückgelegt und die zügelführende Hand dem Pferdekamm entlang nach vorne.
Bremsen, Stop: Je nach gewünschter Intensität des Bremsens oder des Stoppens werden die Zügel angenommen oder zum Körper gezogen und das Gewicht nach hinten verlagert.
Handwechsel: Um im Galopp die Hand des Pferdes zu wechseln wird ein kurzes Stopkommando gegeben und sofort anschließend die Zügel in die Richtung gelegt, in die das Pferd die Hand wechseln soll. Unterstützend wird auch mit dem Körpergewicht gearbeitet.
Schläge:
Offside: Der Schlag wird entlang der rechten Seite des Pferdes nach vorne ausgeführt.
Offside Bewegungsablauf: In der Vorbereitungsphase erhebt sich der Spieler aus dem Sattel und verlagert seinen Schwerpunkt auf das rechte Bein. Der rechte Arm wird wie beim Tennis knapp am Körper nach hinten geführt. Beim Schwung (swing) wird der Oberkörper nach unten gebeugt und die Beine dienen als Federung um die Pferdebewegung auszugleichen. Der Ball wird auf der Höhe des Unterschenkel geschlagen. Nachdem der Ball getroffen wurde, folgt der Schläger weiter dem Vorwärtsschwung bis
Nearside: Der Schlag wird entlang der linken Seite des Pferdes nach vorne ausgeführt.
Nearside Bewegungsablauf: Als erstes wird die Reitgerte vor den Sattel gelegt. Die Arme werden gekreuzt, wobei die Zügelführung weiterhin vorhanden sein muss. Ansonsten wird der Schlag wie ein Offsideschlag ausgeführt, nur dass alles auf die linke Seite abgestimmt ist.
Back: Offside- wie Nearsideschläge können auch nach hinten ausgeführt werden.
Back Bewegungsablauf: Der Ball wird ein wenig hinter dem Unterschenkel geschlagen.
Back Open: Der Schlag wird nach hinten ausgeführt, wobei der Ball eher weg vom Pferd geschlagen wird.
Back Tail: Der Schlag wird nach hinten ausgeführt, wobei der Ball hinter dem Pferd vorbeigeht.
Under the neck: Der Schläger unter dem höchsten Punkt des Halses des Pferdes durchgeführt.
Under the neck Bewegungsablauf: Der Ball wird viel früher und weiter vorne geschlagen, damit der Bambusstab des Schlägers unter dem Hals durchschwingen kann.
Polo-Pferde
Auch wenn die Regeln es zulassen, Polo auf einem Pferd beliebiger Größe zu spielen, kommen doch zumeist speziell gezüchtete Polo-Ponys zum Einsatz, die überwiegend aus Argentinien stammen (Criollos). Das Bemerkenswerte ist, dass die Pferde, die von Natur aus scheue Fluchttiere sind, beim Polo Kampf- und Jagdgeist entwickeln müssen und es zulassen, dass rund um ihren Kopf mit dem Schläger hantiert wird. Das Stockmaß der Tiere liegt in der Regel um 1,50 m.
Der Schutz der Pferde ist die oberste Maxime des Regelwerks. So darf ein Pferd nicht in zwei aufeinander folgenden Chuckas eingesetzt werden, und jede mögliche Gefährdung eines Tieres führt zur sofortigen Unterbrechung des Spiels (hingegen geht bei Sturz eines Spielers,wenn es nach Betracht des Schiedsrichters kein schwerer Sturz war, das Spiel weiter). Die strenge Einsatzregel erzwingt es, dass ein Spieler pro Turnier etwa mit vier bis sechs Pferden anreisen muss.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Polo_(Sport) )
http://www.visit-stockholm.com/images-stockholm/polo1.jpg
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http://www.poloist.com/poloplayer.jpg
http://www.poloist.com/poloplayer.jpg
http://www.stroeh.de/img/erfolgreich/5.jpg
http://www.stroeh.de/img/erfolgreich/5.jpg
Ich muss uuuunbedingt was los werden
Da wir ja ein "fürstliches Dorf" sind (jaaa, wir haben einen Fürsten!), haben wir einige Sehenswürdigkeiten wie z.B. eine fürstliche Horeitschule mit Lippizzanern, eine Burgruine und - lach - eine fürstliche Brauerei *gg*
Und das Allerbeste ist, der Mann lässt jetzt einen riiiiiiesigen Polo-Platz bauen!!! Boah das ist echt der Wahnsinn
Und da der Thread ned ganz unnütz sein soll, hier mal etwas über's Polo-spielen:
Polo ist eine Mannschaftssportart, bei der die auf Pferden reitenden vier Spieler pro Team einen sieben bis acht Zentimeter großen, 130 Gramm schweren Ball mit einem langen Holzschläger in das gegnerische Tor schlagen müssen. Jeder Spieler braucht im Wettkampf einen Polohelm mit optionalem Gesichtsschutz und mehrere Pferde zum Wechseln, um die Belastung für die Tiere erträglich zu gestalten.
Geschichte des Polosports
Die Anfänge des Polosports liegen im antiken Persien um ca. 600 v. Chr. In Afghanistan existiert eine dem Polo entfernt verwandte Sportart, das Buzkashi. Das Polospiel wurde in Persien immer populärer und avancierte zum Nationalsport. Im Zuge der islamischen Expansion breitete es sich auch nach Arabien und Indien aus. [1]
Durch englische Kavallerie-Offiziere der Lancers (Ulanen), die in Indien stationiert waren, gelangte Polo im 19. Jahrhundert nach Großbritannien. 1859 wurde der erste englische Polo-Club gegründet. Polo war 1900, 1908, 1920, 1924 und 1936 olympische Disziplin. Die ersten drei Turnier gewann jeweils ein britisches Team, die letzten beiden ein argentinisches Team.
Regeln
Das Spielfeld ist 300 Yards (ca. 270 Meter) lang und 200 yd (ca. 180 m) breit, das Tor ist 8 yd (ca. 7,20 m) breit. Gespielt wird mit zwei Mannschaften zu je vier Spielern, daneben gibt es zwei berittene Schiedsrichter auf dem Feld und einen Oberschiedsrichter am Spielfeldrand. Das Spiel ist in Zeitabschnitte (sog. Chucka, auch „Chukker“, „Chukka“) eingeteilt, die jeweils 7,5 Minuten lang sind. Ein Spiel kann zwischen vier und acht Chucka lang sein. Die Spielrichtung wechselt nach jedem Tor, um eventuelle Vorteile zu verhindern
Erlaubt:
Hook: Ein Spieler darf in den Schläger eines Gegenspielers mit seinem eigenen einhaken um diesen beim Schlagen des Balles zu behindern.
Push: Mittels des eigenen Körpers oder dem des Pferdes darf ein Spieler von der Line abgedrängt werden.
Nicht erlaubt:
ad hook: Der Mallet darf nur kurz vor dem Schlag gehookt werden, nicht in der Senkrechten.
ad push: Es darf keinesfalls mit Ellenbogentechnik gearbeitet werden.
Sandwich: Es ist zwei Spielern gleicher Mannschaft nicht erlaubt einen Spieler der Gegenmannschaft in die Zange zu nehmen.
Handicap
Jeder Polospieler hat je nach Leistungsstärke ein persönliches Handicap, das bei -2 beginnt und bis +10 gehen kann. Die besten Polo-Spieler der Welt mit einem HDC von +10 kommen fast alle aus Argentinien. Die Summe der vier Einzelhandicaps bilden das Gesamthandicap einer Mannschaft. Wenn Mannschaften mit unterschiedlichen Handicaps antreten, erhält die Mannschaft mit dem geringeren Handicap einen Tore-Vorsprung. High Goal Polo ist die höchste Spielklasse; hier beginnt das Mannschafts-Handicap bei +8. Geregelt ist bei jedem Turnier auch die Anzahl zulässiger Spieler aus dem Ausland, die meist als Profis aus Argentinien engagiert werden.
Die englische Hurlingham Polo Association (HPA) fungiert als internationaler Dachverband des Polosports und pflegt auch die Liste der Handicaps international aktiver Polospieler.
Ausrüstung
Der Spieler trägt zwingend vorgeschrieben einen Helm. Polohelme fallen breiter aus als klassische Reithelme, das hat aber rein ästhetische Gründe, weil der Polohelm seine Wurzeln in den Tropenhelmen der Kolonialzeit hat.
Das kurzärmelige Polohemd hat aus dem Polosport seinen Einzug in die allgemeine Freizeitkleidung gefunden.
Häufig tragen die Spieler spezielle Handschuhe mit verstärktem Rücken als Schutz gegen Schläge sowie Knieschoner.
Wurden noch bis in die 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts klassische weiße Reithose (oftmals in ihrer ausgestellten Form, „Breeches“) getragen, so sieht man heutzutage fast ausschließlich weiße Jeans, entweder normale Freizeitmodelle oder spezielle Varianten ohne Innennaht.
Gerne werden „Gaucho Belts“, Gürtel mit traditionellen argentinischen Webmustern, getragen.
Die typischerweise braunen und mit Reißverschluss ausgestatteten Polostiefel sind zumeist mit Sporen versehen.
Wenn die Spieler eine Reitgerte benutzen, ist sie in der linken Hand zu halten. Meist kommen überlange (bis 1,2m) Modelle zum Einsatz.
Der Poloschläger (Mallet, Stick) wird immer rechts gehalten (auch von Linkshändern). Er besteht aus einer hölzernen zylinderförmigen Schlagfläche, die an der dem Pferd zugewandten Seite abgeschrägt ist und wegen ihrer Form auch „Zigarre“ genannt wird. Die Griffverlängerung ist aus Bambus gefertigt, der Griff ist ähnlich geformt wie bei einem Hockeyschläger. Eine Schlaufe, die ums Handgelenk gewickelt wird, verhindert, dass der Spieler seinen Schläger verliert, wenn er ihn versehentlich loslässt. Die Länge der Schläger variiert je nach Größe des Spielers und seines Pferds, sie wird in Zoll gemessen. Gängige Poloschläger reichen von 48 bis 53 Zoll. Bemerkenswert ist, dass anders als in vielen anderen Sportarten hier so gut wie keine technische Weiterentwicklung erfolgt ist, sondern die Sportgeräte im Prinzip in ihrer Urform weiterbestehen.
Unangefochtener Marktführer für Turnier-Oberbekleidung ist der argentinische Hersteller „La Martina“. Schläger und Stiefel stammen oft von mittelständischen Handwerksbetrieben aus Argentinien. Die Modemarke „Polo Ralph Lauren“ trägt zwar das Emblem eines Polospielers, fertigt aber keine spezielle Ausrüstung für den Polosport.
Reitweise und Schlagtechniken
Sitz:
Die Steigbügelriemen werden eher kurz geschnallt und der Spieler steht beim Schlagen fast aufrecht im vorderen Drittel des Sattels.
Der Knieschluss sollte sehr fest sein und die Beine des Reiters das Pferd umklammern.
Kommandos:
Vorwärts: Angetrieben wird das Pferd mit den Schenkeln und den Zügeln. Um dem Pferd ein Vorwärts zu signalisieren werden die Unterschenkel mehr oder weniger weit zurückgelegt und die zügelführende Hand dem Pferdekamm entlang nach vorne.
Bremsen, Stop: Je nach gewünschter Intensität des Bremsens oder des Stoppens werden die Zügel angenommen oder zum Körper gezogen und das Gewicht nach hinten verlagert.
Handwechsel: Um im Galopp die Hand des Pferdes zu wechseln wird ein kurzes Stopkommando gegeben und sofort anschließend die Zügel in die Richtung gelegt, in die das Pferd die Hand wechseln soll. Unterstützend wird auch mit dem Körpergewicht gearbeitet.
Schläge:
Offside: Der Schlag wird entlang der rechten Seite des Pferdes nach vorne ausgeführt.
Offside Bewegungsablauf: In der Vorbereitungsphase erhebt sich der Spieler aus dem Sattel und verlagert seinen Schwerpunkt auf das rechte Bein. Der rechte Arm wird wie beim Tennis knapp am Körper nach hinten geführt. Beim Schwung (swing) wird der Oberkörper nach unten gebeugt und die Beine dienen als Federung um die Pferdebewegung auszugleichen. Der Ball wird auf der Höhe des Unterschenkel geschlagen. Nachdem der Ball getroffen wurde, folgt der Schläger weiter dem Vorwärtsschwung bis
Nearside: Der Schlag wird entlang der linken Seite des Pferdes nach vorne ausgeführt.
Nearside Bewegungsablauf: Als erstes wird die Reitgerte vor den Sattel gelegt. Die Arme werden gekreuzt, wobei die Zügelführung weiterhin vorhanden sein muss. Ansonsten wird der Schlag wie ein Offsideschlag ausgeführt, nur dass alles auf die linke Seite abgestimmt ist.
Back: Offside- wie Nearsideschläge können auch nach hinten ausgeführt werden.
Back Bewegungsablauf: Der Ball wird ein wenig hinter dem Unterschenkel geschlagen.
Back Open: Der Schlag wird nach hinten ausgeführt, wobei der Ball eher weg vom Pferd geschlagen wird.
Back Tail: Der Schlag wird nach hinten ausgeführt, wobei der Ball hinter dem Pferd vorbeigeht.
Under the neck: Der Schläger unter dem höchsten Punkt des Halses des Pferdes durchgeführt.
Under the neck Bewegungsablauf: Der Ball wird viel früher und weiter vorne geschlagen, damit der Bambusstab des Schlägers unter dem Hals durchschwingen kann.
Polo-Pferde
Auch wenn die Regeln es zulassen, Polo auf einem Pferd beliebiger Größe zu spielen, kommen doch zumeist speziell gezüchtete Polo-Ponys zum Einsatz, die überwiegend aus Argentinien stammen (Criollos). Das Bemerkenswerte ist, dass die Pferde, die von Natur aus scheue Fluchttiere sind, beim Polo Kampf- und Jagdgeist entwickeln müssen und es zulassen, dass rund um ihren Kopf mit dem Schläger hantiert wird. Das Stockmaß der Tiere liegt in der Regel um 1,50 m.
Der Schutz der Pferde ist die oberste Maxime des Regelwerks. So darf ein Pferd nicht in zwei aufeinander folgenden Chuckas eingesetzt werden, und jede mögliche Gefährdung eines Tieres führt zur sofortigen Unterbrechung des Spiels (hingegen geht bei Sturz eines Spielers,wenn es nach Betracht des Schiedsrichters kein schwerer Sturz war, das Spiel weiter). Die strenge Einsatzregel erzwingt es, dass ein Spieler pro Turnier etwa mit vier bis sechs Pferden anreisen muss.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Polo_(Sport) )
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